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Rückblick auf Januar 2026: Was in Marzahn-Hellersdorf passiert ist

Rückblick auf Januar 2026: Was in Marzahn-Hellersdorf passiert ist

Was war in Januar 2026 in Marzahn-Hellersdorf wichtig? Wir fassen die zentralen Themen, Entscheidungen und Entwicklungen zusammen – von Wohnen über Bildung bis hin zu Klimaschutz.

Was diesen Monat wichtig war

  • Sozialer Wohnungsbau und Bürgerbeteiligung: Der Einwohnerantrag „Zukunft Tal-Center“ wurde beraten – mit Forderungen nach mehr sozialer Infrastruktur und stärkerer Bürgerbeteiligung.
  • Katastrophenschutz: Der Antrag auf Leuchttürme für Katastrophenschutz wurde einstimmig weitergeleitet – ein Schritt zur Stärkung der lokalen Sicherheit.
  • Sport und Bildung: Die SPD-Fraktion setzt sich für einen Wettbewerb um die „sportlichste Grundschule“ ein – mit Fokus auf Bewegung im Alltag.
  • Barrierefreiheit und Mobilität: Der Ausbau von Sportparcours und der Erschließung von Einkaufsmärkten wurde beraten – für besseren Alltag und Teilhabe.
  • Klima- und Umweltschutz: Der Antrag zur Schulhofentsiegelung und Trinkwasserbrunnen in Grünanlagen zeigt Impulse für grüneres Marzahn-Hellersdorf.

Wohnen und Stadtentwicklung: Bürgerbeteiligung im Fokus

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen stand im Januar im Zeichen der Bürgerbeteiligung. Der Einwohnerantrag „Zukunft Tal-Center“ wurde intensiv diskutiert, wobei Forderungen nach mehr sozialer Infrastruktur und einer stärkeren Einbindung der Bürger in Planungsprozesse hervorstachen. Der Antrag wurde schließlich zur Beschlussempfehlung an die Bezirksverordnetenversammlung weitergeleitet.

Zudem wurde ein Antrag zur Rechtmäßigkeit einer Baugenehmigung in der Hohensaatener Straße beraten. Die Diskussionen zeigen, dass die Themen sozialer Wohnungsbau, Bebauungsplanänderungen und Mieterschutz in Marzahn-Hellersdorf weiterhin zentrale Diskussionspunkte sind.

Gesundheit und Sport: Bewegung für alle

In mehreren Ausschüssen wurden Themen aus den Bereichen Gesundheit und Sport behandelt. Der Ausschuss für Gesundheit und Sport beriet über einen Vorschlag der SPD-Fraktion, jährlich eine „sportlichste Grundschule“ und eine „sportlichste Kita“ zu ermitteln – ein Anreiz für mehr Bewegung im Alltag junger Menschen.

Zudem diskutierten Gremien über den Ausbau generationenübergreifender und barrierefreier Sportflächen. Der CDU-Antrag zur Einrichtung von Fitnessparcours in Zusammenarbeit mit städtischen Wohnungsbaugesellschaften wurde einstimmig beraten, zeigt aber auch, wie stark die Themen Beweglichkeit und Gesundheit in der politischen Debatte verankert sind.

Klima und Mobilität: Nachhaltigkeit auf dem Vormarsch

Der Ausschuss für Klima- und Umweltschutz setzte sich im Januar intensiv mit Themen wie Schulhofentsiegelung, Trinkwasserbrunnen in Grünanlagen und der Beleuchtung von Einkaufsstandorten auseinander. Ein Antrag der SPD-Fraktion zur Aufwertung der B1-Unterführung an der Wuhle wurde beraten – ein Beispiel für die Verbindung von Umwelt, Sicherheit und Mobilität.

Zudem wurde der Antrag „Chill-Hain mit echten Bäumen“ weitergeleitet – ein Zeichen dafür, dass Marzahn-Hellersdorf in Sachen grüner Stadtgestaltung und Klimaschutz aktiv bleibt. Die Diskussionen zeigen, dass Themen wie Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und städtische Infrastruktur enge Wege gehen.

Querverbindungen: Bürgerbeteiligung und Sicherheit als Querschnittsthemen

Ein zentrales Querschnittsthema war die Rolle der Bürgerbeteiligung. Ob im Bebauungsplanverfahren oder in der Diskussion um Katastrophenschutz und Sport – mehrere Initiativen betonen, dass die Einbindung der Bürger entscheidend für die Qualität städtischer Planung ist. Gleichzeitig standen Sicherheitsthemen im Vordergrund: von Katastrophenschutz-Leuchttürmen bis hin zu Verkehrssicherheit an Zebrastreifen – die Bezirksverordnetenversammlung zeigt sich sensibilisiert für Risiken im Alltag.

Schlussfazit mit Ausblick

Januar 2026 war ein Monat, in dem Marzahn-Hellersdorf Themen wie Wohnen, Sport, Klimaschutz und Sicherheit intensiv beraten hat. Obwohl viele Anträge noch in der Vorberatung oder Weiterleitung zur BVV stehen, zeigen sich klare Prioritäten: mehr Bürgerbeteiligung, bessere Infrastruktur, mehr Bewegung im Alltag und nachhaltige Stadtgestaltung.

Im Februar wird es spannend, ob die Anträge zur „sportlichsten Grundschule“ und zur Schulhofentsiegelung konkrete Formen annehmen. Auch die weiteren Debatten um Bebauungspläne und Katastrophenschutz dürften in den nächsten Wochen zentrale Themen bleiben.

Quellen

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