Lohmar im Fokus – Monatsrückblick Februar 2026
Im Februar 2026 standen in Lohmar Schulbau, Mobilität, Jugendhilfe und Kultur im Mittelpunkt. Erfahren Sie hier die wichtigsten Entscheidungen und Entwicklungen.
Infrastruktur und Zukunft – Was diesen Monat wichtig war
Mensa-Erweiterung an der Grundschule Lohmar
Mit Kosten von insgesamt 2,474 Millionen Euro plant die Stadt eine Erweiterung der Mensa. Die Mittel müssen im Haushalt beantragt werden.Neue Regelungen in der Jugendhilfe
Die Stadt setzt auf eine bessere Vernetzung der Träger im Bereich Kindertagesbetreuung und senkt die Fortschreibungsrate der Elternbeiträge.Mobilität und Verkehr im Fokus
Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität diskutierte Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, Geschwindigkeitsreduzierung und Linienbusplanung.Kultur und Sport auf dem Vormarsch
Der Kultur- und Sportausschuss beschloss die Erstellung eines Sportstättenleitsatzes und plant die Weiterentwicklung des Donrather-Stadion-Konzepts.Finanzplanung für zukunftsweisende Projekte
Wichtige Investitionen wie die Mensa-Erweiterung oder Sportstätten-Sanierungen benötigen politische Entscheidungen im Haushaltsplan.
Schule: Mensa-Erweiterung und Haushaltsplan
Die Erweiterung der Mensa an der Grundschule Lohmar ist ein zentrales Projekt, das im Februar erneut thematisiert wurde. Mit einem Gesamtvolumen von 2,474 Millionen Euro (brutto) ist die Maßnahme finanziell beträchtlich. Die Planungsphase allein kostet bereits 413.920 Euro. Da die Mittel nicht über den Windhundverfahrens-Topf fließen können, prüft die Stadt nun, ob der Sondervermögen des Bundes genutzt werden können.
Da die Mittel nicht im aktuellen Haushaltsplan veranschlagt sind, wird die Vorlage in die Haushaltsberatungen verwiesen. Die politische Entscheidung fällt voraussichtlich im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft. Die Maßnahme wird zwar keine positiven Klimaschutzeffekte haben, aber dennoch als notwendige Infrastrukturmaßnahme angesehen.
Mobilität: Verkehrsberuhigung und Linienbusplanung
Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität beschäftigte sich intensiv mit Anträgen zur Verkehrsberuhigung in mehreren Lohmarer Straßen. Besonders hervorzuheben sind die Diskussionen zur Kapellenstraße, Dorfstraße Krahwinkel und der L 84 im Bereich Lohmar-Weilerhohn. Zudem wurde ein Antrag auf Überprüfung des Linienbusverkehrs in Lohmar-Geber beraten, mit dem Ziel, die Verkehrsanbindung zu verbessern.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Vernetzung von Siegburg und Lohmar im Verkehrskonzept. Die Stadt arbeitet aktiv an Lösungen, um die Mobilität im Stadtgebiet und im Umland zu optimieren. Die Beratungen endeten mit einer nichtöffentlichen Sitzung, was auf die Sensibilität einiger Verkehrsthemen hindeutet.
Jugendhilfe: Kostenentwicklung und Vernetzung
Im Jugendhilfeausschuss wurde beschlossen, die Fortschreibungsrate der Elternbeiträge um –0,14 % zu senken, wodurch die laufende Geldleistung stabil bleibt. Zudem wurde der Mietzuschuss leicht erhöht – von 0,61 € auf 0,62 € je angefangene Stunde.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft für Kindertagesbetreuung, um die Zusammenarbeit zwischen den Trägern der Jugendhilfe zu stärken. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst, was die Einigkeit im Ausschuss unterstreicht.
Kultur und Sport: Zukunftskonzepte und Förderung
Im Ausschuss für Kultur, Sport, Tourismus und Partnerschaften wurde ein Sportstättenleitsatz und ein Sportentwicklungsplan beschlossen. Ziel ist es, kommunale Sportstätten zu sanieren und zu modernisieren. Ein festes Budget aus dem „NRW-Plan für gute Infrastruktur“ ist ab 2026 dafür vorgesehen.
Zudem soll das Donrather-Stadion-Konzept weiterentwickelt und in Förderwettbewerbe eingereicht werden. Die Verwaltung wird beauftragt, mit den ortsansässigen Sportvereinen und der Fachabteilung einen Sportentwicklungsbericht zu erstellen. Damit zeigt die Stadt klare Ambitionen, den Breitensport zu fördern und die Sportinfrastruktur nachhaltig zu verbessern.
Überblick: Investitionen, Koordination und Zukunft
Der Februar 2026 in Lohmar war geprägt von Investitionsplanungen, Koordinationsbemühungen im Jugendhilfebereich und zukunftsorientierten Konzepten für Kultur und Sport. Während die Schulbauvorhaben und Mobilitätsmaßnahmen auf finanzielle Planung angewiesen sind, konzentriert sich die Stadt auch auf strategische Kooperationen und Förderung von Vereinen.
Die Haushaltsplanung wird in den nächsten Wochen entscheidend sein, da mehrere Projekte auf politische Entscheidungen warten. Gleichzeitig zeigt sich Lohmar als vorausschauende Kommune, die sich aktiv für die Zukunftsfähigkeit ihrer Einrichtungen und Infrastrukturen einsetzt.
Schlussfazit mit Ausblick
Der Februar 2026 war in Lohmar ein Monat mit klaren Entscheidungen und strategischen Schritten in Richtung bessere Infrastruktur, sicherere Mobilität und stärkerer Zusammenarbeit im Jugendhilfebereich. Die Mensa-Erweiterung, die Verkehrsberuhigungen und die Sportentwicklungspläne sind nur einige Beispiele dafür, wie die Stadt aktiv für die Zukunft ihrer Bürger*innen plant.
Im März wird es besonders spannend, da die Haushaltsberatungen beginnen und politische Entscheidungen für Investitionen fallen. Zudem wird der Sportstättenleitsatz konkretisiert, und mögliche Förderanträge für den Breitensport vorbereitet. Die Stadt Lohmar bleibt damit ein Ort, der sich kontinuierlich für eine lebenswerte Zukunft einsetzt.
Quellen
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