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Pirna: Fokus auf Stadtentwicklung und Baumaßnahmen im Februar 2026

Pirna: Fokus auf Stadtentwicklung und Baumaßnahmen im Februar 2026

Im Februar 2026 beschäftigte sich der Stadtentwicklungsausschuss von Pirna mit mehreren zentralen Baumaßnahmen. Der Schwerpunkt lag auf der Sanierung des Zentrums für Bildung, Kultur und Soziales in Sonnenstein, dem Neubau eines Turnraums an der Grundschule in Neundorf und der Planung von Baustellenzufahrten. Diese Entscheidungen spiegeln die strategische Ausrichtung der Stadtentwicklung in Pirna wider.

Fokus auf Stadtentwicklung und Baumaßnahmen in Pirna im Februar 2026

Die Stadtentwicklung ist ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit von Pirna. Im Februar 2026 standen mehrere bedeutende Baumaßnahmen und Planungsschritte im Mittelpunkt. Der Stadtentwicklungsausschuss tagte in einer Sondersitzung am 3. Februar 2026 und beschloss die Vergabe von Bauleistungen, die die Bildungs- und Kulturinfrastruktur der Stadt nachhaltig prägen werden.

Sanierung des Zentrums für Bildung, Kultur und Soziales in Sonnenstein

Ein zentrales Thema war die Gesamtsanierung und Erweiterung des Zentrums für Bildung, Kultur und Soziales in Pirna-Sonnenstein (Varkausring 1b). Die Stadt Pirna verfolgt hierbei das Ziel, die Infrastruktur für Bildung und Soziales zu stärken und den Standort für die Zukunft fit zu machen.

Im Rahmen dieser Maßnahme wurden zwei Losse an externe Unternehmen vergeben:

  • Los 305 (Gerüst): Der Zuschlag erfolgte an die Bilfinger ISP Germany GmbH aus Herne. Die Arbeiten sollen vom 13. April 2026 bis zum 19. März 2027 andauern und einen Auftragswert von 5,538 Millionen Euro umfassen. Die Finanzierung erfolgt zu einem Großteil über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
  • Los 306 (Dach- und Klempnerarbeiten): Dieser Teil der Sanierung wurde an die W. Müller Bedachungen GmbH aus Oberlungwitz vergeben. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich im April 2026 und enden im August 2026.

Die Entscheidungen wurden einstimmig gefasst und folgen einem europaweiten Offenen Verfahren mit dem Preis als einziges Zuschlagskriterium. Die Maßnahmen tragen zur Umsetzung des Leitbildes Pirna 2030 bei, insbesondere zum Leitsatz 5, der sich auf die Stärkung des Sozialraums konzentriert.

Neubau des Turnraums an der Grundschule Neundorf

Ein weiteres Projekt, das im Februar entschieden wurde, ist der Neubau eines Turnraums an der Grundschule in Neundorf. Dieses Vorhaben ist Teil der umfassenden Sanierungsmaßnahmen an Pirnas Schulen und hat eine Gesamtausgabensumme von 2,575 Millionen Euro.

  • Der Zuschlag für den Rohbau wurde an die Karl Köhler Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Heidenau vergeben.
  • Die Baumaßnahmen beginnen am 24. Februar 2026 und enden am 22. September 2026.
  • Die Arbeiten umfassen die Geländeberäumung, Fällung von Bäumen, Rodung von Wurzelstöcken sowie den Rückbau von Spielanlagen.

Die Finanzierung erfolgt über Fördermittel. Die Maßnahme wurde bereits im Mai 2025 durch den Stadtrat bestätigt und ist ein weiterer Schritt zur Modernisierung der schulischen Infrastruktur in Pirna.

Baustellenzufahrt Schlosspark 14c – Planung und Kommunikation

Ein weiteres Thema, das im Ausschuss zur Kenntnis genommen wurde, betraf die Baustellenzufahrt zum Objekt Schlosspark 14c. Hier ist ein Wohngebäude in Bau, dessen Fertigstellung für Ende 2026 geplant ist. Die Verwaltung wurde angeregt, die Anwohner frühzeitig über baustellenbedingte Einschränkungen zu informieren.

  • Die Zuwegung erfolgt voraussichtlich über Flurstücke 882/55 oder 882/58/59.
  • Die Bauarbeiten an der Anstaltsscheune sollen im 1. Quartal 2026 beginnen.
  • Die Kommunikation mit den Anwohnern ist ein zentrales Thema, um die Belastung durch Baustellen zu minimieren.

Die Diskussion unterstreicht die Bedeutung einer transparenten Informationspolitik in der Stadtentwicklung – gerade in städtischen Räumen mit engen Verkehrsbeziehungen.

Ausblick auf die Zukunft der Stadtentwicklung in Pirna

Die Entscheidungen im Februar 2026 zeigen, dass Pirna aktiv an der Entwicklung ihrer Infrastruktur arbeitet. Die Sanierung des Zentrums für Bildung, Kultur und Soziales sowie die Modernisierung der Grundschulen sind Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Gleichzeitig wird auch auf Kommunikation und Nachbarschaftsbeziehungen geachtet, was in einer wachsenden Stadt besonders wichtig ist.

Im März 2026 wird sich der Ausschuss weiterhin mit Themen wie der Anstaltskirche, der Busgarage und der Nutzung historischer Gebäude beschäftigen. Diese Themen könnten die Stadtentwicklung in den nächsten Jahren prägen und neue Impulse setzen.

Quellen

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