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Schwerin setzt auf Jugendbeteiligung und Übergangsförderung

Culture and Community Education and Public Facilities 📍 Schwerin · Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin setzt auf Jugendbeteiligung und Übergangsförderung

Im März 2026 war die Landeshauptstadt Schwerin in verschiedenen Jugendpolitik-Themen aktiv. Der Jugendhilfeausschuss beschloss Anpassungen zur Finanzierung der Kindertagespflege und setzte den Fokus auf den Übergang von der Kita in die Schule. Gleichzeitig organisiert der Kinder- und Jugendrat (KiJuRa) zahlreiche Veranstaltungen, um Jugendliche aktiv in politische und kulturelle Prozesse einzubeziehen.

Jugendpolitik in Schwerin: Beteiligung, Übergänge und Finanzierung

Die Stadt Schwerin hat im März 2026 ihre Jugendpolitik weiterentwickelt. Das Jugendhilfeamt und der Jugendhilfeausschuss setzten Schwerpunkte in der Kinderbetreuung und schufen neue Wege für die Jugendbeteiligung. Gleichzeitig bereitet der Kinder- und Jugendrat (KiJuRa) eine Vielzahl an Veranstaltungen vor, die Jugendliche stärker in kommunale Entscheidungsprozesse einbinden.

Anpassung der Finanzierung der Kindertagespflege

Im Jugendhilfeausschuss beschloss man im März 2026, die Entgelte für die Finanzierung der Kindertagespflegestellen ab dem 1. März 2026 anzupassen. Diese Anpassung erfolgte gemäß § 23 Abs. 1 SGB VIII und zielt darauf ab, die Qualität der Betreuung zu sichern und finanzielle Belastungen für Eltern transparenter zu gestalten.

Die Diskussion um die Entgelte war eng verwoben mit der Frage, wie der Übergang von der Kindertagesförderung in die Schule gestaltet werden kann. Die Arbeitsgemeinschaft Kindertagesbetreuung wurde beauftragt, sich mit diesem Thema intensiver auseinanderzusetzen und regelmäßig Berichte zu erstellen. Dabei sollen externe Experten, der Kita-Stadtelternrat, die Kita-Träger und die Leitungen der staatlichen Grundschulen einbezogen werden. Ziel ist es, einen reibungslosen Übergang für Kinder sicherzustellen und die pädagogische Kontinuität zu fördern.

Jugendbeteiligung im Fokus: Der KiJuRa in Aktion

Der Kinder- und Jugendrat Schwerin (KiJuRa) ist ein zentraler Akteur in der Jugendpolitik der Stadt. Im März 2026 war er in verschiedenen Projekten aktiv. So war er an der Planung des Bebauungsplans „Lewenberg – Ehemalige Möbelwerke“ beteiligt und setzte sich für barrierefreie Spiel- und Freizeitflächen sowie für sozialen Wohnungsbau ein. Zudem forderte der KiJuRa die Einrichtung einer Jugendbeauftragten in Schwerin, um Jugendbeteiligung strukturell zu stärken.

Im März 2026 fanden zahlreiche Veranstaltungen statt oder wurden geplant. So standen Workshops zu Themen wie „Selbstorganisation und Projektplanung“ auf dem Programm, und der KiJuRa plant Videos für Social Media, die politische Themen für Jugendliche verständlich erklären. Eine Fishbowl-Veranstaltung mit Kandidat:innen für die OB-Wahl und eine Junge-Perspektiven-Veranstaltung im Campus am Turm sind weitere Highlights.

Zukunftsausblick: Jugendpolitik als Schlüsselthema

Die aktuelle Entwicklung in Schwerin zeigt, dass Jugendpolitik nicht nur in der Betreuung von Kindern endet, sondern auch in der aktiven Einbindung junger Menschen in politische Prozesse besteht. Die Stadt setzt auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Eltern, Schule und Jugendlichen, um den Übergang in die Schule und später in den Beruf zu erleichtern. Gleichzeitig schafft sie Räume für politische Beteiligung und kulturelle Veranstaltungen, die Jugendliche in den Mittelpunkt stellen.

Die nächsten Monate werden zeigen, ob diese Strategie Früchte trägt – und ob Schwerin sich als Modellstadt für jugendfreundliche Politik etablieren kann.

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