Solingen-Update: Highlights und Entwicklungen im Februar 2026
Der Februar 2026 brachte in Solingen Entscheidungen im Bereich Umwelt, Integration und Digitalisierung. Erfahren Sie hier, was für Sie als Bürger*in wichtig war und was auf Sie zukommt.
Vielfalt, Natur und Zukunft – Solingen im Februar 2026
Was diesen Monat wichtig war
- 🌱 MehrArtenRäume Solingen (MARS) wurde im UN-Dekade-Projektwettbewerb als Gewinner ausgezeichnet und erhält 340.000 € Förderung.
- 🏛️ Schloss Burg wird künftig durch eine neue gGmbH betrieben – geplant für Start 2027.
- 🚶♂️ Ein Wanderabzeichensystem für Solingen, Remscheid und Wuppertal ist in Planung.
- 🌐 Digitalisierung macht Fortschritte: 45,97 % der OZG-Leistungen sind im Serviceportal verfügbar.
- ⚖️ Transparenz und Bürgerbeteiligung erhalten neue Impulse durch einen neuen Ausschuss mit klaren Leitlinien.
- 🚗 Straßenbaumaßnahmen und Energiespartechnik in städtischen Gebäuden sind in der Umsetzung.
Naturschutz und Biodiversität: MARS macht Fortschritte
Im Februar 2026 standen Umweltprojekte im Fokus. Das Projekt MehrArtenRäume Solingen (MARS) wurde im UN-Dekade-Projektwettbewerb 2025 als Gewinner in der Kategorie „Aktivierung“ ausgezeichnet und erhält nun 340.000 € Förderung von der Stadtsparkasse Solingen. Das Projekt fördert Biodiversität und Beteiligung, insbesondere in Schulen und Kindergärten.
Ein weiteres Highlight war die Renaturierung der Itter zwischen km 11,94 und 12,12, sowie die Sanierung des Abwasserkanals. Diese Maßnahmen tragen zur Verbesserung der Wasserqualität und zum Schutz des Lebensraums bei. Zudem wurde der § 246 e Bau-Turbo vorgestellt, der Genehmigungsverfahren bis 2030 beschleunigen soll.
Integration und Chancengerechtigkeit: Neue Wege in der Inklusionspolitik
Im Bereich Chancengerechtigkeit und Integration wurde über Förderanträge und Umstrukturierungsmaßnahmen im Kommunalen Integrationsmanagement diskutiert. Das Case Management soll individuelle Unterstützung stärken, und das Internationale Kultur- und Umweltfest „Leben braucht Vielfalt“ wird künftig mehr Aufmerksamkeit auf Integration richten.
Zudem wurde der Beirat für Menschen mit Behinderung erstmals tagen. Ziel ist es, strukturelle Hürden abzubauen und die Inklusionspolitik in Solingen weiterzuentwickeln. Beteiligt waren Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Behindertenorganisationen.
Digitalisierung und Bürgerbeteiligung: Transparente Entscheidungen
Ein neuer Ausschuss für Transparenz, Bürgerbeteiligung und Gleichstellung wurde eingerichtet, um die Bürgerbeteiligung weiter zu professionalisieren. Ziel ist eine neutrale Moderation und transparente Dokumentation aller Beteiligungsprozesse. Die rechtliche Grundlage stammt aus § 31 und § 52 Abs. 1 GemO NRW sowie den Leitlinien Bürgerbeteiligung 2017.
Parallel dazu wird die Digitalisierung der Verwaltung vorangetrieben. Mit dem Serviceportal service.solingen.de sind bereits 45,97 % der OZG-Leistungen online verfügbar. Die Stadt plant zudem, an der Smart Country Convention 2026 in Berlin teilzunehmen, um digitale Innovationen auszutauschen.
Cross-Topic: Klima, Integration und Zukunft
Die Entwicklungen des Februars zeigen, dass Solingen bewusst auf eine nachhaltige Zukunft hinarbeitet. Auf der einen Seite wird der Klimaschutz durch Projekte wie MARS vorangetrieben, auf der anderen Seite wird Integration als zentraler Schlüssel für soziale und wirtschaftliche Entwicklung gesehen. Gleichzeitig wird die Digitalisierung als zentraler Transformator der Verwaltung und Bürgerbeteiligung verstanden. Die Balance zwischen diesen Themen bleibt eine Herausforderung – und eine Chance.
Ausblick: Was kommt?
Im Herbst 2026 wird Solingen an der Smart Country Convention in Berlin teilnehmen. Die Stadt arbeitet zudem an der Gründung der gGmbH für Schloss Burg, die zum 1. Januar 2027 starten soll. Im Bereich Stadtentwicklung sind Straßenbaumaßnahmen und die Flächennutzungsplan-Neuaufstellung in Vorbereitung. Die Bürgerbeteiligung wird durch neue Strukturen und Plattformen weiter professionalisiert.
Solingen bewegt sich – und zwar in Richtung mehr Nachhaltigkeit, mehr Inklusion und mehr Digitalisierung.
Quellen
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