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Dresden im Januar 2026: Highlights aus Politik, Finanzen und Kultur

Dresden im Januar 2026: Highlights aus Politik, Finanzen und Kultur

Im Januar 2026 standen in Dresden wichtige Entscheidungen zu Mobilität, Finanzen, Kultur und Klimaschutz im Fokus. Hier ist der monatliche Rückblick.

Aufbauende Entscheidungen – Dresden setzt auf Infrastruktur und soziale Unterstützung

Was diesen Monat wichtig war

  • Der Fernsehturm wird aktiviert – Lenkungsgruppe zur Wiedereröffnung eingerichtet
  • Soziale Leistungen erhalten zusätzliche Mittel – über 43.000 Euro für 2025
  • Kulturelle Projekte gefördert – insgesamt 335.000 Euro für Literatur, Musik und Soziokultur
  • Naturnahe Schulgelände – Antrag in erster Lesung beraten
  • Bürgerbeteiligung gestärkt – Bürgerbegehren „Fuß- und Radentscheid“ zugelassen

Mobilität und Verkehr: Fernsehturm und Planung für die Zukunft

Der Fernsehturm Dresden, der seit Jahren nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet ist, rückte im Januar erstmals wieder in den Fokus. Der Stadtrat beauftragte den Oberbürgermeister, eine Lenkungsgruppe einzusetzen, um eine konkrete Wiedereröffnungsstrategie zu entwickeln. Dabei sind wichtige Themen wie Eigentumsfragen, Sanierungsbedarf und Betreibermodelle zu klären. Die Ergebnisse sollen bis spätestens Ende Juni 2026 vorliegen.

Zudem wurden in mehreren Ortschaftsräten Verkehrs- und Mobilitätskonzepte beraten, darunter die Sanierung der St. Petersburger Straße und die Umsetzung von Fahrradinfrastruktur in Cotta. In Mobschatz wurde eine Prioritätenliste für den Straßenbau im Doppelhaushalt 2027/2028 beschlossen.

Finanzen und Haushalt: Investitionen in Soziales und Bildung

Im Januar wurden wichtige Entscheidungen zur finanziellen Ausrichtung der kommenden Jahre getroffen. Der Stadtrat genehmigte eine überplanmäßige Mittelbereitstellung von 43.515 Euro für soziale Leistungen im Jahr 2025. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sozialhaushalt und der Liquidität des Vorjahres.

Für den Doppelhaushalt 2027/2028 legten mehrere Stadtteile Prioritäten fest: Sanierungen von Rathäusern, Planung von Bürgerhäusern und Investitionen in Bildungseinrichtungen. In einzelnen Stadtbezirken wurden auch kleinere Projekte finanziert, wie die Förderung von Gemeindehelfern, Ehrungsveranstaltungen für Seniorinnen und Senioren und kulturelle Angebote im Stadtteilladen.

Kultur und Bildung: Förderung von Projekten und neue Impulse

Kultur bleibt in Dresden ein zentrales Thema. Im Kulturausschuss wurden insgesamt 335.625 Euro für Projekte im Jahr 2026 bereitgestellt, darunter Förderungen für Literatur, Musik, Regionalgeschichte und Soziokultur. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung des Kultur- und Nachbarschaftszentrums Striesen, das mit 67.441 Euro finanziell abgesichert wurde.

Ein neues Projekt in der Altstadt – „Kindernachtskaten“ – erhielt 3.774 Euro Förderung. Zudem wurde ein Antrag zur naturnahen Gestaltung von Schulgeländen beraten. In Cotta wurde zudem ein Modellprojekt zur Beteiligung junger Menschen vorgestellt.

Klima und Umwelt: Hochwasserschutz und Nachhaltigkeit

Im Januar standen auch Themen aus dem Bereich Klimaschutz im Fokus. Der Ausschuss für Umwelt und Klima beriet den Hochwasserschutzplan für die Prießnitz und diskutierte die Belastungen durch PFAS-Stoffe in Weixdorf. Zudem wurde ein Antrag zur Erreichung der Klimaneutralität beraten – ein Schritt in Richtung der Klimaziele der Stadt.

Bürgerbeteiligung und Zukunftsvisionen

Dresden setzt auch im Januar 2026 auf mehr Bürgerbeteiligung. Der Stadtrat stimmte der Zulässigkeit des Bürgerbegehrens „Fuß- und Radentscheid Dresden“ zu. Zudem wurde die Bewerbung für die BUGA 2033 angestoßen – mit einer Machbarkeitsstudie und einem Bewerbungsbeirat.

Überblick und Ausblick

Der Januar 2026 zeigt, dass Dresden sich auf mehreren Ebenen nachhaltig weiterentwickelt: von der Wiederbelebung historischer Sehenswürdigkeiten über Investitionen in Kultur und Bildung bis hin zu Klimaschutz und Bürgerbeteiligung. Die Januarsitzungen haben gezeigt, dass die Stadt nicht nur auf den Erhalt ihrer Strukturen achtet, sondern auch aktiv in die Zukunft investiert. Im Februar wird es spannend, ob die Lenkungsgruppe um den Fernsehturm erste konkrete Vorschläge vorlegt und wie sich die Haushaltsplanung für die nächsten Jahre entwickelt.

Quellen

Sitzung

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