Rosenheim April 2026: Eine Stadt im Wandel
Im April 2026 stand Rosenheim im Zeichen von Veränderung, Investitionen und Planung. Zahlreiche Entscheidungen prägten den Monat, von Neubauten über Stadtratswahlen bis hin zu Klimaschutzmaßnahmen. Hier ist der Monatsrückblick.
Eine Stadt, die sich weiterentwickelt
Was diesen Monat wichtig war
- Neuaufstellung des Dezernats III: Ein berufsmäßiger Stadtrat wurde für die Leitung des Dezernats III gewählt, was für mehr Stabilität und Planungssicherheit sorgt.
- VHS-Gebührenanpassung 2026: Die Volkshochschule passt ihre Gebühren ab dem Herbsttrimester an – mit unterschiedlichen Einnahmen je Kursbereich.
- Neue Freizeitanlagen und Feuerwehrausstattung: Eine Freizeitanlage unter der Aicherpark-Brücke wird gebaut, und zwei neue Löschgruppenfahrzeuge für die Freiwillige Feuerwehr Westerndorf St. Peter und Aising wurden genehmigt.
- Klimaschutzmaßnahmen: Mit mehreren Bauabschnitten entlang der Mangfall und einem Rückhaltebecken wird Rosenheim aktiv gegen Hochwasser vorgehen.
- Stiftungs- und Finanzsatzungen: Die Haushaltssatzungen für die Stadtstiftungen und der Jahresabschluss des Grundstücksmanagements wurden beschlossen und entlastet.
Stadtrat und Personal: Struktur im Fokus
Der Stadtrat tagte am 29. April und traf mehrere Entscheidungen, die die Struktur der Stadt beeinflussen. Die Wahl eines berufsmäßigen Stadtratsmitglieds für das Dezernat III ist ein Meilenstein, der die Verwaltungsarbeit stabilisieren und professionalisieren soll.
Im Personalausschuss wurden Anpassungen am Stellenplan 2026 beschlossen, um die Personalsituation an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Zudem wurde die Vorbereitung der Stadtratswahl thematisiert, was auf eine geordnete politische Übergabe hoffen lässt.
Stadtentwicklung: Planung und Baugenehmigungen
Im April wurden wichtige städtebauliche Entscheidungen getroffen. Der Bebauungsplan 210 „Gewerbegebiet Hanserfeld – Südwest“ wurde nach Berücksichtigung der Stellungnahmen gebilligt und in die Beteiligungsphase übergeben. Ebenso wurden Änderungen am Bebauungsplan 198 „Möslstraße Mitte“ beschlossen.
Die Baugenehmigungsverfahren blieben aktiv: Vorbescheide für einen Neubau mit 5 Wohneinheiten, eine Stadtvilla und eine Rettungswache wurden erteilt. Zudem wurden mehrere Flächennutzungsplanänderungen genehmigt, um die städtische Entwicklung voranzutreiben.
Klimaschutz und Umwelt: Investition in die Zukunft
Der Ausschuss für Umwelt, Energie und Klimaschutz setzte sich intensiv mit Hochwasserschutzmaßnahmen auseinander. Vier Bauabschnitte entlang der Mangfall mit Investitionen im Gesamtvolumen von über 18 Millionen Euro sind geplant. Zudem wird das Rückhaltebecken Feldolling mit einem Klimafaktor von 15 % in die Planung einbezogen.
Auch bei der Schutzverordnung für Grünflächen an der Mangfall gab es Entscheidungen: Ergänzende Regelungen zu Beleuchtungen, Feuerstellen und Veranstaltungen wurden beschlossen, um den Schutz weiter zu stärken.
Finanzen und Grundstücke: Stabilität trotz Unsicherheiten
Der Eigenbetrieb Grundstücksmanagement verzeichnete im Jahr 2024 einen Gewinn von 1,87 Millionen Euro, nach einem Verlust im Vorjahr. Die Finanzlage wird als gut beurteilt, allerdings gab es Abweichungen zwischen geplanten und tatsächlichen Ergebnissen, insbesondere aufgrund von ausbleibenden Grundstücksverkäufen.
Die Haushaltssatzung für die Stadtstiftungen wurde beschlossen, mit Entlastungen für mehrere Stiftungen. Die Josef-Gartner-Stiftung weist jedoch mit einem Defizit von 805.950 Euro die größte finanzielle Belastung auf.
Ausblick: Eine Stadt in Bewegung
Der April 2026 zeigt eine Stadt, die sich aktiv weiterentwickelt. Ob in der Stadtplanung, im Klimaschutz oder in der Verwaltung – Rosenheim investiert in die Zukunft. Die beschlossenen Maßnahmen tragen dazu bei, die Lebensqualität der Bürger zu verbessern und die Stadt fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen.
Quellen
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