Bremerhaven im Fokus – Der Monat in Kürze
Im Februar 2026 standen in Bremerhaven wichtige Entscheidungen zu Themen wie Verkehr, Gesundheit, Sozialem und Jugendpolitik im Mittelpunkt. Hier ist der Rückblick.
Bremerhaven bewegt sich – Verkehr, Gesundheit und mehr
Was diesen Monat wichtig war
- Radverkehr wird ausgebaut: Der Marschbrookweg wird zur Fahrradstraße – ein Meilenstein für mehr Nachhaltigkeit im Stadtverkehr.
- Gesundheitsfachkräfte für Kitas: Ein weiterer Schritt in Richtung besseren Gesundheitsschutz für Kinder in Bremerhaven.
- Sozialpolitik im Fokus: Mehr Unterstützung für geflüchtete Menschen und eine Bestandsaufnahme der Wohnsituation in den Stadtteilen.
- Jugendpolitik vorangetrieben: Mehr Reichweite auf Social Media und bessere Freizeitangebote für Jugendliche.
Verkehr und Infrastruktur: Der Weg in Richtung klimafreundlichem Stadtklima
Im Bau- und Umweltausschuss wurden mehrere Maßnahmen zum Ausbau und zur Sanierung der Infrastruktur beschlossen. Besonders hervorzuheben ist der Ausbau des Marschbrookwegs zur Fahrradstraße, der die Verkehrssituation für Radfahrer:innen deutlich verbessern und die CO2-Bilanz der Stadt positiv beeinflussen wird. Zudem wurde die Verfüllung des Tunnelbauwerks unter der Stresemannstraße in Höhe der Eisarena beschlossen, was Kosten in Höhe von etwa 1,0 Mio. € verursacht. Diese Maßnahmen sind Teil der langfristigen Planung zur Schaffung einer klimafreundlichen und verkehrssicheren Stadtstruktur.
Gesundheitspolitik: Mehr Fachkräfte für Kitas
Der Gesundheitsausschuss setzte sich im Februar intensiv mit der Besetzung von Gesundheitsfachkräften in Kindertageseinrichtungen auseinander. Ein einstimmiger Beschluss sieht die Einrichtung einer überplanmäßigen Bedarfsstelle (0,75 Stelle) vor, um die Gesundheit von Kindern in Kitas besser zu sichern. Finanziert wird das Projekt zu 90 % aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung, zu 10 % aus kommunalen Mitteln. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung in Bremerhaven.
Soziale Sicherheit und Integration: Unterstützung für Geflüchtete und mehr
Der Ausschuss für Arbeit, Soziales, Seniorinnen und Senioren, Migrantinnen und Migranten und Menschen mit Behinderung beschloss mehrere Maßnahmen zur Stärkung sozialer Sicherheit. So wurde 31.585 EUR aus der Drittmittelrücklage für das Projekt „Präventive Hausbesuche“ freigegeben, um geflüchtete Menschen und andere vulnerablen Bevölkerungsgruppen langfristig zu unterstützen. Zudem wurde ein Zukunftskonzept für Seniorenpolitik beschlossen, das auf barrierefreies Wohnen und kultur- und gendersensible Angebote setzt. Die Stadt plant zudem eine Bestandsaufnahme der Wohnsituation in den Stadtteilen, um gezielt Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität zu ergreifen.
Jugendpolitik: Mehr Reichweite und bessere Freizeitangebote
Der Ausschuss für Jugend, Familie und Frauen beschloss im Februar mehrere Initiativen, um Jugendliche in Bremerhaven stärker einzubeziehen. Der Antrag des Jugendparlaments „Mehr Reichweite auf Social Media, um Jugendliche zu erreichen“ wurde einstimmig angenommen, während der Antrag „Lasst uns unseren Spaß – Angebot der Freizeit erweitern“ mehrheitlich genehmigt wurde. Zudem wurde der Kinder- und Jugendrechtepreis 2025 an die Stadt Bremerhaven verliehen – ein Zeichen für die gute Arbeit im Bereich der Jugendförderung.
Bürgerbeteiligung und Transparenz: Verfahrensweisen weiterentwickelt
Im Ausschuss für Verfassung, Geschäftsordnung, Petitionsangelegenheiten und Bürgerbeteiligung wurden wichtige Änderungen an der Geschäftsordnung beschlossen, um die Beteiligungsrechte von Einzelstadtverordneten zu regeln. Ein Prüfauftrag wurde erteilt, um die wirtschaftliche und ordnungsgemäße Verwendung von Geldleistungen im Jahr 2025 zu überprüfen. Zudem wurde beschlossen, den Ella-Kappenberg-Saal künftig als festen Sitzungsort der Stadtverordnetenversammlung zu nutzen, um Transparenz und Zugänglichkeit weiter zu erhöhen.
Blick über den Tellerrand: Soziale und infrastrukturelle Herausforderungen
Der Februar 2026 zeigte, dass Bremerhaven sich sowohl infrastrukturell als auch sozial stark weiterentwickelt. Die Maßnahmen im Bereich Verkehr und Gesundheit zeigen, dass die Stadt auf Nachhaltigkeit und Prävention setzt. Gleichzeitig ist die Integration von Geflüchteten und die Begleitung von Senior:innen Themen, die in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Die Stadt arbeitet hier aktiv an Lösungen, die nicht nur kurzfristig helfen, sondern auch langfristige Stabilität und Inklusion fördern.
Fazit und Ausblick
Der Februar 2026 war in Bremerhaven ein Monat voller Entscheidungen, die die Stadt in Richtung nachhaltiger Mobilität, besseren Gesundheitsschutz und sozialer Sicherheit bewegen. Die beschlossenen Maßnahmen zeigen, dass die Stadt bereit ist, auf die Herausforderungen der Zukunft einzugehen – sei es im Bereich Klimaschutz, Digitalisierung oder Inklusion. Im März wird es spannend, wie diese Projekte konkret umgesetzt werden.
Quellen
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