Andernach im März 2026: Kultur, Sicherheit und digitale Innovation im Fokus
Im März 2026 standen in Andernach bedeutende Entscheidungen und Entwicklungen im Bereich Kultur, Sicherheit und Digitalisierung im Vordergrund. Der Stadtrat setzte Impulse für eine bessere Veranstaltungssicherheit, die Stadt startete einen offiziellen WhatsApp-Kanal und beschloss die Neuaufstellung des Stadtmuseums. Im Bildungsbereich wurde der Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung umgesetzt. Hier der Blick zurück auf die wichtigsten Themen.
Kultur, Sicherheit und Innovation: März in Andernach in Zahlen
- Neue Sonderausstellung im Bagatelle: Das Stadtmuseum präsentiert 2026 die Druckgraphiken der Museums-Sammlung aus dem 18. und 19. Jahrhundert unter dem Titel „Andernach im Blick!“.
- Stadtmuseum wird interaktiv: Eine Machbarkeitsstudie zur Neuaufstellung des Museums wurde beschlossen, die digitale Elemente wie VR und Hologramme einbinden wird.
- Sicherer für Großveranstaltungen: Andernach kooperiert mit Nachbargemeinden im Projekt „REV4Safety“ und schafft mobile Zufahrtsschutzsysteme an.
- Neuer städtischer WhatsApp-Kanal: Der offizielle Kanal startete am 04.03.2026 und wird in einer Pilotphase getestet.
- Ganztägige Förderung wird Realität: Die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung ab dem Schuljahr 2026/2027 wurde beschlossen.
- Neue Kita in Kell: Die Stadt Andernach übernimmt die Betriebsträgerschaft der Kindertagesstätte Zauberwiese in Kell.
Kultur: Ausstellungen und Museumsentwicklung
Die kulturelle Landschaft Andernachs wird sich in den kommenden Jahren deutlich verändern. Im März wurde die Sonderausstellung „Andernach im Blick!“ für 2026 angekündigt, die im „Bagatelle“ gezeigt wird. Die Ausstellung zeigt Druckgraphiken des 18. und 19. Jahrhunderts aus der Museums-Sammlung und ist ein weiterer Schritt in Richtung einer stärkeren musealen Präsenz der Stadt.
Zudem wurde eine Machbarkeitsstudie zur Neuaufstellung des Stadtmuseums beschlossen. Ziel ist ein neues, interaktives Ausstellungskonzept, das auf ca. 175 m² die Stadt- und Ernährungsgeschichte verbindet. Digitale Elemente wie VR, Hologramme und Schmeckstationen sollen das Angebot modernisieren und für breite Bevölkerungsgruppen attraktiv gestalten.
Sicherheit und Infrastruktur: Veranstaltungsschutz und Straßensanierung
Mit der interkommunalen Zusammenarbeit im Projekt „REV4Safety“ setzt Andernach Maßstäbe in der Veranstaltungssicherheit. Gemeinsam mit Mayen, Mendig und Pellenz wird ein mobiler Zufahrtsschutz angeschafft, der für Großveranstaltungen eingesetzt wird. Andernach übernimmt einen Eigenanteil von 9.785,00 €, während 35.000 € durch die IKZ-Sonderförderung „Gemeinsam sicher feiern“ gefördert werden.
Auch im Bereich der Straßensanierung gab es Fortschritte. Im Gewerbegebiet an der B 256 wurde die 5. Änderung des Bebauungsplans beschlossen. Zudem wurden Abbruchpläne für mehrere Gebäude an der Steinweg und der Konrad-Adenauer-Allee verabschiedet, um den städtischen Raum neu zu gestalten.
Digitalisierung: Stadtmuseum und städtischer WhatsApp-Kanal
Die Digitalisierung der Stadt setzte sich mit der Einführung eines städtischen WhatsApp-Kanals fort. Der Kanal wurde am 04. März 2026 gestartet und befindet sich in einer Pilotphase von sechs Monaten. Jedes Amt benannte eine verantwortliche Person als Administrator, und die redaktionelle Abstimmung erfolgt über das Amt für Bevölkerungsschutz und Kommunikation.
Auch das Stadtmuseum wird durch Digitalisierung neu belebt. Die Machbarkeitsstudie sieht nicht nur digitale Elemente, sondern auch barrierefreie Zugänge und die museale Ertüchtigung des Hauses von der Leyen vor. Ein Außenaufzug wird geplant, um die Zugänglichkeit zu verbessern.
Bildung: Ganztägige Förderung und Kita-Übernahme
Im Bildungsbereich wurde die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung nach dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) beschlossen. Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird Andernach Betreuende Grundschulen (BGS) und Ganztagsschulen (GTS) anbieten. Die Kostenbeteiligung für Eltern wurde festgelegt: 63,00 €/Monat für BGS an Regelschulen, 25,00 €/Monat für GTS-Plus und 152,00 €/Woche für das Ferienprogramm.
Zudem übernimmt Andernach die Betriebsträgerschaft der Kindertagesstätte Zauberwiese in Kell. Bestehende Verträge werden bis zu ihrem Ablauf fortgeführt, und die Verwaltung wird beauftragt, mit den Eltern Gespräche zu führen.
Kultur, Sicherheit und Bildung: Eine Stadt im Wandel
Der März 2026 zeigt, wie Andernach in verschiedenen Bereichen aktiv bleibt und Impulse setzt. Die Kultur wird durch neue Ausstellungen und museale Innovationen gestärkt, die Sicherheit durch interkommunale Kooperationen verbessert. In der Digitalisierung und Bildung setzt die Stadt auf Moderne und Inklusion.
Ausblick
Im April 2026 stehen weitere öffentliche Sitzungen an, in denen die Machbarkeitsstudie des Stadtmuseums in den weiteren Gremien beraten wird. Zudem wird die Umsetzung der ganztägigen Förderung konkretisiert, und die digitalen Angebote der Stadt weiter ausgebaut. Andernach bewegt sich auf einem Weg der Innovation, Sicherheit und kulturellen Stärkung – und das ist gut so.
Quellen
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