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Jugendbeteiligung in Leonberg: Der Jugendausschuss und seine Entscheidungen im April 2026

Jugendbeteiligung in Leonberg: Der Jugendausschuss und seine Entscheidungen im April 2026

Im April 2026 standen in Leonberg wichtige Entscheidungen für den Jugendausschuss an. Mit der Wahl einer neuen Sprecherin und der Neufassung der Geschäftsordnung setzt die Stadt auf eine stärkere und transparentere Jugendbeteiligung. Dieser Blog-Artikel analysiert die Struktur, die Hintergründe und die Auswirkungen dieser Entscheidungen.

Entwicklung und Neuausrichtung des Leonberger Jugendausschusses

Der Leonberger Jugendausschuss ist ein zentraler Baustein der Jugendbeteiligung in der Stadt. Er wurde 2018 im Rahmen des Jugendbeteiligungskonzepts „mach mit³“ eingerichtet und ist ein parteiunabhängiges Forum für Jugendliche, die sich aktiv in kommunalpolitische Entscheidungsprozesse einbringen können. Im April 2026 standen wichtige organisatorische Weichenstellungen an, die die Zukunft des Gremiums prägen werden.

Die Wahl einer neuen Sprecherin

Am 07. April 2026 fand die Sitzung des Jugendausschusses statt, bei der eine neue Sprecherin gewählt wurde. Dieser Schritt ist von großer Bedeutung, da die Sprecher*innen nicht nur die Moderation der Sitzungen übernehmen, sondern auch als Bindeglied zwischen dem Jugendausschuss, dem Gemeinderat und der Verwaltung fungieren.

Die neue Sprecherin wird zudem für die Organisation des Jugendforums zuständig sein, das einmal jährlich stattfindet und als zentrale Plattform für Jugendliche dient. Die Wahl unterstreicht die Demokratiekompetenz der jungen Mitglieder und zeigt, dass sie verantwortungsvoll mit ihren Aufgaben umgehen.

Neufassung der Geschäftsordnung

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die Neufassung der Geschäftsordnung des Jugendausschusses. Die bisherige Ordnung war am 18. Juni 2024 zuletzt geändert worden, doch nun wurden Unklarheiten im Umgang mit Anfragen, Anträgen und Abläufen beheben. Die neue Fassung legt klare Regeln für die Zusammensetzung, die Rechte nach § 41a der Gemeindeordnung, die Sitzungsfrequenz und die Aufgaben des Vorstands fest.

Die Neufassung wird im Mai 2026 dem Sozialausschuss und schließlich dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Ziel ist es, den Jugendausschuss noch transparenter und effizienter zu machen, um Jugendliche in Entscheidungsprozessen noch stärker einzubinden.

Struktur und Partizipationsmöglichkeiten

Der Jugendausschuss setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die aus Projektgruppen des Jugendforums hervorgehen. Jede Projektgruppe wählt einen Hauptvertreter und einen Stellvertreter, die für ein Jahr im Gremium sitzen. Dazu kommen drei jugendliche Sprecher*innen, der Oberbürgermeister als Vorsitzender, Paten aus den Fraktionen und der Stadtjugendreferent.

Die Mitglieder müssen mindestens 13 Jahre alt sein, dürfen aber nicht älter als 20 sein. Einmal im Jahr findet das Jugendforum statt, bei dem Themen für Projektgruppen festgelegt werden. Diese Themen werden anschließend im Jugendausschuss diskutiert und an den Sozial- und Kulturausschuss weitergeleitet.

Neben der politischen Beteiligung bietet der Jugendausschuss auch finanzielle Unterstützung für Projekte an, die von den Jugendlichen selbst verwaltet werden. Mitglieder erhalten zudem ein Sitzungsgeld, was die finanzielle Ausgewogenheit der Beteiligung sichert.

Ausblick: Stärkung der Jugendbeteiligung in Leonberg

Die Entscheidungen des April 2026 markieren einen Meilenstein in der Entwicklung der Jugendbeteiligung in Leonberg. Mit der Wahl einer neuen Sprecherin und der Neufassung der Geschäftsordnung wird der Jugendausschuss noch stärker in die kommunalpolitischen Strukturen eingebunden.

Die Stadt Leonberg zeigt mit diesen Maßnahmen, dass sie die Meinung und das Engagement der Jugend ernst nimmt. In Zukunft wird es wichtig sein, die Transparenz und die Kommunikation mit den Jugendlichen weiter zu verbessern, um eine nachhaltige und inklusive Jugendpolitik zu ermöglichen.

Quellen

Sitzung

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