Fürstenwalde im Fokus: Stadtentwicklung und Bauplanung im Februar 2026
Im Februar 2026 stand in Fürstenwalde/Spree die Stadtentwicklung im Mittelpunkt. Zahlreiche Bebauungspläne wurden beraten, und politische Initiativen legten den Grundstein für zukunftsweisende städtische Entwicklungen.
Stadtentwicklung in Fürstenwalde: Aktuelle Schwerpunkte und Projekte
Im Februar 2026 setzte die Stadt Fürstenwalde/Spree ihre Arbeit an der städtischen Bauplanung und Infrastrukturentwicklung konsequent fort. Der Ausschuss für Stadtentwicklung tagte am 10.02.2026, um mehrere zentrale Bebauungspläne und städtebauliche Initiativen zu beraten. Die Diskussionen spiegeln die Vielfalt und Komplexität moderner Stadtentwicklung wider – von privaten Wohnbauprojekten bis hin zu kulturellen und sozialen Maßnahmen.
Bebauungsplan Nr. 132: Rauener Kirchweg – Nachverdichtung und Klimaschutz
Der Bebauungsplan Nr. 132 „Rauener Kirchweg“ ist Teil der städtischen Strategie zur Nachverdichtung. Mit einer Fläche von ca. 0,4 Hektar in der Gemarkung Fürstenwalde/Spree zielt das Projekt auf die Wiedernutzung von Flächen ab. Der Grundstückseigentümer hat zwei Bebauungsvarianten vorgestellt: eine mit Einfamilien- und Doppelhäusern und eine mit Mehrfamilienhäusern.
Zu den besonderen Aspekten des Plans gehören Maßnahmen zur energie- und klimabewussten Bauleitplanung – wie PV-Dachbelegung, Anpflanzen von Bäumen und Regenwasserversickerung. Das Verfahren erfolgte im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB, ohne dass eine Umweltprüfung erforderlich war. Die Kosten des Verfahrens trägt der Grundstückseigentümer, wodurch der Haushalt der Stadt entlastet wird.
Lebensmittelmarkt-Pläne: Rudolf-Breitscheid-Straße und Triftstraße
Zwei weitere Bebauungspläne standen im Fokus: der Einfache Bebauungsplan Nr. V „Erweiterung Lebensmittelmarkt Rudolf-Breitscheid-Straße“ und der Vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 68 „Lebensmittelmarkt Triftstraße“. Beide Projekte betreffen die Erweiterung bestehender Lebensmittelmärkte und die Neuentwicklung in Gewerbegebieten.
Während der Lebensmittelmarkt an der Rudolf-Breitscheid-Straße um ca. 200 m² Verkaufsfläche erweitert werden soll, ist in der Triftstraße ein Sondergebiet mit der Zweckbestimmung „Lebensmittelmarkt“ vorgesehen. Die Projekte folgen dem beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB und sind Teil der Stadtplanung, die auch auf Klimaschutzmaßnahmen wie Gründächer und Regenwassermanagement achtet.
DIE LINKE. initiiert Bahnhofsumfeldentwicklung
Neben den reinen Bauplanungen stand auch eine politische Initiative im Mittelpunkt: Der Antrag der Fraktion DIE LINKE. zur Belebung des Bahnhofsumfeldes und der Eisenbahnstraße. Ziel ist es, das Bahnhofsgebäude und die umliegende Straße durch kulturelle und soziale Angebote zu aktivieren. Vorgeschlagen wird die Gründung einer Bürgerinitiative „Unser Bahnhof“, ein Fest mit kulturellen Programmen und die Nutzung der Brachfläche Eisenbahnstraße 118 als PopUpPark.
Die Maßnahmen sollen durch partizipative Planung mit Einwohner:innen, Vereinen und Expert:innen umgesetzt werden. Auch hier ist Klimaschutz ein Thema – durch die Förderung von Fuß- und Radverkehr sowie Elektromobilität. Unterstützung bei der Sicherung von Fördermitteln wird ebenfalls beantragt.
Ausblick: Stadtentwicklung als Prozess der Mitgestaltung
Die Februar-Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung in Fürstenwalde zeigt, dass Stadtentwicklung nicht nur ein technisches, sondern auch ein politisches und soziales Projekt ist. Die Kombination aus privater Initiative, staatlicher Planung und bürgerschaftlichem Engagement ist entscheidend für die Zukunft der Stadt. Mit Projekten wie dem Rauener Kirchweg, den Lebensmittelmarkt-Plänen und der Bahnhofsumfeldentwicklung wird Fürstenwalde/Spree nicht nur physisch, sondern auch sozial und kulturell weiterentwickelt.
Quellen
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