Soziale Angelegenheiten und Wohnungspolitik in Herten – Fokus Februar 2026
Im Februar 2026 setzte sich die Stadt Herten intensiv mit Themen der sozialen Integration, Sprachförderung und Wohnungspolitik auseinander. Im Mittelpunkt standen die Erstellung eines Integrationskonzepts, die Einführung des Projekts „AlphaStarter“ sowie die organisatorischen Grundlagen für die Ausschüsse Soziales und Integration.
Soziale Integration und Sprachförderung – Hertens aktive Strategien
Die Stadt Herten hat sich in den letzten Jahren verstärkt dafür eingesetzt, die soziale Teilhabe und Integration von Einwohner*innen unterschiedlicher Herkunft zu fördern. Im Februar 2026 setzte sich diese Arbeit fort, wobei zwei zentrale Projekte und strategische Planungen in den Vordergrund rückten: das Integrationskonzept der Stadt und das sprachfördernde Projekt „AlphaStarter“.
Integrationskonzept als zentrale strategische Grundlage
Die Erstellung eines umfassenden Integrationskonzepts ist ein Meilenstein in Hertens Integrationspolitik. In mehreren Ausschüssen wurde im Februar 2026 die Vorgehensweise und die Zielsetzung des Konzepts konkretisiert. Das Konzept wird in vier Handlungsfeldern arbeiten: Sprache & Bildung, Wirtschaft & Arbeit, Kultur, Soziales & Religion sowie Gesellschaftliche Teilhabe.
Jedes dieser Felder wird mit Ober- und Teilzielen, konkreten Maßnahmen und Indikatoren versehen, um den Fortschritt messbar zu machen. Die Stadt Herten plant eine Auftaktveranstaltung am 25. März 2026 im Glashaus, bei der Wissenschaftlerinnen, Politikerinnen, Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und andere relevante Akteure eingeladen sind. Der Ansatz ist agil, was bedeutet, dass das Konzept flexibel bleibt und sich an gesellschaftliche und demografische Entwicklungen anpassen kann.
AlphaStarter: Integration durch Alphabetisierung
Ein weiteres zentrales Projekt, das in den Ausschüssen thematisiert wurde, ist „AlphaStarter“. Dieses Projekt unterstützt neuzugewanderte Jugendliche der Sekundarstufe I in Herten bei der Alphabetisierung in der lateinischen Schrift und der Lautsprache. Ziel ist es, die Teilnahme am Regelunterricht zu verbessern und so die Integration in Bildungssystem und Gesellschaft zu stärken.
Der Unterricht wird von der Volkshochschule Herten in Zusammenarbeit mit Schulen und der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt. Zwei erfahrene Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache leiten das Projekt, unterstützt von Lehramtsstudierenden. Aktuell nehmen 17 Schüler*innen am Projekt teil, wodurch die Zahl der betreuten Jugendlichen stetig wächst.
Finanziert wird „AlphaStarter“ durch ESF-Mittel (Europäischer Sozialfonds) und durch die Hertener Stiftung „Die Zukunftswerker“, die auch ein zugehöriges Beratungs- und Coachingsystem fördert. Ein weiteres Projekt ergänzt „AlphaStarter“ durch ein System zur besseren Einmündung neuzugewanderter Schüler*innen in die weiterführenden Schulen, was die langfristige Bildungsperspektive stärkt.
Organisatorische Grundlagen für die Ausschüsse
Im Februar 2026 wurden auch die organisatorischen Grundlagen für die Ausschüsse für Chancengerechtigkeit und Integration sowie für Soziales, Arbeit, Gleichstellung und Inklusion festgelegt. In beiden Ausschüssen wurden Schriftführerinnen und stellvertretende Schriftführerinnen bestellt, um die Arbeit strukturiert zu gestalten und die Niederschrift der Beschlüsse sicherzustellen.
Diese organisatorischen Maßnahmen sind notwendig, um die Ausschussarbeit transparent und effizient zu gestalten. Sie spiegeln auch die Ernsthaftigkeit der Stadt Herten wider, soziale und integrative Themen nachhaltig zu bearbeiten.
Vorwärts in ein integrativeres Herten
Die Februar-2026-Entscheidungen zeigen, dass Herten auf einem guten Weg ist, soziale und integrative Herausforderungen aktiv anzugehen. Mit Projekten wie „AlphaStarter“ und der Erstellung eines Integrationskonzepts wird die Stadt nicht nur auf kurzfristige Erfolge abzielen, sondern auch eine langfristige, partizipative Strategie verfolgen. Die Agenda ist klar: Soziale Teilhabe stärken, demografische Herausforderungen bewältigen und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt fördern.
Quellen
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