Jugendpolitik in Dessau-Roßlau: Fokus auf Sanierungen, Mobilität und Zukunftsvisionen
Im Februar 2026 standen in Dessau-Roßlau wichtige Entscheidungen im Jugendhilfeausschuss im Mittelpunkt. Die Sanierung der Kita Buratino, der Schülerverkehr und die Gründung eines Jugendstadtrates waren zentrale Themen.
Jugendhilfeausschuss tagt – Zukunft der Jugend in Dessau-Roßlau im Fokus
Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Dessau-Roßlau tagte am 12. Februar 2026 im Rathaussaal und setzte sich mit zentralen Themen für die Zukunft der Jugend auseinander. Neben der Planung und Finanzierung von Kindertageseinrichtungen standen auch Mobilität, Sicherheit und partizipative Strukturen im Mittelpunkt. Die Entscheidungen, die in der Sitzung gefallen sind, haben weitreichende Auswirkungen auf die Lebensqualität junger Menschen in der Region.
Sanierung der Kita Buratino: Brandschutz und Sicherheit im Vordergrund
Die Sanierung der integrativen Kindertageseinrichtung „Buratino“ in Meinsdorf war ein zentraler Punkt der Sitzung. Ursprünglich geplant, die Arbeiten im laufenden Betrieb durchzuführen, musste die Kita im September 2025 vollständig geräumt werden, nachdem schadstoffhaltige Materialien wie Asbest und improvisierte Brandschutzkonstruktionen entdeckt wurden. Diese Entdeckung führte zu einer umfassenden Neubewertung des Sanierungsbedarfs.
Die Gesamtkosten stiegen von ursprünglich 4,9 Millionen Euro auf 5,7 Millionen Euro, wobei die zusätzlichen Mittel für Brandschutzmaßnahmen, Elektroplanung und bauliche Ertüchtigungen erforderlich waren. Die Arbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Die Stadt betont, dass die Sanierung nicht im laufenden Betrieb durchgeführt werden sollte, um eine vollständige Untersuchung und planerische Sicherheit zu gewährleisten.
Schülerverkehr und Mobilität: Herausforderungen in Randbezirken
Im Jugendhilfeausschuss wurde auch intensiv über den Schülerverkehr diskutiert. Der reguläre Linienfahrplan wird bei Bedarf durch zusätzliche Fahrten ergänzt, und es gibt einen Hol- und Bringedienst für Grundschüler. Allerdings wurden langsame Wartezeiten in Randbezirken thematisiert, wodurch die Stadt angeregt wird, die Buslinien zu überarbeiten und die Mobilität für Schüler zu verbessern.
Die Verwaltung informierte über einen Termin mit Tagespflegepersonen, bei dem die Herausforderungen der Mobilität im ländlichen Raum besprochen wurden. Es wird deutlich, dass Dessau-Roßlau im Februar 2026 begonnen hat, Lösungsansätze für ein gerechteres Mobilitätsangebot in Randgebieten zu entwickeln.
Partizipation und Zukunftsvisionen: Jugendstadtrat und neue Projekte
Ein weiteres spannendes Thema war die Gründung eines Jugendstadtrates, der Jugendlichen ermöglichen soll, aktiv in die politische Entscheidungsfindung einzubringen. Zudem wurde über ein Projekt namens „Raxli Faxli“ berichtet, das als Ersatz für das nicht mehr einsatzfähige Spielmobil dienen könnte. Dies zeigt, dass Dessau-Roßlau nicht nur auf Sicherheit und Infrastruktur achtet, sondern auch auf kreative Angebote für junge Menschen, die in der städtischen Gemeinschaft Verantwortung übernehmen können.
Der Unterausschuss Jugendhilfeplanung berichtete zudem über Themen wie Zirkusangebote und Straßensozialarbeit, die als wichtige Elemente der Jugendpolitik in Dessau-Roßlau identifiziert wurden. Die Stadt betont, dass Entscheidungen in der Jugendhilfe transparent und fachlich fundiert sein müssen, um langfristig tragfähige Strukturen für junge Menschen zu schaffen.
Ausblick: Dessau-Roßlau investiert in die Zukunft
Der Februar 2026 war ein entscheidender Monat für die Jugendpolitik in Dessau-Roßlau. Die Stadt setzt deutliche Zeichen in Richtung einer sicheren, partizipativen und lebenswerten Umgebung für Kinder und Jugendliche. Durch Investitionen in die Sanierung der Kita Buratino, die Verbesserung des Schülerverkehrs und die Entwicklung neuer partizipativer Strukturen wie dem Jugendstadtrat zeigt Dessau-Roßlau, dass die Zukunft der Stadt in der Stärkung der Jugend liegt.
Quellen
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