Nordhorn März 2026: Kultur, Bildung und Partnerschaft im Fokus
Im März 2026 standen in Nordhorn die Vorbereitungen auf das Stadtjubiläum 2029, die Ausweitung der Bildungsangebote und die Stärkung der internationalen Städtepartnerschaften im Mittelpunkt. Zudem wurden wichtige Planungen im Bereich Wärme und Gewerbeentwicklung beschlossen.
Kultur, Bildung und Partnerschaft prägen März in Nordhorn
Was diesen Monat wichtig war
- Stadtjubiläum 2029 in Vorbereitung: Eine Arbeitsgruppe wurde eingerichtet, um die Feierlichkeiten zum Jubiläum zu planen – mit Bürgerbeteiligung und einem Grundsatzbeschluss des Rates.
- Kulturförderung gestiegen: Über 28.000 Euro wurden an Kulturprojekten in Nordhorn vergeben, darunter Theaterpädagogik und Ausstellungen in der Galerie.
- Schulen weiterentwickelt: Eine neue Eingangsstufe an der Montessori-Schule, mehr Ganztagsbetreuung und befristete Zügigkeitserweiterungen an Grundschulen.
- Partnerschaften im Aufbruch: Vorbereitungen für Bürgerbegegnungen, Besuche ukrainischer Delegationen und ein Graffitiprojekt zum Thema Städtepartnerschaft sind in vollem Gange.
- Wärmeplanung beschlossen: Der kommunale Wärmeplan wurde als strategisches Instrument zur Transformation der Wärmeversorgung verabschiedet.
Kultur und Jubiläumsplanung: Nordhorn blickt nach vorn
Im März 2026 hat Nordhorn den Blick nach vorn gerichtet – und zwar auf das Stadtjubiläum 2029. Der Kulturausschuss hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Vorbereitungen leiten wird. Dabei ist die Bürgerbeteiligung ein zentraler Baustein: Vorschläge und Ideen sollen gesammelt werden, die in einen Grundsatzbeschluss des Rates einfließen.
Zudem setzte sich die Kultur in Nordhorn weiterhin deutlich inszeniert. Die Alte Weberei und die Galerie planen mehrere bedeutende Ausstellungen, darunter das Werk Isaac Chong Wai, Preisträger des Nordhorn-Kunstpreises 2024. Für Kulturinteressierte gab es auch konkrete Zahlen: 28.705,08 € wurden für 2026 an Fördermitteln bereitgestellt – unter anderem für Theaterpädagogik und das Projekt „In meinen Schuhen II“.
Bildung und Schulen: Ausbau der Angebote
Im Schulausschuss wurden im März wichtige Entscheidungen getroffen, die die Bildungslandschaft in Nordhorn nachhaltig verändern. So wurde die Zügigkeitserweiterung an der Grundschule Pestalozzi befristet beschlossen, um steigende Schülerzahlen abzudecken. Gleichzeitig wird eine Eingangsstufe an der Montessori-Schule eingerichtet, die Kinder ab drei Jahren aufnehmen wird.
Zudem wird das Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung umgesetzt. Dazu ist ein partizipativer Prozess geplant, der im April mit Workshops startet und bis Februar 2027 andauert. Die Stadt finanziert zudem die Schulsozialarbeit bis 2028 – aktuell sind sechs Schulsozialarbeiter*innen an Nordhorner Grundschulen tätig.
Ein weiterer Schwerpunkt: Außerschulische Lernorte. Mit 50.000 € wird die Bezuschussung von Busfahrten ermöglicht, darunter ein „Walking Bus“ an der Grundschule Am Roggenkamp, der Eltern und Kindern eine sichere Alternative zur Schule bietet.
Partnerschaften und internationale Begegnungen
Die Partnerschaften Nordhorns mit Reichenbach, Montivilliers und Malbork sind in vollem Schwung. Im März wurden die Bürgerbegegnungen und Besuche konkretisiert: So wird eine ukrainische Delegation im Juni in Nordhorn erwartet, und der Partnerschaftsverein plant eine Bürgerbegegnung in Reichenbach vom 30. April bis 3. Mai mit etwa 40 Teilnehmern.
Ein besonderes Projekt ist das Graffitiprojekt zu Städtepartnerschaften, das in den Sommerferien startet und im September 2026 mit einer Verabschiedungsveranstaltung präsentiert wird. Zudem wurde ein Partnerschaftsverein unter Vorsitz von Andreas Gebhardt gegründet, der die Beziehungen weiter stärken soll.
Wärmeplanung und Gewerbeentwicklung
In der Ratsversammlung wurde der Abschlussbericht zur kommunalen Wärmeplanung beschlossen – ein strategisches Instrument für die langfristige Transformation der Wärmeversorgung. Zudem wurde die Vorkaufssatzung für das Gebiet „Östlich Wietmarscher Straße“ verabschiedet, um eine zielgerichtete Gewerbegebietsentwicklung zu ermöglichen.
Überblick und Ausblick
Der März 2026 war in Nordhorn ein Monat des Ausbaus und der Vorbereitung. Die Stadt investiert in Kultur, Bildung und internationale Partnerschaften, während sie gleichzeitig die Energiezukunft und Gewerbeentwicklung plant. Der Fokus auf Bürgerbeteiligung, Nachhaltigkeit und jugendliche Kreativität zeigt, dass Nordhorn nicht nur die Gegenwart gestaltet, sondern auch die Zukunft mitdenkt.
Mit dem Stadtjubiläum 2029 und der Umsetzung des Wärmeplans steht ein spannendes Jahr bevor – und Nordhorn bereitet sich aktiv darauf vor.
Quellen
Weitere Beiträge aus Nordhorn
Nordhorn setzt auf transparente Governance und internationale Partnerschaften
Im März 2026 setzt die Stadt Nordhorn verstärkt auf transparente Governance und internationale Zusammenarbeit. Das Partnerschaftskomitee organisiert öffentliche Sitzungen, plant Besuche mit Partnerstädten und entwickelt kreative Projekte zur Stärkung des interkulturellen Austauschs. Ein Schwerpunkt liegt auf der Jugendbeteiligung und der Förderung von Städtepartnerschaften.
Weiterlesen →
Nordhorn setzt auf nachhaltige Energieplanung und Infrastruktur
Im März 2026 beschloss die Stadt Nordhorn entscheidende Maßnahmen im Bereich Energie und Infrastruktur. Der kommunale Wärmeplan, der Wohnungsbauturbo und die Sicherung von Gewerbegebieten markieren einen klaren Kurs in Richtung Klimaneutralität und Wirtschaftsförderung.
Weiterlesen →
Bildungspolitik in Nordhorn: Ausbau, Flexibilität und Innovation im März 2026
Im März 2026 hat Nordhorn entscheidende Schritte in der Bildungspolitik gesetzt. Die Stadt reagiert auf wachsende Schülerzahlen, fördert außerschulische Bildung und setzt neue Akzente in der Schulentwicklung.
Weiterlesen →Früher wissen. Früher handeln.
Erhalten Sie automatisch Alerts zu relevanten kommunalen Projekten – bevor Ihre Mitbewerber davon erfahren.
Jetzt kostenlos testen