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Mülheim im Januar 2026: Haushalt, Sportförderung und Naturschutz im Fokus

Mülheim im Januar 2026: Haushalt, Sportförderung und Naturschutz im Fokus

Der Januar 2026 brachte in Mülheim zahlreiche entscheidungsreiche Sitzungen zu Haushaltsplanung, Sportförderung und Naturschutz. Der Haushaltsplan 2026/2027 wurde intensiv diskutiert, Sportvereine profitierten von hohen Beihilfen und im Naturschutzbereich standen Bebauungsplan-Entscheidungen im Mittelpunkt.

Haushalt und Investitionen auf Kurs

Im Januar standen in Mülheim die Haushaltsplanungen und Investitionsentscheidungen im Mittelpunkt. Der Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2026/2027 wurde im Ausschuss für Finanzen und Personalentwicklung vorgestellt. Besonders auffällig ist die Stabilität bei der Personalplanung sowie die Investitionen in Immobilien, Bildung und Sport.

Im Bereich Immobilien ist ein Investitionsvolumen von rund 70,7 Millionen Euro für den Erwerb von Grundstücken und Gebäuden geplant. Zudem laufen Sanierungsmaßnahmen an Schulen wie dem Otto-Pankok-Gymnasium und dem Berufskolleg Lehnerstraße sowie an Sportstätten und dem Tersteegenhaus. Insgesamt zeigt sich ein starkes Engagement für die Zukunftsfähigkeit der städtischen Infrastruktur.

Sportförderung und kulturelle Impulse

Die Bezirksvertretungen setzten im Januar klare Zeichen für die Unterstützung des Sports und kultureller Projekte. Über 258.000 Euro an Sportbeihilfen wurden für 2025 bewilligt, darunter 38.000 Euro für den Mülheimer Kanusport-Verein und 37.500 Euro für den DJK Blau-Weiß Mintard. Diese Mittel fließen in Jugendförderung, Betriebskostenbeiträge und Investitionen wie den Umbau eines Bootshauses.

Kulturell standen Projekte wie „KunstRaus in Saarn 2026“ im Fokus, bei dem die Evangelischen Kirchengemeinde Broich-Saarn eine Ausstellung zum Thema „Brücken“ planen. Zudem beantragte der Saarner Geschichts-Gesprächskreis Mittel für das 5. Saarn-Buch, um lokale Geschichte zu bewahren. Ein weiteres Highlight ist das inklusive Musikprojekt des VBGS Mülheim an der Ruhr e.V., das Jung und Alt über Musik zusammenbringen will.

Naturschutz und Verkehrsplanung

Der Beirat der Unteren Naturschutzbehörde diskutierte im Januar wichtige Themen wie den Schutz des Oembergmoors und die Bewertung von Bebauungsplänen in sensiblen Gebieten wie der Zechenbahn / Mellinghofer Straße und der Felsenstraße. Ein Antrag auf Rückbau in Auberg / Ruhrtalhang, aufgrund illegaler Freizeitnutzung, unterstrich die Balance zwischen Freizeitnutzung und Naturschutz. Gleichzeitig wurde eine Gänsezählung im Stadtgebiet durchgeführt, um den Tierbestand zu überwachen.

Zudem setzten sich Bezirksvertretungen für verkehrssichere Lösungen ein. So wurde beispielsweise die Verlängerung der Tempo-30-Zone auf der August-Thyssen-Straße beantragt, um die Sicherheit für Anwohner zu erhöhen. Auch an Schulen wurden Sicherheitsmaßnahmen wie das Wiedererrichten eines Tores an der GGS Brüder-Grimm-Schule diskutiert.

Investitionsplanung und Digitalisierung

Die Bezirksvertretungen planten umfassende Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Mobilität. Für 2026 ist ein ordentliches Ergebnis von 1,6 Millionen Euro im Bezirk 2 geplant, flankiert durch Investitionen in Schulen, Sportstätten und Energiesparmaßnahmen. Zudem ist die Digitalisierung ein Schwerpunkt, mit Mitteln für SAP-Updates und digitale Geräte im Rahmen des DigitalPakt-Schule.

Ausblick

Die Januar-Sitzungen zeigen, dass Mülheim sich aktiv auf die Zukunft vorbereitet – mit Investitionen in Bildung, Sport, Kultur und Natur. Gleichzeitig wird auf Nachhaltigkeit und Sicherheit geachtet, sei es durch Tempo-30-Zonen oder Sanierungsmaßnahmen an Schulen. Im Februar wird es spannend, ob die Haushaltspläne in den nächsten Gremien verabschiedet werden und welche neuen Projekte auf den Weg gebracht werden.

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