Ludwigsfelde im Fokus – Highlights und Entwicklungen im Februar 2026
Der Februar 2026 brachte in Ludwigsfelde wichtige Entscheidungen, Debatten und Vorbereitungen für das Jahr 2026 mit. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Entwicklungen, die die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger betreffen.
Bürgerbeteiligung und Haushaltsplanung im Fokus
Was diesen Monat wichtig war
- Haushaltssitzungen auf Orts- und Stadt-Ebene: Mehrere Ortsbeiräte und Ausschüsse berieten über den Haushalt 2026, wobei die Verpflichtung zu Haushaltssicherungskonzepten in mehreren Fällen ausgesetzt wurde.
- Kinder- und Jugendpolitik: Der Ortsbeirat Ahrensdorf stellte den Jugendclub „Club 18 e.V.“ in den Mittelpunkt und plant engere Zusammenarbeit.
- Senioren- und Generationenarbeit: Der Seniorenbeirat bereitet ein erstes Kreativtreffen der Generationen vor und beteiligt sich aktiv am Bürgerhaushalt.
- Bürgerwünsche und Initiativen: In mehreren Sitzungen wurden Anträge und Ideen von Einwohnern aufgegriffen – von Winterdienst über Tischtennisplatte bis hin zu Bürgerhaushaltsvorschlägen.
- Bauplanung und Verkehr: Der Bauausschuss billigte den Vorentwurf des Flächennutzungsplans und diskutierte Verkehrskonzepte.
Haushaltsplan 2026: Ausblick und Defizite
Der Haushaltsplan 2026 wurde in mehreren Ausschüssen und Ortsbeiräten beraten. Nach einer umfassenden Planung in der Stadtverordnetenversammlung und den zuständigen Gremien wurde beschlossen, kein freiwilliges Haushaltssicherungskonzept zu erstellen. Der Haushalt weist einen Defizit von insgesamt 16,253 Millionen Euro aus.
Die Erträge liegen bei 85,356 Millionen Euro, die Aufwendungen bei 101,609 Millionen Euro. Dieses Defizit wird durch nicht veränderte Mittel aus dem Vorjahr abgefedert. Zudem wurden Steuersätze für die Grundsteuer und Gewerbesteuer festgelegt.
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass Investitionen in Bereiche wie Kitas, Straßenbau und Freizeitangebote finanziell unter Druck stehen. Die Stadt hat jedoch beschlossen, keine neuen Kredite aufzunehmen und keine zusätzlichen Einnahmen durch Steuererhöhungen zu generieren.
Kitas, Straßenbau und Bürgerwünsche
In mehreren Ortsbeiräten wurde die Finanzplanung für den Neubau der KiTa Genshagen kritisch beäugt. Die Ortsbeiräte Genshagen und Ahrensdorf forderten ein weiteres Gespräch mit der Stadtverwaltung und eine Ortsbegehung vor dem endgültigen Haushaltsbeschluss.
Zudem wurde in Genshagen ein Vorschlag eingebracht, den Winterdienst und Straßenreinigung auf Bürgerinitiativen zu übertragen – eine Idee, die die Stadtverwaltung prüft.
Im Bereich Sport und Freizeit gab es konkrete Vorschläge: Der Ortsbeirat Mietgendorf beantragte die Anschaffung von Gummimatten um die Tischtennisplatte und ein Zelt für Veranstaltungen. Diese Anträge wurden in den Haushalt aufgenommen.
Generationen und Soziales: Vernetzung im Vordergrund
Der Seniorenbeirat setzte sich für mehr intergenerationelle Begegnungen ein und plant das 1. Kreativtreffen der Generationen. Zudem beteiligt sich der Beirat aktiv am Bürgerhaushalt 2026 und wird eigene Vorschläge einbringen.
Der Behindertenbeirat diskutierte Themen rund um die Barrierefreiheit und Inklusion, auch wenn keine konkreten Beschlüsse gefasst wurden. Stattdessen wurden Vorbereitungen für ein Gespräch bei der Märkischen Heimat gestartet.
Bauplanung und Verkehr: Vorentwürfe und Diskussionen
Der Bauausschuss billigte den Vorentwurf des Flächennutzungsplans und Landschaftsplans. Laut den geltenden Bauordnungen ist eine öffentliche Beteiligung erforderlich, um Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge einzubeziehen. Der Bebauungsplan Nr. 46 wurde ebenfalls beraten.
In der Rheinstraße und an der L79 sind neue Verkehrskonzepte im Gespräch, darunter die Erstellung eines Kreisverkehrs. Zudem stellte die Fraktion FREIE WÄHLER mehrere Anträge zur Erweiterung von Sport- und Freizeitanlagen sowie zur Bindung von 10 % sozialen Wohnraums in Baugebieten.
Ausblick: März 2026 und die nächsten Schritte
Im März 2026 wird der Haushalt 2026 endgültig in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Bis dahin sind weitere Bürgerbeteiligungen, Ortsbegehungen und Gremiensitzungen geplant. Zudem sind in den Ortsteilen viele Veranstaltungen in Planung – vom Osterfeuer bis hin zu Sportturnieren.
Quellen
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