Lüneburg im Fokus: Mobilität, Bildung und Städtebau im Februar 2026
Im Februar 2026 hat Lüneburg entscheidende Schritte in Richtung nachhaltige Mobilität, Bildungsförderung und städtebauliche Entwicklung getan. Hier die wichtigsten Entwicklungen des Monats.
Mobilität neu denken – Investitionen in Infrastruktur und Barrierefreiheit
Im Februar 2026 hat Lüneburg in der Mobilität einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Der Ausschuss für Mobilität beschloss, in den kommenden Jahren mehr als 650.000 Euro pro Jahr für die Verbesserung der Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur einzuplanen. Dazu gehören:
- 250.000 Euro für Querungen und bauliche Umgestaltungen,
- 250.000 Euro für die Aufwertung der Fußverkehrs-Hauptachsen,
- 50.000 Euro für die Nachrüstung von Blindensignalanlagen,
- 100.000 Euro für die Erstellung von Schulwegeplänen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Sanierung des Busverkehrs, der ab 2026 durch die MOIN GmbH übernommen wurde. Die Stadt plant, bis zu 8 Bushaltestellen mit 75 % Förderung auszustatten, und zudem 139 barrierefreie Haltestellen und 90 neue Busse in Betrieb zu nehmen.
Bildung als Investition in die Zukunft
Die Investition in die Bildungsinfrastruktur war ein zentrales Thema in mehreren Ausschüssen. Der Ortsrat Ochtmissen und Oedeme beschloss einstimmig, 20 Mio. Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bis 2040 für den Ausbau und die Modernisierung von Schulen und Kitas einzusetzen. Insgesamt sind 230 Mio. Euro Investitionen in Bildung bis 2040 geplant.
Die Verwaltung wird beauftragt, Masterpläne für Schulstandorte zu entwickeln und transparente Kriterien für die Priorisierung von Projekten festzulegen. Zudem sollen mehr Personalressourcen in der Bau- und Schulverwaltung bereitgestellt werden, um die Umsetzung der Projekte sicherzustellen.
Städtebauliche Impulse und Quartiersentwicklung
Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung beschloss die Erweiterung des Sanierungsgebiets „Westliches Wasserviertel“ mit der Aufnahme des Rathauses. Die Sanierungssatzung wird angepasst, und die Verwaltung wird beauftragt, Maßnahmen für Bürgerbeteiligung, Quartiersmanagement und Öffentlichkeitsarbeit zu prüfen.
Wichtige Projekte wie die Fassadensanierung des Rathauses (4 Mio. Euro), die Revitalisierung der Sportanlage Kaltenmoor (900.000 Euro) und der Neubau der Feuerwache Ost (40 Mio. Euro) wurden hervorgehoben. Zudem wird ein Modellprojekt für ein sozialverträgliches Erbbaurecht eingeführt, das finanziell überlasteten Haushalten entgegenkommt.
Sport und Integration – Gemeinsam für eine inklusive Stadt
Der Ausschuss für Sport unterstützte Vereine mit 27.649 Euro aus dem Sportfördertopf 2026, und ein neues Kunstrasenfeld des VfL Lüneburg wird intensiv genutzt. Langfristig plant die Stadt die Entwicklung eines Sportparks Bilmer Berg (19,9 Mio. Euro) und will die kommunale Sportförderung ausweiten.
Der Integrationsbeirat stellte den Entwurf der Geschäftsordnung vor und betonte die Bedeutung von Öffentlichkeitsarbeit, Migrantensensibilisierung und Netzwerken. Das Projekt „Lüneburger Wochen gegen Rassismus 2026“ wird mit einem Workshop im März fortgeführt.
Öffentlichkeit und Bürgerbeteiligung im Fokus
Im Februar wurde deutlich, dass Bürgerbeteiligung und Transparenz im Fokus der kommunalen Arbeit stehen. Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten zur Stärkung der Quartiersarbeit zu prüfen, und der Sportbeirat wird in die Planung einbezogen. Zudem wird eine ergänzende Prüfung der Vermögensanlagen der Hospitalstiftungen durchgeführt, um diese stärker nachhaltig auszurichten.
Fazit und Ausblick
Der Februar 2026 war in Lüneburg geprägt von klaren Entscheidungen in den Bereichen Mobilität, Bildung, Städtebau und Integration. Die Stadt setzt auf nachhaltige Investitionen, die nicht nur heute, sondern auch in Zukunft Früchte tragen sollen. In den kommenden Monaten stehen weitere Sanierungsprojekte, Personalentscheidungen und Integrationsinitiativen auf der Tagesordnung – und die Bürger:innen werden dabei aktiv einbezogen.
Quellen
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