Cottbus setzt im März 2026 Impulse für Jugendpolitik
Im März 2026 zeigt die Stadt Cottbus mit zahlreichen Sitzungen, Debatten und Projekten, wie ernst sie Jugendthemen nimmt. Besonders hervorzuheben sind die Diskussionen um psychische Gesundheit, Armut und pädagogische Innovationen.
Jugendpolitik in Cottbus: März 2026 als Schlüsselmonat
Jugendpolitik ist in Cottbus ein zentrales Thema, das sich in der Stadtentwicklung und Sozialarbeit immer stärker verankert. Im März 2026 standen mehrere Sitzungen und Initiativen im Fokus, die die Bedeutung von Jugendbeteiligung, psychischer Gesundheit und pädagogischer Innovation unterstreichen. Die Stadt setzte nicht nur auf strukturelle Entscheidungen, sondern auch auf direkte Dialoge mit Jugendlichen und Experten.
Fokus: Mentale Gesundheit und Armut
Im Zentrum der Debatten stand das Thema „Armut und psychische Gesundheit“, das in der Sondersitzung des Kinder- und Jugendbeirates am 17. März 2026 besonders intensiv diskutiert wurde. Mit Gastrednern wie Stephanie Nowak, Lexa Steininger und Jan Hussels wurde ein breiter Rahmen für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen geschaffen. Die Beteiligung von Jugendlichen an dieser Diskussion war nicht nur symbolisch, sondern auch ein strategischer Schritt, um ihre Sichtweisen aktiv in die Politik einzubinden.
Zudem war das Thema mentale Gesundheit auch in der regulären Sitzung des Kinder- und Jugendbeirates am 5. März 2026 ein zentraler Punkt. Hier wurde nach Ideen und Projekten gesucht, die den Jugendlichen in Cottbus bessere Unterstützung und Ressourcen bieten können. Die Stadt signalisiert damit, dass psychische Gesundheit nicht mehr nur eine Randnotiz in der Jugendpolitik ist, sondern im Fokus steht.
Strukturelle Veränderungen in der Jugendhilfe
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Besetzung und Nachbesetzung der Unterausschüsse im Jugendhilfeausschuss. Nach dem Rückzug von Mitgliedern wie Frau Robel und Herrn Wittich wurde in der Sitzung am 3. März 2026 eine Nachwahl durchgeführt, um die Funktionalität der Gremien sicherzustellen. Diese Veränderungen zeigen, wie sensibel die Stadt auf personelle Engpässe reagiert und gleichzeitig die demokratische Struktur der Jugendhilfe aufrechterhält.
Die Teilfachplanung der Schulsozialarbeit war ein weiterer zentraler Punkt, der sowohl im Jugendhilfeausschuss als auch im Unterausschuss Jugendhilfeplanung diskutiert wurde. Hier standen nicht nur die konkreten Arbeitsmodelle im Vordergrund, sondern auch die Frage, wie diese Arbeit mit anderen pädagogischen Ansätzen wie der Positiven Pädagogik verbunden werden kann.
Innovation in der Pädagogik: PERMA.teach
Am 16. März 2026 fand eine Sitzung des Unterausschusses Jugendhilfeplanung statt, in der das Programm „PERMA.teach“ vorgestellt wurde. Dieses Programm zielt darauf ab, die positiven Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn und Erfolg (PERMA) in der pädagogischen Arbeit von der Kita bis zur Oberstufe zu stärken. Es ist ein Beispiel dafür, wie Cottbus nicht nur auf traditionelle Modelle zurückgreift, sondern auch innovative Ansätze in die Bildungslandschaft einbindet.
Ausblick: Was kommt nach März?
Die Diskussionen und Entscheidungen im März 2026 zeigen, dass Cottbus auf einem guten Weg ist, Jugendpolitik als zentralen Baustein der Stadtentwicklung zu verstehen. Die geplante Wirkungsanalyse und der Fachtag „Wirkung“ am 20. Mai 2026 werden zeigen, ob die Initiativen in der Praxis ankommen und ob sie nachhaltig wirken. Zudem bleibt die Beteiligung der Jugendlichen ein zentraler Faktor, der auch in den kommenden Monaten beobachtet werden muss.
Quellen
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