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Medebach im März 2026: Straßenbau, Genehmigungen und politische Entscheidungen

Medebach im März 2026: Straßenbau, Genehmigungen und politische Entscheidungen

Im März 2026 standen in Medebach wichtige Entscheidungen zu Infrastruktur, städtebaulichen Genehmigungen und politischen Anträgen im Fokus. Der Blog gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen.

Straßenbau und Infrastruktur bleiben im Fokus

Was diesen Monat wichtig war

  • Straßenbau in Medelon: Die Stadtvertretung verabschiedete einstimmig die Baumaßnahmen an der Straße „Auf’m Rain“ (328.422,15 €) sowie an der „Bergstraße“ und der Straße „Am Schützenplatz“ (767.679,63 €).
  • Genehmigung für ein Inhalationshäuschen: Der Antrag der FWG-Fraktion auf ein Inhalationshäuschen im „Garten der Generationen“ wurde einstimmig beschlossen.
  • PV-Förderprogramm abgelehnt: Der SPD-Antrag auf ein kommunales Förderprogramm für Photovoltaikanlagen fand keine Mehrheit und wurde abgelehnt.
  • Reduzierung des Eigenanteils im Graue Flecken-Programm: Die Stadt reduzierte ihren Anteil von 1,45 Millionen auf 423.411 Euro.
  • Silke Lensing rückt nach: Nach dem Austritt von Désirée Schinner wurde Silke Lensing einstimmig als Nachruckerin in die Stadtvertretung berufen.

Straßenbau und städtebauliche Genehmigungen

Der März 2026 war geprägt von konkreten städtebaulichen Entscheidungen. Besonders hervorzuheben sind die einstimmigen Beschlüsse zur Sanierung der Straßen in Medelon. Die Investitionen von insgesamt über 1,1 Millionen Euro zeigen, dass die Stadt ihre Verantwortung für die Infrastruktur wahrnimmt. Die Straßen „Auf’m Rain“, „Bergstraße“ und „Am Schützenplatz“ werden in den nächsten Wochen und Monaten saniert, was für Anwohner und Pendler gleichermaßen wichtig ist.

Zusätzlich wurde die Befreiung von Festsetzungen des Bebauungsplans Nr. 2 „In der Schla“ in Küstelberg erteilt, um die Errichtung einer Garage zu ermöglichen. Dies markiert eine weitere Flexibilisierung im Umgang mit städtebaulichen Plänen, die auf individuelle Bedürfnisse eingehen.

Öffentliche Räume und Gesundheitsförderung

Ein weiterer Schwerpunkt war die Diskussion um den „Garten der Generationen“. Der einstimmig beschlossene Antrag der FWG-Fraktion auf ein Inhalationshäuschen ist ein Schritt in Richtung mehr Gesundheitsförderung im öffentlichen Raum. Solche Anlagen können insbesondere für ältere Bürger und Menschen mit Atemproblemen eine wertvolle Unterstützung darstellen.

Im Gegensatz dazu scheiterte der SPD-Antrag auf ein städtisches Förderprogramm für PV-Anlagen. Mit 16 Gegenstimmen, 7 Zustimmungen und 3 Enthaltungen war die Abstimmung klar verloren. Dies zeigt, dass es in Medebach weiterhin Meinungsverschiedenheiten zu klimafreundlichen Initiativen gibt.

Finanzielle Optimierungen im Graue Flecken-Programm

Im Rahmen des Graue Flecken-Programms gab es eine deutliche Kostenoptimierung. Der Eigenanteil der Stadt wurde von 1,45 Millionen Euro auf 423.411 Euro reduziert. Zudem wurden 80 % der Kosten durch Förderung abgedeckt, wodurch die finanzielle Belastung für den Haushalt erheblich gesenkt wurde. Ein weiterer Förderbetrag in Höhe von 40.000 Euro wurde zusätzlich bewilligt.

Auch bei der Baumpflanzaktion blieb die Stadt deutlich unter dem Kostenvoranschlag. Es wurden letztendlich nur 22.000 Euro statt der geplanten 50.000 Euro ausgegeben. Dies führte dazu, dass der Schwellenwert für eine Auftragsvergabe (25.000 Euro) unterschritten wurde. Ob dies langfristig vorteilhaft ist, bleibt abzuwarten.

Politische Strukturen und Personalwechsel

Nach dem Austritt von Désirée Schinner wurde Silke Lensing einstimmig als Nachruckerin in die Stadtvertretung berufen. Zudem wurde die Amtseinführung von Lensing formell genehmigt. Diese personellen Anpassungen sind notwendig, um die Kontinuität in der politischen Arbeit zu gewährleisten.

Ein weiterer formeller Beschluss betraf die Genehmigung der Niederschrift der letzten Sitzung vom 15.01.2026, bei der drei Ratsmitglieder sich enthielten.

Überblick über die politischen Diskussionen

Die Sitzungen der Stadtvertretung zeigten, dass es in Medebach – trotz einiger einstimmiger Beschlüsse – weiterhin politische Spannungen gibt. Während der FWG-Antrag auf ein Inhalationshäuschen durchging, scheiterte die SPD-Idee eines PV-Förderprogramms. Zudem wurde der FDP-Antrag zur Änderung der Hauptsatzung zurückgestellt, da keine konkreten Vorschläge vorlagen. Dies unterstreicht, dass politische Initiativen in Medebach nur dann Erfolg haben, wenn sie konkret formuliert und breit getragen sind.

Ausblick: Was kommt im April?

Im April 2026 wird es vermutlich um die konkrete Umsetzung der genehmigten Baumaßnahmen gehen. Die Sanierungen in Medelon sind bereits in Vorbereitung, und die ersten Arbeiten könnten im April starten. Zudem ist zu erwarten, dass die Diskussion um klimafreundliche Maßnahmen und Infrastruktur weitergehen wird, insbesondere wenn neue Vorschläge oder Anträge auf den Tisch kommen.

Quellen

Sitzung

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