Duisburg im Fokus – Februar 2026
Im Februar 2026 standen in Duisburg wichtige Entscheidungen im Bereich Gleichstellung, Klima, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung im Fokus. Hier der monatliche Überblick zu den zentralen Themen.
Inklusion und Gleichstellung – Schwerpunkte der Arbeit
In diesem Monat setzte sich der Gleichstellungsausschuss intensiv mit der Entwicklung von inklusiven Beteiligungsstrukturen auseinander. Einstimmig wurde ein Prüfantrag beschlossen, um einen Kriterienkatalog und Handlungsleitlinien für barrierefreie Bürgerbeteiligung zu erarbeiten. Dabei werden die UN-Behindertenrechtskonvention und EU-Richtlinien berücksichtigt.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Einbindung der Frauengeschichte in die städtische Geschichtspräsentation. Zudem wurde ein Antrag der AfD-Fraktion zu Frauenhäusern vertagt, was auf breite Konsensbildung hindeutet.
Wichtige Entscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger:
- Barrierefreie Beteiligung: Prüfantrag zur Erarbeitung eines Kriterienkatalogs
- Frauengeschichte: Integration in städtische Präsentation
- Frauenhäuser: Anfrage vertagt – Diskussion fortgeführt
- „Vernetzt-Verbunden“: Fortlaufende Workshops und Unterstützung für Geflüchtete
Klima und Wärmeplanung – Duisburg geht die Zukunft entgegen
Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Naturschutz hat im Februar wichtige Meilensteine gesetzt. Die kommunale Wärmeplanung ist weitgehend abgeschlossen, und der finale Plan ist für Ende 2026 vorgesehen. Im Zuge dessen sind Info-Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger geplant.
Zudem wurde der erweiterte Planungsbeschluss ISEK Hochheide beraten, der die Umgestaltung der Ottostraße in Homberg beinhaltet. In Alt-Homberg wurden Planungen für den Bebauungsplan „Bruchstraße“ diskutiert.
Wichtige Entwicklungen:
- Kommunale Wärmeplanung: Fertigstellung bis 2026
- ISEK Hochheide: Umgestaltung der Ottostraße
- Bebauungsplan Alt-Homberg: Bruchstraße in Diskussion
- Info-Veranstaltungen: Bürgerbeteiligung im Fokus
Wirtschaft, Innovation und Tourismus – Duisburg bleibt fair
Der Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Tourismus hat in diesem Monat entschieden, dass Duisburg den Titel „Fairtrade-Stadt“ für weitere zwei Jahre tragen darf. Dies ist ein starkes Signal für gerechte Handelsbeziehungen und die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs).
Acht verkaufsoffene Sonntage für 2026 wurden genehmigt, darunter ein Adventssonntag für den Weihnachtsmarkt. Zudem wurden Anfragen zur Gasmangellage und der Wasserstoff-Tankstelle schriftlich beantwortet.
Wichtige Wirtschaftsentscheidungen:
- Duisburg bleibt Fairtrade-Stadt bis 2028
- Acht verkaufsoffene Sonntage genehmigt
- Gasmangellage: Schriftliche Antwort an AfD-Fraktion
- Wirtschaftsverordnung: Diskussion über Öffnungszeiten
Kultur und Bildung – Duisburg verbindet Tradition mit Innovation
Im Kulturausschuss standen die neuen Spielzeiten der Duisburger Philharmoniker im Mittelpunkt. Mit der Aufführung von Beethovens „Fidelio“ in Kooperation mit der Oper Duisburg wird die Stadt auch in den nächsten Jahren kulturell präsent bleiben.
Zudem wurde Philipp Braun als neuer Amtsleiter der Stadtbibliotheken vorgestellt, der die Bibliotheken als „dritten Ort“ weiterentwickeln will. Die Diskussion um Straßen- und Platzbenennungen sowie die Kulturlandschaft bleibt ein zentrales Thema.
Kultur im Fokus:
- Philharmoniker: Neues Spielzeitprogramm bis 2027
- Stadtbibliotheken: Neuer Amtsleiter Philipp Braun
- Straßenbenennungen: Diskussion im Gange
- Kulturlandschaft: Weitere Entwicklung geplant
Verwaltung und Personal – Duisburg investiert in die Zukunft
Der Ausschuss für Personal und Verwaltung hat im Februar beschlossen, dass Auszubildende zentral mit Notebooks und Headsets ausgestattet werden. Zudem wurde eine Befragung der Mitarbeitenden 2024 ausgewertet, die als Grundlage für zukünftige Personalpolitik dienen wird.
Verwaltungsentscheidungen:
- Auszubildende: Zentrale Ausstattung mit IT-Geräten
- Personalentwicklung: Befragungsergebnisse ausgewertet
- Zeiterfassung: Diskussion aufgenommen
- Stellenplan 2025/26: Monitoring vorliegend
Cross-Themen: Klima, Inklusion und Wirtschaft
Ein zentrales Thema, das mehrere Gremien betraf, ist die kommunale Wärmeplanung, die in Kombination mit der Inklusionspolitik und der Wirtschaftsstrategie geplant wird. Zudem ist die Digitalisierung in Verwaltung und Ausbildung ein wiederkehrendes Thema.
Die Bürgerbeteiligung wird in verschiedenen Formen gestärkt, sei es durch Workshops, Beteiligungsplattformen oder öffentliche Veranstaltungen. Gleichzeitig bleibt die Kulturförderung ein zentraler Pfeiler der Stadtentwicklung, auch in Bezug auf internationale Kooperationen.
Fazit und Ausblick
Der Februar 2026 war in Duisburg ein Monat mit breitem thematischen Spektrum. Von der Inklusionspolitik über Klimaschutz bis hin zu Kultur und Wirtschaftsstrategie – die Stadt setzt auf Nachhaltigkeit, Inklusion und Bürgerbeteiligung.
Im März werden weitere Schritte in der Wärmeplanung, der Stadtentwicklung und der Kulturförderung erwartet. Zudem sind Verwaltungsreformen und Bürgerentscheide in der Diskussion.
Duisburg bewegt sich weiter in Richtung einer zukunftsfähigen, inklusiven und kreativen Stadt.
Quellen
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