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April 2026: Biesenthal bleibt in Bewegung

April 2026: Biesenthal bleibt in Bewegung

Im April 2026 präsentiert sich Biesenthal als Stadt im Aufbruch: mit Investitionen in die Zukunft, Finanzsicherheit und neuen Planungen. Hier ist der Monatsrückblick.

Zukunftsschritte und Investitionen prägen den April 2026 in Biesenthal

Was diesen Monat wichtig war

  • Neubau der Verwaltung an der Plottkeallee: Die Planung ist freigegeben, der Abriss des alten Gebäudes ist beschlossen.
  • Finanzhaushalt 2026 in Marienwerder: Mit einem Defizit von 447.900 € und Investitionen von 1 Mio. €.
  • Investitionen in die Infrastruktur: Beleuchtungserneuerung und Umfeldgestaltung an mehreren Straßen.
  • Zuschüsse an Vereine: Breydin und Rüdnitz fördern kulturelle und soziale Aktivitäten mit insgesamt über 6.000 €.

Investitionen in die Zukunft: Verwaltung und Finanzen

Der April 2026 markiert einen Meilenstein in der städtischen Entwicklung: Der Neubau des Verwaltungsgebäudes an der Plottkeallee 5 in Biesenthal ist in die nächste Planungsphase eingetreten. Nachdem die Entwurfsplanung (LPH 3) am 29.10.2025 freigegeben wurde, ist der Abriss des ehemaligen Wohnhauses an der gleichen Adresse als Vorbereitung beschlossen. Dieser Schritt ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Stadtentwicklung.

Finanziell bleibt Biesenthal und sein Umland in Bewegung. Der Amt Biesenthal-Barnim wurde ein Budgetübertrag von 656.000 € aus dem Sondervermögen „Zukunftspaket Brandenburg“ gewährt. Marienwerder verabschiedete zudem einen Nachtragshaushalt, der aufgrund von geplantem Fehlbetrag und zusätzlichen Einzelaufwendungen notwendig war. Der Finanzhaushalt wurde um 1 Mio. € erhöht, unter anderem durch den gerichtlichen Vergleich zum Werbellinkkanal.

Infrastruktur und Mobilität: Für bessere Wege

Im Bereich Infrastruktur und Mobilität setzte Biesenthal in diesem Monat auf Nachhaltigkeit und Sicherheit. In der Ahornallee, Trappen-, Schwanen- und Sperberweg wurde ein Beleuchtungsneubau mit einem Volumen von ca. 65.300 € beschlossen. Zudem wurde die Umfeldgestaltung an der Kirschallee 2–5 an die Straßen- und Tiefbau GmbH Aschoff vergeben, mit einem Auftragsumfang von 433.922,78 € (brutto).

Für Wanderfreunde gab es ebenfalls Neuigkeiten: Wanderwegekontrollen und Markierungsarbeiten sind beschlossen, um die Erreichbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Zudem wurde aufgrund von Brückenbauarbeiten eine Alternativroute für den 66-Seen-Weg festgelegt, mit Umleitungsbeschilderung bis Mai 2026.

Kultur und Gemeinschaft: Förderung und Präsenz

Biesenthal setzt auch weiterhin auf die Stärkung kultureller und sozialer Strukturen. In Breydin wurden Vereinen insgesamt 1.900 € aus einem Haushaltsrahmen von 2.000 € als Zuschüsse gewährt. Dazu zählen Institutionen wie Burg Breydin, Schloßpark Trampe und die FF Tuchen-Klobbicke. In Rüdnitz wurden sogar 4.679 € an Vereine vergeben, was über dem verfügbaren Haushalt lag.

Der Tourismusverein Naturpark Barnim e.V. war zudem mit einer Gesamtplanung von 30.000 € an der Grünen Woche in Berlin vertreten – eine wichtige Plattform, um Biesenthal und das Umland touristisch bekannter zu machen.

Wald und Umwelt: Pflege und Nutzung

Im Bereich Wald und Umwelt setzte Biesenthal im April 2026 auf aktive Forstwirtschaft und Partizipation. Ein Holzeinschlag im Stadtwald wurde an die Mercer Holz Nord GmbH vergeben, mit einem Auftrag in Höhe von 210.165 € (brutto). Zudem tagte der Waldbeirat Biesenthal öffentlich, wobei keine finanziellen oder rechtlichen Entscheidungen getroffen wurden, aber wichtige Berichte aus Arbeitsgruppen vorgestellt wurden.

Zwischen Investition und Haushaltsdisziplin: Stadtentwicklung im Gleichgewicht

Die Entwicklungen des Aprils zeigen einen Stadtentwicklungsansatz, der sowohl auf Investitionen als auch auf Haushaltsdisziplin setzt. Die Verwaltungssanierung, die Infrastrukturmaßnahmen und die Unterstützung von Vereinen sind Beispiele für einen zukunftsorientierten, aber auch pragmatischen Stadtbildungsprozess. Gleichzeitig bleibt Biesenthal im Umgang mit Finanzen transparent und zurückhaltend, was besonders in den Nachtragshaushaltsentscheidungen deutlich wird.

Ausblick: Mai 2026 in der Planung

Der Mai 2026 wird voraussichtlich von der Umsetzung der April-Entscheidungen geprägt sein. Der Abriss des alten Verwaltungsgebäudes wird beginnen, die Wanderwegearbeiten werden in die Umsetzung gehen, und die Finanzhaushaltsentscheidungen werden im Detail überprüft. Zudem wird der Waldbeirat im Mai möglicherweise über neue Forstplanungen beraten.


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