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Oberbergischer Kreis: März 2026 – Fokus auf Infrastruktur, Bildung und Mobilität

Oberbergischer Kreis: März 2026 – Fokus auf Infrastruktur, Bildung und Mobilität

In diesem Monat setzte der Oberbergische Kreis wichtige Impulse in den Bereichen Bildung, Verkehr und Infrastruktur. Der Ausbau von Förderschulen, neue Bildungsgänge und ein Sondertarif für Pendler zeigen den klaren Fokus auf zukunftsorientierte Lösungen.

Infrastruktur, Bildung und Mobilität im Fokus

Was diesen Monat wichtig war

  • Neue Förderschule geplant: Der Kreistag beschloss die Errichtung einer dritten Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“.
  • Bildungsgänge erweitert: Ein neuer 2-jähriger Bildungsgang für Wirtschaft und Verwaltung wird am Kaufmännischen Berufskolleg eingerichtet.
  • Radverkehrsthemen auf der Tagesordnung: Der Antrag der Grünen auf einen Runden Tisch Radverkehr wurde aufgenommen.
  • Sondertarif für Pendler: Der Preis für das Einzelticket „Erwachsener“ wird im VRS-Verbund von 5,50 € auf 4,50 € gesenkt.
  • Finanzierung für Schulbau: 2 Millionen Euro für den Ausbau des Förderschulstandortes Oberwiehl beschlossen.
  • Umwelt- und Naturschutz: Der Landschaftsplan „Oberberg-Süd“ wird erstellt, mit frühzeitiger Bürgerbeteiligung.

Bildung und Infrastruktur: Zukunftssicherung im Fokus

Der März 2026 war geprägt von grundlegenden Entscheidungen für die Bildungs- und Infrastrukturentwicklung des Oberbergischen Kreises. Eine der zentralen Maßnahmen war die Genehmigung des Ausbau des Förderschulstandortes Oberwiehl. Mit einer überplanmäßigen Auszahlung von 2 Millionen Euro wird der Bau finanziert, der insgesamt 2,89 Millionen Euro kostet. Die Mittel stammen aus nicht verausgabten Projekten wie dem AGewiS III und dem Umbau der Fernwärme.

Zudem beschloss der Kreistag die Errichtung einer dritten Förderschule im Kreis. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung bei „Geistiger Entwicklung“. Dieses Projekt ist Teil der Infrastrukturplanung des Nordrhein-Westfalen-Plans, wobei ein Drittel der Kosten aus Fördermitteln gedeckt wird.

Ein weiterer Meilenstein war die Einführung des neuen Bildungsgangs für Wirtschaft und Verwaltung am Kaufmännischen Berufskolleg. Der 2-jährige Fachoberschulzweig ist ab August 2026 startklar und wird von der Bezirksregierung Köln genehmigt.

Mobilität: Pendler profitieren, Radverkehr wird diskutiert

Im Bereich Mobilität gab es konkrete Verbesserungen für Pendler: Der Sondertarif für 2a-Kunden wurde beschlossen. Die Kosten für das Einzelticket sinken von 5,50 Euro auf 4,50 Euro, finanziert durch eine Kostenübernahme der OVAG im Rahmen der VRS-Tarifreform.

Zudem setzte sich die Kreistagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für einen Runden Tisch Radverkehr ein. Der Antrag wurde aufgenommen und ist Teil der Tagesordnung für zukünftige Sitzungen. In der Bauausschuss-Sitzung wurde auch ein Antrag auf einen Rad/Gehweg an der K46 in Gummersbach-Talbecke beraten.

Ein weiteres Thema war die Kreisgrenzenüberschreitung im Nahverkehr. Der Kreistag stimmte einer Vereinbarung mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis zu, um die Linien 310, 261, 421 und 440 vollständig und die Linien 335, 426, 427 und 429 gemeinsam zu übernehmen.

Umwelt und Naturschutz: Landschaftspläne und neue Rettungswache

Im Bereich Umwelt und Naturschutz wurde entschieden, den Landschaftsplan „Oberberg-Süd“ zu erstellen. Der Plan umfasst die Gebiete Morsbach, Waldbröl und Nümbrecht. Dazu wird ein Planentwurf für die frühzeitige Bürger- und Behördenbeteiligung erstellt. Der Kreistag stimmte außerdem einer überplanmäßigen Auszahlung von 25.000 Euro für die Planung zu.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Errichtung einer Rettungswache in Engelskirchen. Der Kreistag stimmte dem Ankauf eines Grundstücks im Wert von ca. 600 Euro zu, um den Standort zu sichern.

Schlussfazit mit Ausblick

Der März 2026 war ein Monat mit weitreichenden Entscheidungen in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Mobilität. Der Oberbergische Kreis investiert gezielt in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger, indem er neue Schulen baut, Bildungsgänge erweitert und Pendler entlastet.

Im April steht die weitere Planung der Förderschule sowie die Umsetzung des Mobilitätskonzepts im Vordergrund. Zudem wird der Runden Tisch Radverkehr erwartet, der als zentraler Dialogort für Verkehrsplanung dienen soll.

Mit diesen Maßnahmen zeigt der Oberbergische Kreis, wie zukunftsorientiert und bürgernah politische Arbeit sein kann.

Quellen

Sitzung

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