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Dinslaken investiert neu in die Zukunft des Sports – Ausbau der Sportinfrastruktur in der Region

Dinslaken investiert neu in die Zukunft des Sports – Ausbau der Sportinfrastruktur in der Region

Im März 2026 setzt die Stadt Dinslaken verstärkt auf Investitionen in die Sportentwicklung. Der Neubau einer Zweifachsporthalle an der Ernst-Barlach-Gesamtschule und die Fortschreibung des Sportentwicklungsplans markieren zentrale Entscheidungen. Gleichzeitig wird die Auslastung von Fußballplätzen analysiert, um langfristige Planungen für Vereinssport und Schulsport abzusichern.

Dinslaken investiert neu in die Zukunft des Sports

Die Stadt Dinslaken hat sich in den vergangenen Jahren als aktiver Akteur im Bereich Sportentwicklung etabliert. Mit der zunehmenden Nachfrage nach Sporteinrichtungen – insbesondere im Schulsport und bei Vereinen – wird der Ausbau der Sportinfrastruktur immer zentraler. Im März 2026 standen mehrere Entscheidungen im Fokus, die die Zukunft des Sports in Dinslaken prägen werden.

Neubau der Zweifachsporthalle an der Ernst-Barlach-Gesamtschule

Der Neubau einer Zweifachsporthalle an der Ernst-Barlach-Gesamtschule (Scharnhorststraße) ist ein Meilenstein in der Dinslakener Sportpolitik. Die bestehende Halle entspricht nicht mehr den aktuellen funktionalen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Zudem hat sich der Bedarf an Halleneinheiten (HE) von aktuell 28,5 auf zukünftig 35,5 HE erhöht. Mit der Errichtung der neuen Zweifachhalle wird eine zentrale Lücke im Schulsport geschlossen.

Die Planung wird durch die ProZent GmbH durchgeführt, und die Kosten für Abbruch und Neubau sind im Haushaltsplan 2026 berücksichtigt. Die Maßnahme war ursprünglich im Haushalt 2023 budgetiert, musste aber aufgrund der Haushaltslage vorübergehend zurückgestellt werden. Mit der Wiederaufnahme der Planung und der Unterstützung durch den Investitionsbooster der Bundesregierung (über 28 Mio. Euro für Dinslaken) ist nun ein entscheidender Schritt in die Zukunft getan.

Fortschreibung des Sportentwicklungsplans

Die Sportentwicklungsplanung (SPEP) ist die zentrale Grundlage für langfristige Planungen im Bereich Schulsport und Vereinssport. Dinslaken hat im März 2026 den Endbericht zur Fortschreibung der SPEP vorgelegt. Die Verwaltung hat zudem eine ergänzende Auslastungsberechnung für die Fußballplätze an Bezirkssportanlagen (BSA) erstellt.

Die aktuelle Winterauslastung beträgt 81 %, und nach Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen wird sie auf 88 % steigen. Die Auslastungswerte sind dabei auf ein Bemessungshalbjahr ausgerichtet, wobei im Sommer zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stehen. Die Planung berücksichtigt auch die unterschiedlichen Altersgruppen und Trainingszeiten, um eine optimale Nutzung der Sportstätten zu ermöglichen.

Analyse der Fußballplatz-Auslastung in Dinslaken

Die Stadt Dinslaken hat eine detaillierte Analyse der Auslastung ihrer Fußballplätze durchgeführt. Die aktuelle Liste umfasst mehrere Standorte wie die BSA Volkspark, BSA Augustastraße, BSA Gärtnerstraße und den Sportpark Voerder Straße. Die Trainingszeiten sind in drei Schichten unterteilt (17:00–18:30 Uhr, 18:30–20:00 Uhr, 20:00–21:30 Uhr), wobei die Auslastung je nach Schicht und Mannschaftsgröße variiert.

Die Analyse zeigt, dass Kunststoffrasenplätze eine höhere relative Belastbarkeit aufweisen als Rasen- oder Tenne-Plätze. Zudem wird in einigen Bereichen der Umbau auf Kunstrasen erwogen, um die Trainingskapazitäten zu erhöhen. Die Einteilung in Schichten und Altersgruppen (G- bis E-Juniorinnen, D- bis B-Juniorinnen, A-Juniorinnen und Seniorinnen) ermöglicht eine flexible Anpassung bei Überlastung.

Ausblick: Dinslaken als Modellstadt für Sportentwicklung

Die Entscheidungen und Planungen im März 2026 zeigen, dass Dinslaken auf einen nachhaltigen Ausbau der Sportinfrastruktur setzt. Der Neubau der Zweifachsporthalle, die Fortschreibung des Sportentwicklungsplans und die Auslastungsanalyse der Fußballplätze sind Schritte in Richtung einer zukunftsfähigen Sportpolitik. Mit der Unterstützung des Bundes und der Einbindung externer Beratungen wird Dinslaken nicht nur die aktuelle Nachfrage nach Sporteinrichtungen abdecken, sondern auch langfristige Planungssicherheit für Vereine und Schulen schaffen.

Im Herbst 2026 ist zudem eine weitere Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung geplant, die den Fokus auf neue Herausforderungen und Chancen legen wird. Dinslaken beweist damit, dass Sportentwicklung ein zentraler Bestandteil der kommunalen Politik sein kann – und dies mit klaren Visionen und nachhaltigen Investitionen.

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