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München setzt 2026 auf mehr Mobilitätswandel – Fokus auf Taxigewerbe, Fahrrad und Bahnumbau

📍 Muenchen · Bayern
München setzt 2026 auf mehr Mobilitätswandel – Fokus auf Taxigewerbe, Fahrrad und Bahnumbau

Im April 2026 hat München mehrere wichtige Entscheidungen im Bereich Mobilität getroffen. Mit der Einführung von Mindestpreisen für Mietwagenunternehmen wie Uber, der Sicherung des Taxigewerbes und der Fortentwicklung des Radverkehrs setzt die Landeshauptstadt auf einen nachhaltigen Mobilitätswandel. Gleichzeitig laufen große Bauprojekte, die die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs und die Stadtklimaentwicklung beeinflussen werden.

Mobilität in München: Nachhaltigkeit und Gleichheit im Fokus

Im April 2026 hat die Landeshauptstadt München eine Vielzahl von Maßnahmen und Entscheidungen im Bereich Mobilität und Verkehr getroffen. Die politischen Debatten und Beschlüsse spiegeln einen klaren Trend wider: München setzt auf mehr Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine moderne Infrastruktur, die Fuhrpark, ÖPNV und Radverkehr stärkt.

Taxigewerbe stärken: Mindestpreise und Tarifreform

Ein zentrales Thema war die Sicherung des Taxigewerbes in München. Mit der Einführung von Mindestbeförderungsentgelten für den Mietwagenverkehr und der Überarbeitung der Taxitarifordnung (TTO) reagiert die Stadt auf Herausforderungen durch digitale Plattformen wie Uber. Ziel ist es, soziale Standards für alle Beteiligten zu sichern und das Taxigewerbe langfristig funktionsfähig zu erhalten.

Die Einführung eines Münchner Mindestpreises für Mietwagenunternehmen gemäß PBefG (Personenbeförderungsgesetz) ist ein Meilenstein. Der Beschluss wurde unter Berücksichtigung der Anträge von Fraktionen wie Die Grünen – Rosa Liste getroffen und signalisiert eine klare Absicht, den Wettbewerb fairer zu gestalten. Die neue Tarifstruktur wird auch bei Veranstaltungen wie dem Münchner Marathon eine Rolle spielen, dessen Konzept für die Jahre ab 2027 neu ausgerichtet wird.

Fahrradverkehr: Leasingmodelle, Sicherheit und Infrastruktur

Der Radverkehr hat in München einen festen Platz in der Mobilitätsstrategie. Die Stadt hat beschlossen, ein Fahrradleasingmodell für städtische Mitarbeitende fortzuführen – diesmal in Form einer Entgeltumwandlung. Die Maßnahme ist Teil eines breiteren Plans, um die Attraktivität des Fahrradverkehrs zu steigern und gleichzeitig CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Zudem werden Radverkehrsnetze weiter ausgebaut. Im Bezirksausschuss 9 wurden verschiedene Anträge diskutiert, darunter die Erweiterung von Radwegen in der Menzinger Straße, die Sicherheit an der Emma-Ihrer-Straße und die Prüfung neuer Radampeln. Auch die Anpassung des Shared Mobility-Konzepts und die Erweiterung von Fahrradabstellplätzen sind Teil der strategischen Ausrichtung.

Bahnumbau und Verkehrsprojekte: Donnersbergerbrücke, Poccistraße und IBA-M

Großprojekte wie die Donnersbergerbrücke und die Braunauer Eisenbahnbrücke bleiben in den Fokus. Die Internationale Bauausstellung Metropolregion München (IBA-M) hat auch im April 2026 Berichte über den Fortschritt vorgelegt. Die Donnersbergerbrücke wird weiterhin als Knotenpunkt für den ÖPNV optimiert, und die Nord-Süd-Grünverbindung wird in den Planungsschritten weiterentwickelt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Erweiterung des Regionalzughalts Poccistraße. Der zweite Bahnsteigzugang wurde genehmigt, und Finanzierungsentscheidungen für den Unterhalt wurden getroffen. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen, den Nahverkehr zu entlasten und gleichzeitig die Barrierefreiheit zu verbessern.

Verkehrsberuhigung und Tempo 30-Zonen

Tempo 30-Zonen und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sind ein weiteres Thema, das im April 2026 an Bedeutung gewonnen hat. In der Pilgersheimer Straße und der Leonrodstraße wurden Überwachungssysteme installiert, um Geschwindigkeiten zu begrenzen. Auch in anderen Bezirken wie Neuhausen-Nymphenburg wurden Anträge gestellt, Tempo-30-Zonen auszuweiten und mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen.

Ausblick: Mobilität der Zukunft in München

Die April-Entscheidungen zeigen, dass München im Bereich Mobilität auf eine nachhaltige, inklusive und moderne Infrastruktur setzt. Mit der Kombination aus digitaler Regulierung, Investitionen in den ÖPNV und einer stärkeren Förderung des Radverkehrs hat die Stadt ein klares Signal gesendet: Mobilität in München wird zukunftsorientiert gestaltet.

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