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Urban Development in Lohmar im März 2026: Fokus auf Verkehrsplanung und Infrastruktur

Education and Public Facilities 📍 Lohmar · Nordrhein-Westfalen
Urban Development in Lohmar im März 2026: Fokus auf Verkehrsplanung und Infrastruktur

Im März 2026 standen in Lohmar wichtige Entscheidungen im Bereich Urban Development und Infrastruktur im Vordergrund. Mit der Schaffung einer Wendemöglichkeit für die KiTa Waldgeister, der Sanierung des Kleinspielfeldes an der Gesamtschule und der Planung neuer Verkehrswege setzt die Stadt auf nachhaltige und verkehrssichere Lösungen.

Verkehrsplanung und Kindergartenzugang: Wendemöglichkeit für die KiTa Waldgeister

Im März 2026 wurde ein konkreter Antrag auf Schaffung einer Wendemöglichkeit für die KiTa Waldgeister im Sondergebiet Reiterhof beraten. Die aktuelle Erschließungsstraße weist im hinteren Bereich nur eine Fahrbahnbreite von ca. 6 Metern auf, was das sichere Wenden von Elternfahrzeugen erschwert. Die Koalition aus CDU und SPD forderte, dass die Verwaltung prüft, ob eine zusätzliche Wendeanlage realisiert werden kann. Ziel ist es, Rangiermanöver im direkten Umfeld der Kita zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der Antrag wurde an den Stadtentwicklungsausschuss verwiesen, wo die endgültige Planung besprochen werden soll. Allerdings fehlen aktuell noch die Haushaltsmittel, und die Maßnahme ist nicht förderfähig, was die Umsetzung erschwert.

Sanierung des Kleinspielfeldes: Dringender Bedarf für Bewegung im Schulalltag

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sanierung des Kleinspielfeldes an der Gesamtschule Lohmar. Das bestehende Sportfeld besteht aus veralteten Kunststoffrasenflächen, die seit 2020 als nicht verkehrssicher bewertet wurden. Die Sanierung ist daher dringend notwendig, um den Bewegungsbedarf der Schüler*innen im Ganztagsbetrieb zu gewährleisten. Die geplanten Maßnahmen umfassen die Erneuerung der Oberflächen, der Tragschicht und der Entwässerung sowie den Austausch der Sportgeräte. Die Kosten werden auf ca. 570.000 Euro geschätzt. Da die Mittel im Haushaltsplan nicht vollständig vorhanden sind, wird geprüft, ob Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität verwendet werden können.

Verkehrswege und Infrastruktur: Umgestaltung der Hauptstraße und des Mühlenwegs

Im März 2026 standen auch mehrere Projekte zur Umgestaltung von Verkehrsflächen im Fokus. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Entwurfsplanung für den Geh- und Radweg zwischen Mühlenweg und Schulzentrum sowie für die Radwegebeziehung Jabachradweg–Hauptstraße–Mühlenweg vorzulegen. Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit und Nutzerfreundlichkeit für Fußgängerinnen und Radfahrerinnen. Die Kosten für diesen Ausbauabschnitt sind mit ca. 1,06 Millionen Euro geplant. Zudem wurde die Erweiterung der Straßenbeleuchtung entlang der K 13 mit Solarleuchten beschlossen, um die Verkehrssicherheit in der Nacht zu verbessern. Die Maßnahme ist zudem förderfähig und wurde bereits in den Haushaltsplan aufgenommen.

Abwasserbeseitigungskonzept und Umweltaspekte: Planung für die Zukunft

Der Ausschuss für Bauen und Infrastruktur empfahl zudem, die dritte Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) 2026–2030 zu beschließen. Das ABK dokumentiert den Bestand und die zukünftigen Sanierungsbedarfe der Entwässerungsanlagen. Es dient der Planung und der rechtlichen Abstimmung mit der Wasserbehörde. Die Umsetzung des Konzepts hat zwar negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und das Kleinklima, wird aber als notwendig für die langfristige Sicherheit der Stadt angesehen.

Fazit: Nachhaltigkeit und Sicherheit als zentrale Themen

Der März 2026 in Lohmar war geprägt von einem starken Fokus auf Urban Development und Infrastruktur. Die Stadt setzt auf nachhaltige Planung, die sowohl die Sicherheit im Verkehr als auch den Bewegungsbedarf der Bevölkerung berücksichtigt. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Finanzierung und die Umsetzung solcher Maßnahmen Herausforderungen bleiben. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Entscheidungsprozessen ist zwar in einigen Fällen erfolgt, bleibt aber in anderen Fällen aus. Die Zukunftsfähigkeit der Stadt hängt daher stark davon ab, wie gut diese Projekte in die Haushaltsplanung und Förderprogramme eingebunden werden können.

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