Frankenthal im Fokus: Soziale Angebote und Wohnraumplanung im Februar 2026
Im Februar 2026 standen in Frankenthal soziale Angebote, Integrationsmanagement und die Planung für zukunftsweisende Wohnprojekte im Vordergrund. Die Stadt setzt auf Vernetzung, Partizipation und langfristige Lösungen.
Soziale Angebote und Wohnraumplanung: Frankenthal setzt auf Vernetzung und Partizipation
In der zweiten Hälfte des Jahres 2026 hat sich Frankenthal verstärkt auf soziale Angebote und die Planung zukunftsorientierter Wohnformen konzentriert. Im Februar 2026 wurden in mehreren öffentlichen Sitzungen und Projekten die Weichen für eine inklusive, generationenübergreifende und integrative Stadtgesellschaft gestellt. Die Koordination zwischen verschiedenen Beiräten, Projektgruppen und Arbeitsgemeinschaften ist dabei zentral.
Kommunales Integrationsmanagement: Vernetzung als Schlüssel
Die Stadt Frankenthal hat mit dem Kommunalen Integrationsmanagement (KIM) ein zentrales Instrument für die Integration von Geflüchteten und zugewanderten Menschen etabliert. Ziel ist es, eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration, Chancengleichheit und Teilhabe zu ermöglichen. Eine kommunale Integrationsmanagerin koordiniert dabei die Vernetzung zwischen verschiedenen Akteuren.
Drei Pilotprojekte standen im Fokus:
- Bildungsbrücke Schule–Beruf in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
- Fachkräfteallianzen Pflege zur Gewinnung internationaler Pflegekräfte
- AK Training und Beratung zur Unterstützung bei der Arbeitsaufnahme
Die Finanzierung der Integrationsmanagerin erfolgt zunächst aus Fördermitteln über zwei Jahre, mit der Zielsetzung, die Stelle dauerhaft zu etablieren. Gleichzeitig arbeitet Frankenthal eng mit dem Beirat für Migration und Integration zusammen, der aktuell 15 Mitglieder umfasst. Ein Sitz bleibt derzeit unbesetzt, da Nachfolgevorschläge für die Türkische Liste abgelehnt wurden.
Angebote für Senior*innen: Vom Mobilitätsparcours bis zur Integreat-App
Im Seniorenbeirat wurde der Fokus auf digitale und praktische Angebote gelegt. Frau Tanja Frey stellte die Integreat-App vor, die als digitale Informationsplattform für Senior*innen dienen soll. Ebenso wurden Vorbereitungen für einen Mobilitätsparcours im Ostpark diskutiert, der barrierefreie und generationenübergreifende Zugang zur Natur ermöglichen soll.
Ein weiteres Highlight war die Vorstellung des Prozesses Frankenthal 2035, in dessen Rahmen auch die Zukunft der Seniorentreffs geplant wird. Die Vorbereitung des Jubiläumsjahres 2027 – „450 Jahre Stadtrechte Frankenthal“ – standen ebenfalls auf der Tagesordnung.
Wohnraum und Demographie: Projektgruppe 2 im Fokus
Die Projektgruppe 2 des Frankenthal 2035-Prozesses beschäftigt sich intensiv mit den Themen Wohnen und Demographie. In der Februar-Sitzung wurde berichtet, dass ein Mitglied der Projektgruppe 5 aufgrund beruflicher Gründe ausgetreten ist, und nach einem Nachfolger gesucht wird.
Die Diskussionen um den demografischen Wandel sowie die Gewinnung von qualifiziertem Personal – insbesondere in der Pflege – zeigen, dass Wohnraumplanung und soziale Angebote eng miteinander verbunden sind. Die Stadt Frankenthal setzt dabei auf Partizipation und auf die Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse.
Veranstaltungsplanung: Vom Internationalen Frauenfrühstück bis zum Herbstspektakel
Im Februar 2026 wurden auch die Vorbereitungen für zentrale kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen intensiv vorangetrieben. Das Internationale Frauenfrühstück am 8. März 2026, geleitet von der Gleichstellungsbeauftragten Aisha Sadagopan, wird als geselliger Austausch in gemütlicher Atmosphäre geplant. Die Veranstaltung wird kombiniert mit einer Filmvorführung und einem Mitbringbuffet.
Ein weiteres Highlight ist das Internationale Fest am 4. Oktober 2026 im Rahmen des Herbstspektakels sowie der Babylonische Leseabend am 18. Juni 2026. Dafür wurden Arbeitsgruppen gebildet, die aktive Mitarbeit und Terminverpflichtungen voraussetzen.
Fazit: Frankenthal als Modellstadt für Inklusion und Partizipation
Die Stadt Frankenthal hat sich im Februar 2026 als Modellstadt für soziale Integration, generationenübergreifende Angebote und partizipative Planung etabliert. Durch die Vernetzung von Integrationsmanagement, Beiräten, Projektgruppen und Arbeitsgemeinschaften wird die Stadtgesellschaft aktiv mitgestaltet. Die langfristige Installation des Kommunalen Integrationsmanagements sowie die Einbindung von Senior*innen und jungen Menschen in Planungsprozesse zeigen, dass Frankenthal auf eine inklusive und resiliente Zukunft hinarbeitet.
Quellen
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