Fürth und die Zukunft der Stadtentwicklung – Fokus auf Februar 2026
Im Februar 2026 setzte die Stadt Fürth mit einer Vielzahl von Beschlüssen im Bau- und Werkausschuss wichtige Akzente in der Stadtentwicklung. Von der Modernisierung der Infrastruktur bis zur Sanierung von Grün- und Freizeitflächen – die Entscheidungen zeigen, wie Fürth sich für die Zukunft rüstet.
Stadtentwicklung in Bewegung – Fürth setzt auf Nachhaltigkeit und Attraktivität
Fürth hat sich im Februar 2026 als Stadt in Bewegung gezeigt, die sich aktiv für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft einsetzt. Der Bau- und Werkausschuss verabschiedete zahlreiche Beschlüsse, die sowohl die städtische Infrastruktur als auch die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern sollen. Dabei standen insbesondere Themen wie Bebauungsplanung, Grünflächenentwicklung und Verkehrsinfrastruktur im Fokus.
Bebauungsplanung und Stadtraumgestaltung: Von Hallenbädern bis zur Königstraße
Ein zentraler Punkt war der Bebauungsplan 117 „Hallenbad am Scherbsgraben“. Mit einem einstimmigen Beschluss wurde der städtebauliche Vertrag sowie die Satzung beschlossen, um den Neubau des veralteten Hallenbads aus 1967 voranzutreiben. Der kommunale Betreiber, infra fürth holding GmbH, wird die Planung übernehmen. Zudem profitiert die Stadt finanziell mit Einnahmen von rund 7.745 Euro durch den städtebaulichen Vertrag.
Auch die Königstraße bekommt einen neuen Impuls: Mit einem Vorplanungsbeschluss zur Neugestaltung des Einmündungsbereichs Königstraße – Friedrichstraße hat die Stadt einen Schritt in Richtung attraktiverer Stadträume getan. Ziel ist es, einen urbanen Freiraum mit Grünflächen zu schaffen, der das Stadtklima verbessert und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger angenehmer gestaltet.
Verkehrsinfrastruktur und Radverkehr: Fürth baut auf Mobilität der Zukunft
Im Bereich der Verkehrsinfrastruktur setzte Fürth klare Prioritäten. Die Kreuzung Schwabacher Straße/Tucherstraße wird umfassend modernisiert: Die Lichtsignalanlage FT 289 wird erneuert, und Radverkehrsanlagen kommen hinzu. Mit Kosten von etwa 270.000 Euro und der Einbindung von Barrierefreiheit – unter anderem durch Bodenindikatoren und akustische Führungssysteme – ist die Maßnahme ein Meilenstein im Klimaschutz und in der Inklusivität.
Ein weiterer Schritt ist das Wegweisungskonzept für den Alltagsradverkehr. Fürth plant ein Routennetz von 95 Kilometern und beantragt Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro. Die Umsetzung ist bis 2028 geplant – eine klare Botschaft, dass Fürth als Radlerstadt in die Zukunft investiert.
Grünflächen, Klima und Bürgerfreizeit: Fürth bleibt grün
Auch bei der Gestaltung und Pflege der Grünflächen setzte Fürth wichtige Impulse. Der Kinderspielplatz in der Friedensanlage wird generalsaniert, mit neuen Spielgeräten und einem Beachvolleyballfeld. Kosten: 210.000 Euro. Zudem werden neue Baumpflanzungen in der Südstadt geprüft – unter Berücksichtigung der Fahrradstraßenkompatibilität – und die Baumpflanzungen in der Holzstraße mit Mitteln von 62.200 Euro umgesetzt.
Ein weiteres Highlight ist die Generalsanierung der Entwässerung im Hafengebiet. Mit einer Investitionssumme von 17,5 Millionen Euro wird ein Regenklär- und Regenrückhaltebecken sowie ein Schmutzwasserpumpwerk gebaut. Die Maßnahme ist Voraussetzung für die Erschließung des Gewerbegebiets Rezatstraße und ein Meilenstein in der Klimaanpassung der Stadt.
Kultur und Freizeit: Fürth investiert in den öffentlichen Raum
Die Stadt investiert auch in das kulturelle und sportliche Angebot. Die Pétanque-Bahnen im Südstadtpark werden erneuert, und der Kugelbrunnen soll im öffentlichen Raum wieder aufgestellt werden – standortabhängig im Zuge der Neugestaltung des Löwenplatzes. Zudem wird ein drittes Beachvolleyballfeld in der Friedensanlage gebaut, was den Freizeitwert des Areals erheblich steigert.
Fazit: Fürth als Stadt der Zukunft
Der Februar 2026 war ein Monat, in dem Fürth als Stadt der Zukunft gezeigt hat, dass sie nicht nur auf die Gegenwart blickt, sondern aktiv für eine nachhaltige, lebenswerte und attraktive Zukunft plant. Von der Modernisierung der Infrastruktur über die Schaffung von Grünflächen bis hin zur Förderung von Radverkehr und Freizeitangeboten – Fürth setzt auf eine ganzheitliche Stadtentwicklung, die auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet ist.
Quellen
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