Jugendpolitik in Cottbus: Fokus auf Strukturen, Partizipation und Pädagogik im Februar 2026
Im Februar 2026 stand in Cottbus die Jugendpolitik im Mittelpunkt. Zentrale Themen waren die Neugestaltung von Jugendbeiratsstrukturen, die Vorstellung innovativer pädagogischer Konzepte und die Planung zukunftsorientierter Jugendhilfe. Ein Überblick über die wichtigsten Entscheidungen und Debatten.
Jugendpolitik in Cottbus: Struktur, Partizipation und Pädagogik
Im Februar 2026 setzte die Stadt Cottbus verstärkt auf Jugendbeteiligung und pädagogische Innovationen. Zahlreiche Sitzungen, Debatten und Entscheidungen zeigten, wie sehr sich die Kommune auf die Zukunftsfähigkeit ihrer Jugendpolitik konzentriert. Besonders auffallend war die Vielzahl an Veranstaltungen, die sich im zeitlichen Abstand von nur zwei Wochen abspielten – von der Wahl der Jugendbeiratsführung bis zur Vorstellung eines neuen pädagogischen Programms.
Strukturwandel im Kinder- und Jugendbeirat
Am 12. Februar fand die Sitzung des Kinder- und Jugendbeirates der Stadt Cottbus statt, bei der grundlegende Strukturentscheidungen gefallen wurden. Nach der Bestätigung des Protokolls standen die Verabschiedung der Geschäftsordnung, die Wahl der Vorsitzenden sowie die Aufgabenverteilung im Fokus. Diese Entscheidungen markieren einen Meilenstein in der Entwicklung des Beirates, der künftig stärker institutionalisiert und transparent agieren wird.
Die Wahl der Vorsitzenden und die Festlegung der Zuständigkeiten zeigen, wie sehr Cottbus auf eine strukturierte Jugendbeteiligung setzt. Zudem wurde auf die Reise nach Montreuil hingewiesen, die unter anderem zur Stärkung der europäischen Jugendpartnerschaften dient. Die Jugendbeauftragte Lea Sattler betonte in ihren Berichten, dass die Integration junger Stimmen in politische Entscheidungsprozesse zentral für die Zukunft der Stadt sei.
Pädagogische Innovationen: Das PERMA.teach-Programm
Ein weiteres Highlight war die Vorstellung des Programms „PERMA.teach“ im Unterausschuss Jugendhilfeplanung am 16. Februar. Das Programm zielt darauf ab, positive Pädagogik von der Kita bis zur Oberstufe zu verankern. Sarah Ostrowski, die für die Vorstellung zuständig war, erklärte, dass „PERMA.teach“ nicht nur eine Weiterbildung für Lehrkräfte sei, sondern auch eine umfassende Haltung zur Erziehung vermittele.
Das Programm beruht auf dem PERMA-Modell (Positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn, Erfolg) und soll in Kitas, Grundschulen und Gymnasien umgesetzt werden. Ziel ist es, resiliente, sozial kompetente und motivierte Jugendliche zu fördern. Martin Bock, zuständig für Berichte zur Schulsozialarbeit, hob hervor, dass die Bedarfsermittlung für Schulsozialarbeiter aufgrund der wachsenden psychosozialen Belastungen junger Menschen entscheidend sei.
Jugendkultur in Bewegung: Der Glad-House-Werksausschuss
Auch der Eigenbetrieb Jugendkulturzentrum Glad-House war im Februar aktiv. Sein Werksausschuss traf sich am 12. Februar, um über die Zukunft des Jugendkulturzentrums zu beraten. Hier standen vor allem die Finanzierung, die Nutzung der Räume und die Konzeption jugendlicher Kulturprojekte im Vordergrund. Der Glad-House-Ausschuss ist ein zentraler Akteur, um jugendliche Kreativität und kulturelle Bildung zu fördern – gerade in einer Stadt wie Cottbus, die auf kulturelle Vielfalt setzt.
Ausblick: Jugendpolitik als strategisches Feld
Die politischen Entscheidungen und Debatten im Februar zeigen, dass Cottbus Jugendpolitik nicht als Randthema sieht, sondern als zentralen Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Mit der Neustrukturierung des Jugendbeirates, der Einführung innovativer pädagogischer Konzepte und der Stärkung von Jugendkulturzentren wird Cottbus deutlich: Junge Menschen sind nicht nur Nutzer von Ressourcen, sondern Akteure im Gestalten der Stadt.
Die nächsten Schritte – etwa die Umsetzung des PERMA.teach-Programms oder die Planung der zweiten Jahreshälfte – werden zeigen, wie nachhaltig diese politischen Impulse wirken. Eine Stadt, die ihre Jugend aktiv einbezieht, investiert langfristig in ihre Zukunft.
Quellen
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