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Aachen aktuell: Monatsrückblick März 2026

Aachen aktuell: Monatsrückblick März 2026

Ein Überblick über die wichtigsten Entscheidungen und Entwicklungen in Aachen im März 2026 – von Haushalt bis Klimaschutz, von Bildung bis Verwaltung.

Stadtentwicklung in Bewegung: März 2026 in Aachen

Was diesen Monat wichtig war

  • Der Haushaltsplan 2026 und die mittelfristige Finanzplanung wurden beschlossen.
  • Neue Klassenrichtzahlen und zusätzliche Eingangsklassen für Grundschulen.
  • Der KiTa-Bedarfsplan für 2026/2027 wurde festgelegt, inklusive einer Not-KiTa.
  • Der Bebauungsplan für Campus West wurde angepasst.
  • Verkaufsoffene Sonntage für Großveranstaltungen in Betracht gezogen.

Finanzen & Haushalt: Sicherheit für die Zukunft

Im März 2026 standen die Finanzen und der Haushalt im Fokus. Der Haushaltsplanentwurf 2026 sowie die mittelfristige Finanzplanung für die Jahre 2027–2029 wurden vom Stadtrat einstimmig beschlossen. Besonders hervorzuheben ist die Entscheidung, auf den einmaligen Recht nach § 6 Abs. 2, S. 1 NKF-CUIG zu verzichten. Dadurch bleibt die gesamte Isolierungssumme von 121 Millionen Euro erhalten, was für Investitionen und Stabilität spricht.

Zudem trat der erste Nachtrag zur Beherbergungsabgabensatzung am 1. April 2026 in Kraft. Mit der Änderung der Kollisionsklausel fallen nun alle Beherbergungsbetriebe unter die Satzung – eine Maßnahme, die Transparenz und steuerliche Einheitlichkeit fördert.

Bildung & Schule: Zukunft gestalten

Die Bildung ist ein zentraler Baustein der städtischen Entwicklung. Mit 127 Klassen für das Schuljahr 2026/2027, davon 121 Eingangsklassen, wird der Bedarf an Schulplätzen langfristig abgedeckt. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die Grundschulen Brühlstraße und Marktschule Brand, die jeweils drei zusätzliche Eingangsklassen erhalten.

Neben der Kapazitätserweiterung gab es auch organisatorische Neuerungen: Die Namensänderung dreier Montessori-Schulen wurde einstimmig beschlossen, wodurch eine bessere Identifizierbarkeit und Transparenz für Eltern und Schüler entsteht.

Kinderbetreuung & Demografie: Starke Gemeinschaft

Die Stadt Aachen hat erneut gezeigt, dass sie sich aktiv für die Zukunft der jüngsten und ältesten Bürger einsetzt. Der KiTa-Bedarfsplan 2026/2027 sieht insgesamt 6.371 Plätze für über Dreijährige und 2.105 Plätze für unter Dreijährige vor. Zudem wurde eine Not-KiTa mit 100 Plätzen genehmigt, um kurzfristige Engpässe abzufedern.

Im demografischen Bereich wurde ein neues Konzept beschlossen, das den Bedürfnissen der Seniorinnen stärker Rechnung trägt. Ein Seniorinnenförderplan ist in Arbeit – ein Signal, dass Aachen sich nicht nur auf die Zukunft der Kinder, sondern auch auf die der Älteren versteht.

Umwelt & Klimaschutz: Verantwortung für die Zukunft

Die Stadt hat sich in diesem Monat auch in der Umwelt- und Klimapolitik aktiv gezeigt. Der Bebauungsplan für den Campus West wurde nach einer Unwirksamkeitsentscheidung durch das Oberverwaltungsgericht angepasst. Dies ist ein Schritt, um die Planungssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig ökologische Standards zu beachten.

Zudem wurden Lärmschutzfestsetzungen überarbeitet, wobei die Lärmkontingentierung auf flurstücksbezogene Grundlagen umgestellt wurde. Der Umweltbericht wurde als Teil der Begründung zur erneuten Veröffentlichung des Bebauungsplans integriert – ein weiterer Schritt hin zu Transparenz und Nachhaltigkeit.

Verwaltung & Rechtsprüfung: Effizienz und Kontrolle

Die Verwaltung hat sich im März 2026 als stabil und effizient gezeigt. Der Rechnungsprüfungsausschuss stellte fest, dass die Erfüllungsquote des Prüfplans bei 98 % lag und die Bearbeitungsdauer von Vergabeprüfungen bei durchschnittlich nur 2 Tagen. Die Prüfziele Wirtschaftlichkeit und IKS wurden übertroffen, was die Qualität der Verwaltungsarbeit unterstreicht.

Ausblick: Was kommt?

Der März 2026 war geprägt von klaren Entscheidungen, strategischen Planungen und einem starken Fokus auf die Zukunftsfähigkeit Aachens. Während der Haushalt und die Bildung die Grundlagen für die nächsten Jahre legen, zeigen sich in der Kinderbetreuung und im Umweltbereich konkrete Maßnahmen, die auf eine nachhaltige und inklusive Entwicklung abzielen.

Mit der Diskussion um verkaufsoffene Sonntage für Großveranstaltungen und der Neukonstituierung von Arbeitsgemeinschaften wird zudem deutlich, dass Aachen auch im sozialen und kulturellen Bereich aktiv bleibt.

Fazit: Aachen bewegt sich – mit Plan

Die Stadt Aachen hat sich im März 2026 als eine Kommune gezeigt, die nicht nur auf die aktuelle Situation reagiert, sondern aktiv Zukunft gestaltet. Mit klaren finanziellen Entscheidungen, Investitionen in Bildung und Kinderbetreuung sowie einer stärkeren Ausrichtung auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit hat Aachen gezeigt, dass sie bereit ist, den Anforderungen der Zukunft zu begegnen.

Quellen

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