Finanzpolitik in Coswig: Haushaltssicherheit und Investitionen im März 2026
Im März 2026 hat die Stadt Coswig wichtige Entscheidungen zur Finanzplanung für die nächsten Jahre getroffen. Der Haushalt für 2026 und 2027 wurde beschlossen, der Jahresabschluss 2024 festgestellt und Haushaltsmittel aus dem Jahr 2025 wurden übertragen. Diese Maßnahmen spiegeln die finanzielle Stabilität und Planungssicherheit der Stadt wider.
Haushaltsplan 2026/2027: Sicherheit durch Planung
Im März 2026 hat der Stadtrat von Coswig den Haushaltsplan für die Jahre 2026 und 2027 beschlossen. Der Doppelhaushalt wurde öffentlich ausgelegt und nach einer Vorlagephase am 11. März 2026 in der 14. Sitzung des Stadtrates verabschiedet. Dabei wurden keine Einwendungen eingebracht, was auf eine weitgehende Konsenslage hindeutet.
Die Haushaltssatzung sieht insgesamt eine finanzielle Ausgewogenheit vor, wobei ein Schwerpunkt auf Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz liegt. Besonders hervorzuheben ist, dass bis zu 25 % des Zahlungsmittelsaldos aus laufender Verwaltungstätigkeit für Klimaschutzmaßnahmen verwendet werden dürfen. Dies unterstreicht das Engagement der Stadt Coswig für nachhaltige Entwicklung und Klimaneutralität.
Jahresabschluss 2024: Erfolgreiches Jahr mit deutlichem Überschuss
Der Jahresabschluss 2024 wurde am 11. März 2026 mit 25 Ja-Stimmen einstimmig beschlossen. Die Rechnungsprüfung durch das Rechnungsprüfungsamt führte zu einem uneingeschränkten Prüfvermerk, was die Transparenz und Zuverlässigkeit der Finanzverwaltung bestätigt.
Das Ergebnis der Ergebnisrechnung zeigt einen Gesamtüberschuss von 4.461.639,17 €, bestehend aus einem ordentlichen Überschuss von 4.223.288,90 € und einem Sonderüberschuss von 238.350,27 €. Der Finanzmittelbestand stieg um 2.264.649,45 € auf 24.544.148,52 € an, was die finanzielle Stabilität der Stadt unterstreicht. Die Bilanzsumme beträgt insgesamt 199.774.509,85 € und zeigt einen Anstieg von 5.663.738,32 € im Vergleich zum Vorjahr.
Ermächtigungsübertragungen und Mittelbewirtschaftung
Im Rahmen der Haushaltsplanung für 2026 wurden auch Mittel aus dem Jahr 2025 nach 2026 übertragen. Die Übertragung erfolgte auf Grundlage der Sächsischen Kommunalhaushaltsverordnung (SächsKomHVO) und der Sächsischen Gemeindeordnung (SächsGemO). Insgesamt wurden 19.073.832,99 € an Haushaltsansätzen übertragen, davon 17.094.418,43 € auf investive und 1.639.407,52 € auf nichtinvestive Ansätze. Offene Posten in Höhe von 340.007,04 € bleiben noch zu klären.
Die Stadt verzichtet auf die Aufstellung eines Gesamtabschlusses für die Jahre 2026 und 2027, wodurch sie die Flexibilität erhält, kurzfristig auf veränderte Finanzbedingungen zu reagieren. Die Bürgermeisterin Friederike Trommer hat die Übertragung genehmigt und sie der Stadtratsitzung am 11. März 2026 vorgelegt.
Ausblick: Stabile Finanzbasis für zukunftsweisende Projekte
Die Haushaltsplanung und die Feststellung des Jahresabschlusses zeigen, dass Coswig auf einer soliden finanziellen Basis steht. Die Stadt nutzt diese Stabilität, um zukunftsweisende Projekte voranzutreiben, wie den Ausbau der Gartenstraße, der für den 2. Bauabschnitt komplett aus Eigenmitteln finanziert wird, und die Vorbereitung der Wahl des Oberbürgermeisters, für die 38.600,00 € veranschlagt wurden.
Darüber hinaus hat die Stadt gezeigt, dass sie in der Lage ist, Haushaltsmittel transparent und effizient zu bewirtschaften. Die Genehmigung von Auszahlungen wie die Aufwandsentschädigung für Mitglieder des Gemeindewahlausschusses in Höhe von 320,00 € unterstreicht die Transparenz der finanziellen Entscheidungsfindung.
Insgesamt spiegeln die Haushaltsentscheidungen im März 2026 das Ziel der Stadt Coswig wider, eine langfristige Planungssicherheit zu gewährleisten, ohne dabei die finanzielle Nachhaltigkeit zu gefährden. Die Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz sowie die klare Haushaltsführung bilden eine solide Grundlage für die Entwicklung der Stadt in den nächsten Jahren.
Quellen
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