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April 2026 – Stadtblog Fürstenwalde

April 2026 – Stadtblog Fürstenwalde

Im April 2026 standen in Fürstenwalde wichtige Entscheidungen zur Feuerwehr, zum Glasfaserausbau, zu Flächennutzungsplänen und zur Friedhofspolitik im Fokus. Hier ist der Monatsrückblick.

Sicherheit, Netzwerke und neue Bestattungsformen

Was diesen Monat wichtig war

  • Feuerwehrerweiterung: Fürstenwalde schafft ab 2026 vier zusätzliche Stellen, um die Einsatzkräfte schneller und zuverlässiger zu machen.
  • Glasfaserausbau: In mehreren Ortsteilen wurde der Ausbau diskutiert – mit konkreten Vorschlägen zur Finanzierung und Technik.
  • Flächennutzungsplan 36: Der Bebauungsplan für das „Fürstenwalder Gartenfeld“ und die 36. Flächennutzungsplanänderung wurden beschlossen – mit Bürgerbeteiligung.
  • Baumbestattung kommt: Die neue Friedhofssatzung erlaubt ab sofort auch die Baumbestattung – eine ökologische Alternative.
  • Ortsteilbudget 2026: Mehrere Ortsteile stellten ihre Planungen vor – Prioritäten und Projekte für das Jahr 2026 wurden skizziert.

Sicherer und schneller: Feuerwehreinsätze neu definiert

Die Stadtverordnetenversammlung hat im April die 2. Fortschreibung des Gefahrenabwehrbedarfsplans beschlossen. Ziel ist es, binnen acht Minuten mindestens 80 % der Einsätze mit mindestens acht Einsatzkräften zu erreichen – und binnen 13 Minuten eine zweite Einheit vor Ort zu haben. Dafür werden vier zusätzliche Stellen ab 2026 geschaffen, um die Einsatzbereitschaft zu steigern. Der Stadtbrandmeister wird jährlich über die Einhaltung dieser Schutzziele berichten, und der Bedarfsplan ist für 2031 erneut zu aktualisieren.

Diese Maßnahme ist ein klares Signal für mehr Sicherheit in der Stadt. Bürgerinnen und Bürger profitieren von einer schnelleren Reaktion bei Bränden, Unfällen oder Naturkatastrophen.

Glasfaser kommt – aber wie?

In mehreren Ortsteilen wie Rauensche Ziegelei und Trebus standen im April die Möglichkeiten des Glasfaserausbaus im Fokus. In Rauensche Ziegelei diskutierten Vertreter der Stadt mit der Firma open infra Glasfaser über die technischen und finanziellen Rahmenbedingungen. Es wurden konkrete Projektvorschläge unterbreitet, und Prioritäten für die Finanzierung gesetzt.

Auch in Trebus wurde der Ausbau thematisiert, insbesondere in der Region Trebus/Molkenberg. Obwohl keine konkreten Beträge genannt wurden, ist die Stadt dabei, Lösungen zu finden, um den Breitbandausbau voranzutreiben – ein entscheidender Schritt für die digitale Zukunft der Stadt.

Friedhöfe der Zukunft: Baumbestattung kommt

Eine der auffälligsten Entscheidungen des Aprils war die Neufassung der Friedhofssatzung, die die Baumbestattung als neue Form der Bestattung einführt. Damit bietet Fürstenwalde eine ökologische Alternative an, die besonders bei jüngeren Generationen an Bedeutung gewinnt.

Zusätzlich wurde die Friedhofsgebührensatzung überarbeitet, da der letzte Kalkulationszeitraum abgelaufen war. Die neue Satzung wurde mit 7 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen beschlossen.

Diese Änderungen zeigen, wie die Stadt sich auf veränderte gesellschaftliche und ökologische Anforderungen einstellt – auch im Bereich der Trauerkultur.

Ausblick und Zusammenfassung

Der April 2026 war in Fürstenwalde ein Monat mit klaren Entscheidungen und langfristigen Planungen. Vom Feuerwehreinsatz bis zum Glasfaserausbau, von der Flächennutzung bis zur Friedhofspolitik – die Stadt hat ihre Kurslinien für die nächsten Jahre festgelegt. Die Ortsteile bleiben dabei eng in die Planung eingebunden, was für Transparenz und bürgernahe Politik spricht.

Im Mai werden die ersten Projekte der neuen Pläne konkretisiert – besonders im Bereich des Breitbandausbaus und der Feuerwehr. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich weiterhin aktiv einzubringen, sei es in den Ortsbeiräten oder bei öffentlichen Diskussionen.

Quellen

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