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Mönchengladbach im Januar 2026: Jugend, Infrastruktur und neue Ressorts

Mönchengladbach im Januar 2026: Jugend, Infrastruktur und neue Ressorts

Im Januar 2026 standen in Mönchengladbach jugendpolitische Debatten, wichtige Entscheidungen im Bereich der Infrastruktur sowie die Konstituierung neuer Ressorts im Fokus. Hier ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen.

Jugendpolitik und neue Ressorts im Fokus

Was diesen Monat wichtig war

  • Jugendparlament tagt: Im Januar 2026 fand die nächste Sitzung des Jugendparlaments statt. Junge Mönchengladbacher debattierten Themen wie die Verkehrswende und die Bekämpfung von Rechtsextremismus.
  • Neue Bezirksbürgermeister gewählt: In allen vier Stadtbezirken wurden neue Bezirksbürgermeister und stellvertretende Bezirksbürgermeister konstituiert.
  • Infrastruktur im Fokus: Der Ausschuss für Betriebe und Vergaben beschäftigte sich mit zentralen Themen wie Reinigungsmanagement, Parkscheinautomaten und Baumaßnahmen.
  • Kindergartenbedarfsplanung fortgeführt: Die Stadt bereitet sich auf die Meldung von Betreuungsplätzen bis 2026 vor und plant Neubauten, um die Versorgungsquoten zu erhöhen.
  • Quartiersbudget 2025: Über 119.000 Euro wurden in kulturelle und soziale Projekte in den Stadtteilen investiert.

Jugendparlament: Junge Stimmen im Rathaus

Im Januar 2026 tagte das Jugendparlament erneut in der Zentralbibliothek. Die öffentlichen Tagesordnungspunkte umfassten Berichte aus den Bezirksvertretungen sowie aktuelle Themen wie die Arbeit der Arbeitsgruppen „Jugendhilfeausschuss“ und „Stadtverschönerung“. Besonders hervorzuheben ist die Debatte um die „Verkehrswende“ und die Initiative „Jung gegen Rechtsextremismus“, die in der Jugendpolitik eine zentrale Rolle spielen.

Die Sitzung unterstrich, dass die Stadtjugend aktiv in politische Prozesse eingebunden wird – ein Schritt hin zu mehr Partizipation und Mitgestaltung.

Infrastruktur und Bauvorhaben: Von Parkscheinautomaten bis zur Sporthalle

Der Ausschuss für Betriebe und Vergaben beschäftigte sich im Januar intensiv mit Infrastrukturthemen. Ein zentraler Punkt war die außerordentliche Kündigung des Reinigungsvertrags mit der Firma Th. Kramer. Zudem wurden Vorlagen zur Beschaffung von Parkscheinautomaten, Smart Car Countern und Ausrüstung für Löschfahrzeuge behandelt.

Ein weiteres wichtiges Thema war der geplante Neubau einer 3-Feld-Sporthalle an der Gesamtschule Volksgarten. Der Ausschuss stimmte dem Vorhaben mit Stimmenmehrheit zu und beauftragte zudem, den Zeitplan zu prüfen und ggf. zu beschleunigen. Dies zeigt, dass Bildungseinrichtungen in Mönchengladbach in ihrer Infrastruktur gefördert werden.

Kindergartenbedarfsplanung und Quartiersbudget: Für mehr Betreuung und soziale Angebote

Die Kindergartenbedarfsplanung für das Jahr 2026/2027 ist ein weiteres zentrales Thema. Die Stadt plant insgesamt 27 Neubauten für Kindertageseinrichtungen, um die Versorgungsquoten bis 2030/2031 zu erreichen. Aktuell liegt die Quote für Kinder unter drei Jahren bei 48,4 %, für Kinder im Alter von 3–6 Jahren bei 98,1 %. Ziel ist es, bis 2030/2031 auf 55 % (unter 3 Jahren) und bis zu 105 % (über 3 Jahren) zu steigen.

Zudem zeigte sich das Quartiersbudget 2025 erfolgreich: 69 Anträge wurden bewilligt, mit einem Fördervolumen von insgesamt 119.568,21 €. Die Mittel fließen in kulturelle Veranstaltungen, soziale Angebote und Freizeitprojekte in den Stadtteilen.

Querschnitt: Jugend, Bildung und Infrastruktur im Spannungsfeld

Der Januar 2026 zeigt, wie eng Jugendpolitik, Bildung und Infrastruktur in Mönchengladbach miteinander verbunden sind. Während das Jugendparlament für mehr Mitwirkung junger Menschen sorgt, investiert die Stadt in bessere Räume und Angebote für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig werden Infrastrukturthemen wie Reinigung, Verkehr und Baumaßnahmen entscheidend für die Qualität der Lebensbedingungen in der Stadt.

Zwar wurden in einigen Sitzungen keine direkten Beschlüsse gefasst, doch die Vorbereitungen und Diskussionen tragen bereits jetzt zur Planung und Umsetzung zukünftiger Projekte bei.

Ausblick: Was kommt im Februar?

Im Februar 2026 wird es weiterhin spannend: Die Bezirksvertretungen beraten über weitere Flächennutzungsplanänderungen, Kindergartenbedarfsplanung und Verkehrsthemen. Zudem steht die Neuwahl des Seniorenrates an – ein weiterer Schritt hin zu mehr Bürgerbeteiligung in Mönchengladbach.

Quellen

Sitzung

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