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April 2026: Stadtentwicklung, Finanzen und Bildung in Lohmar

April 2026: Stadtentwicklung, Finanzen und Bildung in Lohmar

Der April 2026 brachte in Lohmar Entscheidungen zu Flächennutzungsplänen, Finanzstrategien und Schulentwicklung. Hier der Monatsrückblick mit Fokus auf Verwaltung, Bildung und Kommunikation.

Von Solarparks bis Schulentwicklung – Lohmar im April 2026

Was diesen Monat wichtig war

  • Der Stadtentwicklungsausschuss verabschiedete die 37. Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich Sülzaue einstimmig.
  • Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss beschloss, eine Holdingstruktur für die Stadtwerke und GwG zu prüfen.
  • Der Schulausschuss kritisierte eine Dringlichkeitsentscheidung zur Bildung einer Mehrklasse am Gymnasium als rechtswidrig.
  • Die Genehmigung für den Solarpark Lohmar 1 wurde vorerst hinfällig, da der Antrag zurückgezogen wurde.
  • Die Errichtung einer KiTa in Lohmar-Süd schreitet voran, inklusive Planung einer Wendemöglichkeit.

Stadtentwicklung: Planung und Genehmigungen

Der Stadtentwicklungsausschuss war im April besonders aktiv. Die 37. Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich Sülzaue wurde einstimmig verabschiedet. Nach eingehender Prüfung der Stellungnahmen und der Offenlage gemäß BauGB wurde der Feststellungsbeschluss getroffen.

Gleichzeitig blieb die 41. Änderung des Flächennutzungsplans im Sondergebiet Reiterhof auf Eis, da die Bezirksregierung Köln die Genehmigung verweigerte. Die Verwaltung prüft nun, ob der Plan durch Anpassungen wieder genehmigungsfähig ist.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Errichtung der KiTa Waldgeister im Reiterhof-Lohmar-Süd. Die CDU und SPD forderten einstimmig, im Bereich der Erschließungsstraße eine Wendemöglichkeit vorzusehen, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Die finale Planung ist nun beim Ausschuss für Bauen und Infrastruktur angesiedelt.

Finanzen: Holdingstruktur und Ermächtigungsübertragung

Im Finanz- und Wirtschaftsausschuss standen strategische Finanzentscheidungen im Fokus. Der Ausschuss beschloss, eine Holdingstruktur für die Stadtwerke und die GwG zu prüfen. Ziel ist es, steuerliche Vorteile, Asset Protection und eine bessere strategische Ausrichtung zu erreichen. Dazu wird ein externes Gutachten in Höhe von 5.000 bis 10.000 Euro in Auftrag gegeben.

Außerdem wurde einstimmig eine Ermächtigungsübertragung von 30,83 Millionen Euro aus dem Jahr 2025 in das Jahr 2026 verabschiedet. Dies ermöglicht der Verwaltung, Investitionen und Projekte flexibler zu planen.

Bildung: Kritik an Dringlichkeitsentscheidungen

Im Schulausschuss gab es scharfe Diskussionen um die Dringlichkeitsentscheidung zur Einrichtung einer zusätzlichen Eingangsklasse am Gymnasium. Der Ausschuss kritisierte die Entscheidung als rechtswidrig, da das Mitwirkungsrecht umgangen wurde. Dennoch wurde die Klasse belassen, um Chaos zu vermeiden.

Zudem forderte der Schulausschuss, dass vier Kinder, die von der Gesamtschule abgelehnt wurden, dennoch aufgenommen werden, da die Klassenfrequenz nicht überschritten wurde. Für die Zukunft wurde zudem beschlossen, eine vorgezogene Schulentwicklungsplanung in Auftrag zu geben, um langfristige Planungssicherheit zu schaffen.

Überblick und Ausblick

Der April 2026 in Lohmar war geprägt von Entscheidungen im Bereich Stadtentwicklung, Finanzen und Bildung. Während im Rathaus über Solarparks, Holdingstrukturen und Flächennutzungspläne beraten wurde, standen im Schulausschuss vor allem rechtliche Mitwirkungsrechte und Schulentwicklungsplanungen im Vordergrund.

Zukünftig wird es besonders wichtig sein, Transparenz und rechtliche Einhaltung in allen Entscheidungsprozessen zu gewährleisten. Gleichzeitig bleibt die Umwelt- und Energieplanung ein zentraler Themenbereich, insbesondere mit Blick auf die mögliche Neuorientierung des Solarpark-Projekts.

Schlussfazit mit Ausblick

Der April 2026 hat gezeigt, dass Lohmar sich aktiv auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet – von der Stadtentwicklung über Finanzstrategien bis hin zur Bildung. Entscheidungen wie die Holdingstruktur oder die Schulentwicklungsplanung zeigen, dass die Stadt strategisch denkt und handelt.

Im Mai wird es vor allem um die Weiterentwicklung des Flächennutzungsplans im Reiterhof, die Umsetzung der Schulentwicklungsplanung und die Finanzberatungen zum externen Gutachten gehen. Bürgerinnen und Bürger können sich auf weitere Entscheidungen und Diskussionen im Rathaus freuen.

Quellen

Sitzung

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