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Wohnbau und Nahversorgung in Dortmund: Städtebauliche Entwicklungen im April 2026

📍 Dortmund · Nordrhein-Westfalen
Wohnbau und Nahversorgung in Dortmund: Städtebauliche Entwicklungen im April 2026

Im April 2026 setzt Dortmund verstärkt auf die Schaffung neuer Wohnquartiere und den Ausbau der Nahversorgung. Zentrale Projekte wie das Wohnquartier am Kirchhörder Bach und der Ausbau des ALDI-Marktes an der Märkischen Straße zeigen, wie die Stadt ihre städtebaulichen Ziele konkret umsetzt.

Wohnbau und Nahversorgung: Neue Impulse in Dortmund

Die Stadt Dortmund setzt im April 2026 verstärkt auf die Entwicklung neuer Wohnquartiere und den Ausbau der Nahversorgung. Gleichzeitig werden Umwelt- und Klimaschutz sowie barrierefreie Planung als zentrale Planungsgrundsätze berücksichtigt. In diesem Monat wurden mehrere relevante Entscheidungen getroffen, die das Stadtbild und die Lebensqualität der Dortmunder prägen werden.

Wohnquartier am Kirchhörder Bach: Wohnen und Nahversorgung in Einklang

Die 65. Änderung des Flächennutzungsplans für das Wohnquartier am Kirchhörder Bach markiert einen Meilenstein in der städtebaulichen Entwicklung des Stadtbezirks Hombruch. Ziel des Vorhabens ist die Schaffung eines neuen Wohngebiets mit rund 460 Wohneinheiten, einer Tageseinrichtung für Kinder (TEK) und einem Lebensmittelmarkt. Der südliche Teilbereich wird in ein „Sondergebiet für großflächigen Handel für die Nahversorgung / Wohnen“ umgewandelt, während der nördliche Teilbereich in „Wohnbaufläche“ übergeht.

Die Planung berücksichtigt den Masterplan Einzelhandel der Stadt Dortmund, der eine flächendeckende Nahversorgung sichert. Der geplante Lebensmittelmarkt mit einer Verkaufsfläche von maximal 1.100 m² wird als Discounter realisiert, um die Kaufkraftbindung zu erhöhen und zentrale Versorgungsbereiche zu entlasten. Gleichzeitig wird ein zentraler grüner Anger als Identitätsmerkmal für das Quartier geschaffen.

ALDI-Markt an der Märkischen Straße: Städtebauliche Neuordnung

Ein weiteres zentrales Projekt ist die 2. Änderung des Bebauungsplans InO 109 an der Märkischen Straße/Heiliger Weg. Hier wird ein bestehender ALDI-Markt erweitert und durch ein neues Wohn- und Geschäftshaus ergänzt. Die Verkaufsfläche des Discounters wird von 700 m² auf 1.500 m² vergrößert, wobei ein begrüntes Flachdach und eine Dachbegrünung geplant sind. Im Erdgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses werden Ladenlokale untergebracht, in den Obergeschossen Wohnungen mit maximal zehn Einheiten.

Die Erschließung erfolgt über den Heiligen Weg und die Feldstraße, wobei die bisherige Tordurchfahrt an der Märkischen Straße geschlossen wird. Die Stellplatzanlage wird neu organisiert und auf 78 Stellplätze ausgebaut. Die Planung berücksichtigt auch Klimaschutzaspekte wie die Integration erneuerbarer Energien und die Dachbegrünung.

Klimaschutz und Barrierefreiheit als Planungsgrundsätze

Sowohl bei der Entwicklung des Wohnquartiers am Kirchhörder Bach als auch bei der Neuordnung des ALDI-Standorts spielen Klimaschutz und Klimaanpassung eine zentrale Rolle. Beide Projekte sind Bestandteile von Parallelverfahren, in denen Flächennutzungsplanänderungen und Bebauungsplanverfahren gemeinsam durchgeführt werden. Zudem werden Umweltberichte erstellt, und die Öffentlichkeit frühzeitig beteiligt.

Die Bauleitplanung berücksichtigt auch die Grundsätze geschlechtergerechter Planung sowie die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes NRW. Barrierefreiheit ist ein zentrales Anliegen, insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung von Verkehrsanlagen und baulichen Strukturen. Die Stadt Dortmund verfolgt damit ein integratives und nachhaltiges Stadtbildungsmodell.

Fazit: Dortmund baut nachhaltig und zukunftsorientiert

Der April 2026 zeigt, wie Dortmund ihre städtebaulichen Ziele konkret umsetzt. Durch die Entwicklung neuer Wohnquartiere und den Ausbau der Nahversorgung wird die Stadt nicht nur lebenswerter, sondern auch klimafitter und inklusiver. Die Integration von Klimaschutz, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit in die Planung unterstreicht den langfristigen Ansatz, den Dortmund verfolgt.

In den kommenden Monaten wird es besonders spannend sein zu beobachten, wie sich diese Projekte in das Stadtbild integrieren und welche Auswirkungen sie auf die Nachbarschaft und die Infrastruktur haben. Die Beteiligung der Öffentlichkeit bleibt dabei ein zentraler Faktor für eine gelingende Stadtentwicklung.

Quellen

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