Viersen März 2026: Haushalt, Kitas und Planungen im Fokus
Im März 2026 standen in Viersen wichtige Haushaltsentscheidungen, Kitaverbesserungen und städtebauliche Projekte im Vordergrund. Erfahren Sie, welche Maßnahmen beschlossen wurden und wie sie Sie als Bürger*in betreffen.
Haushalt, Kitas und Planungen: März 2026 in Viersen
Was diesen Monat wichtig war
- ✅ Der Haushaltsplan 2026 wurde mit einem Mehrheitsbeschluss beschlossen – auch wenn er politisch geteilt war.
- 🧒 20.000 Euro mehr für Kitas und Jugendhilfe: Die Förderung für plusKITAs wurde verlängert.
- 🏘️ Wohnbauplanung in Süchteln: Der Flächennutzungsplan wurde geändert, um neue Wohnbebauung zu ermöglichen.
- 🛌 Sauna im Stadtbad: Die Wiedereröffnung wurde mit großer Mehrheit beschlossen.
- 🐶 Neue Hundewiesen in Planung: 20.000 Euro für die Planung von bis zu drei neuen Flächen.
Haushalt 2026: Mehrheitliche Zustimmung trotz Kontroversen
Im März 2026 beschloss der Stadtrat den Haushaltsplan 2026 mit 13 Ja-Stimmen und 10 Nein-Stimmen. Die Haushaltssatzung wurde dagegen einstimmig angenommen. Wichtige Investitionen und Projekte wurden finanziell abgesichert:
- 15.000 € für das Projekt „Viersener Natur- und Kulturpunkte“
- 20.000 € für solarbetriebene Dialog-Displays
- 20.000 € für die Planung von bis zu drei Hundewiesen
- 20.000 € für Projekte zur Unterstützung von Jugendlichen
Zudem wurde der Stellenplan 2026 mit 319,5 Stellen für Beamte und 1.016,0 Stellen für Beschäftigte beschlossen. Besonders hervorzuheben ist die Einrichtung von Projektstellen für die Bauaktendigitalisierung, die mit einem Sperrvermerk versehen wurden.
Kitas und Jugendhilfe: Ausbau der Betreuungsangebote
Der Jugendhilfeausschuss beschloss im März 2026 die Fortschreibung der Perspektivplanung für Kitas und Tagespflege sowie konkrete Betreuungsangebote für das Kitajahr 2026/27. Besonders wichtig ist die Entscheidung, dass im U3-Bereich in begründeten Einzelfällen auch Ü3-Kindern Plätze belegt werden dürfen – eine flexible Regelung, die auf Nachfrage entstanden ist.
Zudem wurde beschlossen, bestimmte Kindertageseinrichtungen als plusKITAs zu fördern, wobei die Förderung bis 31.07.2027 läuft. Die Verwaltung wird zudem bei der Umsetzung des neuen Kinderbildungsgesetzes fachlich begleiten.
Ein Bürgerantrag zur Errichtung einer Spielfläche an der Waldnieler Straße wurde ebenfalls bekanntgegeben. Die Petition mit 84 Unterzeichnenden wird in den nächsten Sitzungen behandelt.
Städtebau und Flächennutzung: Planungen für Süchteln und Kronenfeld
Im Ausschuss für Stadtentwicklung und -planung wurde die 94. Änderung des Flächennutzungsplanes in Viersen-Süchteln einstimmig (mit 2 Enthaltungen) beschlossen. Der Bebauungsplan Nr. 389 „Rheinstraße / Auf dem Baer“ wurde ebenfalls verabschiedet – mit 16 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und 2 Enthaltungen.
Die Änderungen betreffen das Flurstück 58, Flur 69, das künftig Wohnbebauung zugeführt wird. Die neue Straße im B-Plan trägt den Namen „Am Salbruch“. Die Planung berücksichtigte das Klimafolgenanpassungskonzept (KLAK) und Bodenschutzvorschriften. Finanziell und personell gibt es keine Auswirkungen.
Zusätzlich wurde die 94. Änderung des Flächennutzungsplanes „Kronenfeld – Greefsallee – Mühlenstraße“ einstimmig mit 4 Enthaltungen beschlossen. Die öffentliche Auslegung fand bereits im Herbst 2025 statt, und die Stellungnahmen des LVR zur Bodendenkmalpflege sind noch nicht vollständig vorliegend.
Überblick: Haushalt, Kitas und Stadtentwicklung – drei Säulen der Märzpolitik
Im März 2026 standen in Viersen drei zentrale Themen im Mittelpunkt: Der Haushalt, der Ausbau der Kitas und städtebauliche Planungen. Diese Themen sind eng miteinander verknüpft – der Haushalt finanziert den Ausbau der Kitas, der Ausbau der Kitas ist Teil der Familienpolitik, und die städtebaulichen Planungen prägen die Zukunft der Stadtstruktur.
Die politischen Auseinandersetzungen um den Haushalt zeigen, dass Viersen ein breites Spektrum an Positionen hat – von klaren Mehrheiten bis zu engen Entscheidungen. Die Investitionen in plusKITAs und Jugendhilfe zeigen aber auch, dass es Konsens in der Stadt gibt, wo es um die Zukunft der jungen Generation geht.
Schlussfazit mit Ausblick
Der März 2026 war in Viersen ein monatlicher Höhepunkt in Sachen Haushaltsplanung, Kitaverbesserungen und städtebaulicher Entwicklung. Die beschlossenen Maßnahmen zeigen, dass die Stadt auf die Zukunft blickt – mit Investitionen in Kinderbetreuung, Jugendhilfe und Wohnraum. Im April wird es vor allem um die Umsetzung dieser Projekte gehen – insbesondere bei den Kitas und den geplanten Hundewiesen. Bürger*innen können sich auf eine verstärkte Beteiligung an städtebaulichen Themen freuen – und vielleicht auch auf die Wiedereröffnung der Sauna im Stadtbad.
Quellen
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