Stadtblog Koblenz: Fokus auf Mobilität, Spielplätze und Digitalisierung im Februar 2026
Im Februar 2026 standen in Koblenz wichtige Entscheidungen zum Thema Mobilität, Spielplatzbarrierefreiheit und Digitalisierung im Vordergrund. Hier ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des Monats.
Mobilität, Spielplätze und Digitalisierung im Fokus
Was diesen Monat wichtig war
- Veränderungssperre für Goldgrube – Um städtebauliche Neuordnung vorzubereiten, wurde eine Veränderungssperre für bauliche Maßnahmen beschlossen.
- Barrierefreie Spielplätze – Neue Kommunikationstafeln und Bänke für den Spielplatz Bleidenberg sind in Planung.
- Digitaler Fortschritt – IT-Projekte im Wert von über 800.000 Euro wurden beschlossen, darunter Server- und Softwareinvestitionen.
- Neue Fußgängerbrücke in Bubenheim – Die Brücke trägt künftig den Namen „Mariechen-Laux-Brücke“.
- Ganztagsschulangebot in Rohrerhof – Ein neues Ganztagsschulangebot wird für das Schuljahr 2026/27 eingerichtet.
- Radverkehrsprojekt „Panorama-Höhenradweg“ – Koblenz kooperiert mit elf Kommunen und der Mosellandtouristik GmbH.
Mobilität und Verkehr: Von Fußgängern bis zur Stadtentwässerung
Die Mobilitätsentwicklung in Koblenz ist in Bewegung. Laut der Studie „Mobilität in Deutschland 2023“ ist der Anteil des Fußverkehrs in der Stadt von 28 % (2017) auf 32 % (2023) gestiegen – eine positive Entwicklung, die auch in der neuen Richtlinie zur Gestaltung von Sondernutzungen im öffentlichen Raum widerspiegelt. Diese erlaubt beispielsweise Sitzgelegenheiten vor Einzelhandelsläden, allerdings unter strengen gestalterischen Vorgaben.
Im Bereich der Stadtentwässerung wurde die Mittelrheinische Treuhand GmbH als Abschlussprüfer für die nächsten drei Jahre bestellt. Die Bilanz der Stadtentwässerung Koblenz zeigte zwar einen Verlust von über 4 Millionen Euro im Jahr 2024, aber auch Investitionen in moderne Infrastruktur – beispielsweise die Photovoltaikanlage auf dem Pumpwerk Neuendorf.
Spielplätze und Jugendhilfe: Barrierefreiheit und Inklusion im Vordergrund
Die Stadt Koblenz setzt sich verstärkt für barrierefreie Spielplätze ein. Am Spielplatz Bleidenberg werden zwei barrierefreie Bänke aufgestellt, finanziert durch Sponsoring. Zudem sollen Kommunikationstafeln an vier Spielplätzen installiert werden, um die Inklusion zu fördern – ein Schritt, der im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention steht.
Auch in der Kita-Entwicklung gibt es Fortschritte: Der Neubau der Kita Rosenquartier und der Waldkindergarten laufen, und der Ersatzneubau der Kita St. Maternus ist in Planung. Für das Jahr 2026 ist ein Fokus auf die Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes (GaFöG) geplant.
Digitalisierung und IT: Investitionen und Prozessentwicklung
Die Stadt Koblenz investiert kräftig in digitale Infrastruktur. Im Februar wurden Projekte im Wert von über 800.000 Euro beschlossen, darunter vier DELL-Server, IBM-Flashspeicher und Microsoft-Software-Lizenzen. Zudem wurden mehrere digitale Verwaltungsleistungen aktualisiert oder eingeführt – von Online-Anmeldungen für Vereinsveranstaltungen bis zu digitalen Steuerbescheiden.
Einige Prozesse wie die Ausfuhr von Kulturgut oder Briefwahlen bleiben jedoch weiterhin offline. Die Stadt arbeitet aber daran, immer mehr Dienstleistungen digital zu machen – etwa bei der Beantragung von Aufenthaltserlaubnis oder Einbürgerung.
Überblick über weitere kommunale Themen
Neben diesen zentralen Themen gab es auch regionale Entwicklungen: In Bubenheim wurde eine neue Fußgängerbrücke benannt, und in Güls wird ein neuer Radweg geplant. In Rübenach wurde ein Antrag zur Ausweitung des Tempo-30-Bereichs auf die Kilianstraße gestellt. In der Kulturpolitik wurde eine Kooperationsvereinbarung mit dem Dachverband für Städtepartnerschaften beschlossen, um internationale Beziehungen zu stärken.
Ausblick auf März 2026
Die Arbeit der Stadt Koblenz wird im März 2026 weiterhin von Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Inklusion geprägt sein. Die Umsetzung der Ganztagsschulen, die Planung von barrierefreien Spielplätzen und die Fortentwicklung des Radverkehrs werden zentrale Themen bleiben. Zudem stehen in vielen Stadtteilen lokale Projekte und Entscheidungen an, die die Lebensqualität der Bürger weiter verbessern sollen.
Quellen
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