Braunschweig: Sanierung der Grundleitungen an der Schule Rüningen – Ein Schritt zur besseren Infrastruktur
Im März 2026 hat Braunschweig einen wichtigen Schritt in Richtung moderner Infrastruktur getan: Der zweite Bauabschnitt der Sanierung der Grundleitungen an der Grund- und Hauptschule Rüningen wurde beschlossen. Der Beitrag beleuchtet die Hintergründe, die Kosten, die Finanzierung und die Auswirkungen auf die Region.
Sanierung der Grundleitungen an der Grund- und Hauptschule Rüningen
Im März 2026 hat der Ausschuss für Planung und Hochbau der Stadt Braunschweig den zweiten Bauabschnitt der Sanierung der Grundleitungen an der Grund- und Hauptschule Rüningen beschlossen. Mit einem Budget von insgesamt 2.085.000 Euro ist das Projekt ein weiterer Meilenstein in Braunschweigs Bemühungen, die städtische Infrastruktur nachhaltig zu verbessern.
Hintergrund und Notwendigkeit der Sanierung
Die Schule Rüningen, gelegen an der Thiedestr. 24A, ist Teil der städtischen Bildungslandschaft und wird von zahlreichen Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil Rüningen und Umgebung besucht. Die bestehenden Grundleitungen – insbesondere die Abwassergrundleitungen für Schmutz- und Regenwasser – haben in den letzten Jahren an Leistungsnachweis verloren, wodurch die Schule nicht mehr sicher und effizient genutzt werden kann.
Die Sanierung beinhaltet die Erneuerung der Abwassergrundleitungen, die Instandsetzung von Haltungen, Schächten und Kanälen sowie Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung. Letztere wird durch Rigolen und ein Rückhaltevolumen von ca. 295 m³ realisiert, was der Stadt bei der Bewältigung von Starkregenereignissen helfen wird – ein entscheidender Aspekt im Zuge der Klimawandelbemühungen.
Kosten, Finanzierung und Bauzeit
Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf insgesamt 2.085.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt zum Teil aus dem Haushaltsplan 2025 ff sowie aus dem Investitionsprogramm 2024–2029 (IP 2024–2029). Konkret werden 700.000 Euro für 2026 aus dem Haushaltsplan bereitgestellt.
Die Bauarbeiten sind für den Zeitraum Juli 2026 bis August 2027 geplant. Damit ist ein realistischer Zeitrahmen gesetzt, der es ermöglicht, die Sanierung in zwei Bauabschnitten abzuschließen, ohne die Schule übermäßig zu belasten.
Beschlussfassung und politische Unterstützung
Der Beschluss zur Sanierung wurde am 10. März 2026 im Ausschuss für Planung und Hochbau einstimmig gefasst. Die Abstimmungsergebnisse zeigten eine klare Unterstützung: 8 Ja-Stimmen, keine Gegenstimmen und keine Enthaltungen. Die Sitzung fand im Rathaus in Raum A 3.191 statt und dauerte von 13:00 bis 13:18 Uhr.
Die Zustimmung der Politik ist ein wichtiges Signal für die Umsetzung des Projekts und unterstreicht die Priorität, die Braunschweig der Schulentwicklung und Infrastruktur zuordnet. Zudem wird durch die Zustimmung die Transparenz und Planbarkeit für die betroffenen Bürger*innen gewährleistet.
Ausblick und Bedeutung für Braunschweig
Die Sanierung der Grundleitungen ist nicht nur ein technisches Projekt, sondern auch ein symbolischer Schritt in Richtung einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Sie trägt dazu bei, die Lebensqualität in Rüningen zu steigern, die Schule sicherer zu machen und den Klimaschutz durch bessere Regenwassermanagementmaßnahmen voranzutreiben.
Zudem zeigt das Projekt, wie zentral die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und der Bevölkerung in städtischen Entwicklungsprojekten ist. Braunschweig hat mit diesem Beschluss einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen, resilienten und lebenswerten Stadt gesetzt.
Quellen
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