Guxhagen im März 2026 – Investitionen, Planung und Partnerschaften
Der März 2026 brachte für Guxhagen wichtige Entscheidungen in den Bereichen Infrastruktur, Flächennutzung und Städtepartnerschaft. Hier der Rückblick auf die wichtigsten Themen des Monats.
Investitionen, Planung und Partnerschaften – Guxhagens März 2026
Was diesen Monat wichtig war
- Neues Investitionsprogramm 2025–2029 wurde einstimmig beschlossen.
- Elektro- und HLS-Arbeiten für Rathaus und Feuerwehr wurden vergeben.
- Flächennutzungsplan und Bebauungsplan Nr. 6 wurden beschlossen.
- Blühstreifen entlang des Wollröder Feldweges beschlossen.
- Städtepartnerschaft mit Wyrzysk (Polen) geplant.
- Wahltermin für hauptamtlichen Bürgermeister auf 8. November 2026 festgelegt.
Investitionen und Haushalt: Sicherheit und Zukunft
Im März 2026 hat die Gemeinde Guxhagen ein Investitionsprogramm für den Zeitraum 2025–2029 einstimmig beschlossen. Ein zentrales Element ist die Generalsanierung von Rathaus und Feuerwehr. Dafür wurden die Elektro- und HLS-Arbeiten an zwei Unternehmen vergeben: Elektro Schneider mit einem Auftrag von 576.939,04 € brutto und HM Haustechnik Melsungen mit einem Auftrag von 580.918,85 € brutto. Beide Aufträge wurden aus wirtschaftlichen und fachlichen Gründen ausgewählt.
Diese Investitionen sind Teil eines umfassenden Sanierungsplans, der Sicherheit und Funktionalität der Gebäude gewährleistet und gleichzeitig die infrastrukturelle Zukunft der Gemeinde stärkt. Die Mittel werden aus den Haushaltskonten „Gebäudemanagement“ und „Brandschutz“ abgedeckt, wobei bislang noch keine Mittel verbraucht wurden.
Flächennutzung und Bauplanung: Transparente Verfahren
Die Gemeindevertretung hat zudem die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie den Bebauungsplan Nr. 6 „Auf der Junkerseite“ einstimmig beschlossen. Diese Planungen sind Teil der langfristigen Stadtentwicklung und betreffen die Gemarkung Grebenau. Nach den Vorgaben des Baugesetzbuches (BauGB) ist nun die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes vorgesehen. Zudem müssen die Beteiligten nach § 4 (2) BauGB zur Stellungnahme aufgefordert werden.
Die Transparenz dieser Verfahren ist entscheidend, um die Einbindung der Bürger und Betroffenen zu gewährleisten. Die Gemeinde hat sich hier klar für einen offenen und rechtskonformen Prozess entschieden.
Partnerschaften, Blühstreifen und Bürgermeisterwahl
Ein weiteres Highlight des Monats war die Entscheidung zur Gründung einer Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Wyrzysk. Ein Austauschtreffen ist geplant, um die Grundlagen für eine langfristige Zusammenarbeit zu schaffen. Solche Partnerschaften fördern nicht nur den kulturellen Austausch, sondern auch wirtschaftliche und soziale Beziehungen.
Außerdem wurde ein Blühstreifen entlang des Wollröder Feldweges beschlossen. Initiiert von der Bündnis 90/Die Grüne Fraktion, soll dieser Streifen nicht nur die Biodiversität stärken, sondern auch die Naherholung für Einwohner verbessern.
Zum Abschluss des Monats legte die Gemeindevertretung den Wahltag für den hauptamtlichen Bürgermeister/der hauptamtlichen Bürgermeisterin auf 8. November 2026 fest. Die Stichwahl, falls erforderlich, ist für 29. November 2026 vorgesehen. Diese Termine sind rechtlich festgelegt und geben den Bürgern und Kommunalpolitikern Planungssicherheit.
Blick über den Tellerrand: Transparenz und Nachhaltigkeit
Der März 2026 zeigt, wie wichtig es ist, Infrastruktur, Planung und Bürgerbeteiligung auf einen Nenner zu bringen. Die Investitionen in Rathaus und Feuerwehr sind Ausdruck von Verantwortung für Sicherheit und Zukunft. Gleichzeitig zeigt die Beschleunigung der Bauplanung, dass Guxhagen bereit ist, für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu sorgen.
Die Gründung einer Städtepartnerschaft und die Initiative zum Blühstreifen unterstreichen zudem, dass Guxhagen nicht nur auf das Kommunale fixiert ist, sondern auch auf kulturelle und ökologische Verantwortung.
Fazit und Ausblick
Der März 2026 hat für Guxhagen einen klaren Kurs gesetzt: investieren, planen und vernetzen. Mit einem geplanten Kreditaufnahmebedarf von 6,88 Millionen Euro und einem Schuldenstand von knapp 5 Millionen Euro bleibt die Gemeinde aber auch bei der finanziellen Planung transparent und vorsichtig. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sich die beschlossenen Projekte konkret umsetzen lassen – und welche neuen Themen auf die Tagesordnung kommen.
Quellen
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