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Mobilität in Duisburg: Was sich im Januar 2026 verändert hat

📍 Duisburg · Nordrhein-Westfalen
Mobilität in Duisburg: Was sich im Januar 2026 verändert hat

Im Januar 2026 standen in Duisburg Entscheidungen zum öffentlichen Nahverkehr, zur Radverkehrsförderung und zur Verkehrsberuhigung im Vordergrund. Dieser Deep-Dive beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen und Hintergründe.

Duisburgs Mobilitätspolitik im Januar 2026: Veränderung im Fluss

Im Januar 2026 setzte Duisburg in der Themenwelt Mobilität und Verkehr wichtige Weichen. Die Stadt befasste sich mit der Zukunft des ÖPNV, der Sicherheit im Schulverkehr, der Sanierung von Verkehrsinfrastruktur und der Einführung neuer Verkehrsformen wie E-Scooter. Dieser Blogartikel analysiert die wichtigsten Entscheidungen und Hintergründe.

ÖPNV-Planung: Taktverdichtung und Verlängerung stehen im Fokus

Die Buslinie 928 bleibt ein Schwerpunktthema in Duisburgs Nahverkehrsplanung. Obwohl der Antrag auf Verdichtung des Taktverlaufs auf 30 Minuten einstimmig unterstützt wurde, fehlen aktuell die finanziellen Mittel für eine Umsetzung. Zudem wird die Verlängerung der Linie 928 in Richtung Moers geprüft – eine Initiative, die auf Interesse bei der DVG und im Kreis Wesel stößt.

Gleichzeitig wurde die Linie 940 neu geplant. Die Anbindung von Großenbaum und Rahm über Sittardsberg wurde optimiert, wodurch der Streckenverlauf ab September 2026 angepasst wird. Die Haltestelle Norbert-Spitzer-Platz entfällt dabei. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Optimierung im Bezirk Süd, die die Nahverkehrserreichbarkeit verbessern soll.

Infrastruktur: Sanierungen und Umbauten im Gange

Die Stadt Duisburg investiert 2026 erheblich in die Sanierung ihrer Verkehrsinfrastruktur. Im Bezirk Süd werden 14 Straßen mit 17.855 m² neuer Asphaltdeckschicht erneuert. Weitere Projekte umfassen die Sanierung des Parkplatzes Kalkweg (6.225 m²) und der Hubbrücke Schwanentor, deren Sanierung in zwei Bauabschnitten mit Schienenersatzverkehr geplant ist.

Ein weiteres zentrales Projekt ist die Sanierung der Großenbaumer Allee, wo 825.000 € in die Erneuerung von Fahrbahnen, Radwegen und barrierefreien Bushaltestellen investiert werden. Die Bauzeit ist für 2026 geplant.

Radverkehr und E-Mobilität: Erweiterung der Infrastruktur

Duisburg setzt auf mehr Radverkehrsförderung. Das Projekt „Dein Radschloss“ wird erweitert, mit neuen und bestehenden Anlagen an ÖPNV-Verknüpfungspunkten. Zudem wird eine Radroute A59 zwischen Innenstadt und Meiderich geplant.

Im Bereich E-Mobilität fördert Duisburg den Einsatz von E-Scootern und plant stationäre Abstellanlagen sowie flexible Sperrbereiche, um Abstellprobleme zu reduzieren. Zudem beantragt die Stadt Förderung für 55 Wasserstoffbrennstoffzellenbusse, was einen Schritt in Richtung emissionsfreier Mobilität darstellt.

Verkehrsberuhigung und Sicherheit: Maßnahmen für Schulstraßen

Die Sicherheit im Schulverkehr war ein weiteres zentrales Thema. In der Hitzestraße (Grundschule Habichtstraße) wurden Tempo-30-Maßnahmen und verkehrsberuhigende Elemente wie Speed-Displays und LSA beschlossen. In vier Stadtteilen (Hamborn, Süd, Rheinhausen, Homberg) sind Verkehrsversuche geplant, um kritische Situationen wie Halten im Kreuzungsbereich oder Rückwärtsfahrten auf Gehwegen zu beobachten.

Zudem wurde die Einbahnstraßenregelung in der Bissingheimer Straße aufgehoben, was den Verkehrsfluss verbessern soll.

Was kommt als Nächstes?

Die Mobilitätsentwicklung in Duisburg ist in Bewegung. Im Jahr 2026 werden weitere Sanierungen und Umbaumaßnahmen abgeschlossen, der ÖPNV wird optimiert, und der Rad- und Fußverkehr wird gefördert. Entscheidend bleibt, wie die Stadt die finanziellen Mittel für die Taktverdichtung der Linie 928 mobilisieren kann. Zudem wird der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur und die Integration von E-Mobilität in das Stadtbild zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Quellen

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