Sportflächenentwicklung in Mönchengladbach: Inklusive Sport- und Aktivitätsanlagen im Fokus
Im April 2026 setzt die Stadt Mönchengladbach verstärkt auf die Entwicklung von inklusiven Sportflächen und Aktivitätsanlagen. Im Rahmen des Maßnahmepakets „Kleingeräte Sport im urbanen Raum“ werden neue Sportflächen in den Bezirken Nord, Ost, Süd und West ausgebaut, um Mehrgenerationenangebote zu schaffen.
Inklusive Sportflächen: Eine Antwort auf gesellschaftliche und gesundheitliche Herausforderungen
In Zeiten steigender Bewegungsmangel und wachsender Forderung nach Inklusion im öffentlichen Raum wird in Mönchengladbach aktiv an der Entwicklung von Sportflächen gearbeitet, die für alle Alters- und Bewegungsgruppen zugänglich sind. Im April 2026 wird der Ausbau von Sportflächen im Rahmen des Maßnahmepakets „Kleingeräte Sport im urbanen Raum“ beschleunigt, mit Fokus auf die Bezirke Nord, Ost, Süd und West.
Ausbau der Sportflächen in den Bezirken Nord und Ost
Der Bezirk Nord profitiert von der Neugestaltung der Grünfläche östlich der Wassermatschanlage am Spielplatz Bunter Garten. Die geplante Ausstattung umfasst ein Fitness-Kombigerät, eine inklusive Brustpresse, einen Runner und eine Dip-Bank. Die Kosten für diesen Ausbau werden mit ca. 95.000 € kalkuliert. Der Bezirk Ost erhält eine neue Sportfläche am Spielplatz Fliederweg in Giesenkirchen, auf der ein nicht mehr genutztes Beachvolleyballfeld neu genutzt wird. Die Fläche wird mit einem Fitness-Kombigerät, einem inklusiven Barren, einem Schlingentrainer, einer inklusiven Brustpresse und einer Balancieranlage ausgestattet. Die geschätzten Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 97.000 €.
Im Rahmen der Planung ist es zudem geplant, vor der Realisierung erste Erkenntnisse aus den Projekten in den Bezirken Nord und Ost vorzustellen. Dies ermöglicht eine Evaluierung und Optimierung, bevor die Maßnahmen in den Bezirken Süd und West umgesetzt werden.
Inklusive Spielplätze als Teil der Sportflächenentwicklung
Die Entwicklung von Sportflächen ist eng mit der Inklusion im Freizeitbereich verbunden. Die Stadt Mönchengladbach setzt auf Mehrgenerationenspielplätze, bei denen Kinder spielen und Eltern oder Großeltern an Sportkleingeräten trainieren können. Ein Beispiel ist die Sanierung des Spielplatzes Am Brückensteg, der aktuell stark sanierungsbedürftig ist. In einer Kinderbeteiligung wurden Ideen für eine inklusive Gestaltung gesammelt, und das Konzept wurde mit Kindern und Eltern abgestimmt. Die Sanierung, die von Auszubildenden der Unterhaltungsabteilung der mags durchgeführt wird, ist für 2026 geplant und kostet ca. 130.000 €.
Vorbildliche Planung und Bürgerbeteiligung
Die Stadt Mönchengladbach zeigt sich in der Planung ihrer Sportflächen transparent und bürgernah. Die Entscheidungen für die Standorte und Geräteauswahl basieren auf der Analyse von Bürgerwünschen, die beispielsweise über Onlinebeteiligungen erhoben wurden. Zudem wird auf barrierefreie Zugänglichkeit und Fallschutz geachtet, um alle Nutzergruppen zu berücksichtigen. Die Verwaltung ist zudem verpflichtet, vor der Realisierung erste Erkenntnisse vorzustellen, um den Prozess weiter zu optimieren.
Fazit: Ein Schritt in Richtung inklusiver und aktiver Stadtraum
Die Stadt Mönchengladbach setzt mit dem Maßnahmepaket „Kleingeräte Sport im urbanen Raum“ ein klares Signal für mehr Beweglichkeit und Inklusion in der Stadt. Die geplanten Sportflächen in den Bezirken Nord und Ost sind nur der Beginn. Mit der Sanierung von Spielplätzen wie dem Am Brückensteg und der Einbindung von Bürgerwünschen in die Planung wird Mönchengladbach ein Vorbild für eine aktive und inklusive Stadtentwicklung.
Quellen
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