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Landshut im Februar 2026: Stadtentwicklung, Kultur und Haushalt im Fokus

Landshut im Februar 2026: Stadtentwicklung, Kultur und Haushalt im Fokus

Der Februar 2026 war in Landshut geprägt von entscheidenden Schritten in der Stadtentwicklung, der Gestaltung des Verkehrsraums und der Kulturförderung. Haushalt und Finanzen standen ebenso im Mittelpunkt wie die Sicherung der Schulinfrastruktur und der Ausbau der Mobilität. Hier ist der Monatsrückblick in Kürze.

Stadtentwicklung vorangetrieben – Haushalt gesichert

Was diesen Monat wichtig war

  • Stadtentwicklung und Klimaschutz: Der Bausenat beschloss die Neugestaltung des Regierungsplatzes mit Schwerpunkt auf Klimaschutz und Grünstrukturen.
  • Mobilität und Verkehr: Das Lasten- und Radverleihsystem wurde um zwei Jahre verlängert, und in der Ländgasse wird ein Durchfahrtsverbot geprüft.
  • Schulbau und Betreuung: Neue Grundschulen in Ost und Nordwest sowie ein Konzept für Mittags- und Hausaufgabenbetreuung wurden genehmigt.
  • Kulturförderung: Der Kulturpreis wird 2027 verliehen, und das Museumsteam präsentierte Zahlen und Strategie für 2026.
  • Haushaltsplan 2026: Der Haushaltsausschuss stimmte dem Entwurf mit einem Gesamtvolumen von 176,5 Millionen Euro zu.

Stadtentwicklung und Bauen: Zukunftssicherung im Fokus

Der Bausenat hat in diesem Monat wichtige Weichen für die städtische Entwicklung gestellt. Der Regierungsplatz wird neu gestaltet, mit einem Fokus auf Klimaschutz, multifunktionale Nutzung und Grünstrukturen. Der Bausenat empfahl, die dafür nötigen Mittel in den Haushalt 2026 einzustellen.

Zudem wurde ein Bebauungsplan für die Untere Auenstraße aufgestellt, der die Entwicklung in vier Sondergebieten regelt. Für das Projekt „Haus der Heimat“ in der ehemaligen Martinsschule wurde ein Sachstandsbericht vorgestellt. Der Dachausbau und die barrierefreie Erschließung kosten zwischen 2,5 und 3 Millionen Euro, wobei Förderungen bis zu 90 % möglich sind.

Auch in der Marienburgerstraße wurde ein Bebauungsplan beschleunigt, mit Prüfung der Stellungnahmen und Zustimmung durch den Bausenat.

Mobilität und Verkehr: Sicherheit und Erleichterung für Pendler

Der Verkehrssenat beschäftigte sich intensiv mit der Verkehrssituation in der Ländgasse. Ein Durchfahrtsverbot wurde beschlossen, und eine Befragung der Anwohner über den Einsatz eines entfernbareren Pollers geplant. Die Verwaltung stellte zudem fest, dass ein Lärmblitzer aufgrund fehlender Rechtsgrundlage nicht empfohlen wird.

Ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität ist die Verlängerung des Vertrags mit der Firma „Feine Räder GmbH“ für das Lasten- und Radverleihsystem bis 30.04.2028. Der Mobilitätsbeitrag der Stadt beträgt 21.000 Euro netto im Jahr.

Die Parkgebühren wurden zudem von 1,50 Euro auf 2 Euro pro 2 Stunden erhöht, um Einnahmen für städtische Projekte zu sichern.

Kultur und Bildung: Investitionen in die Zukunft

Der Bildungs- und Kultursenat nahm mehrere wichtige Entscheidungen vor. Der Schulentwicklungsplan 2026 wurde aktualisiert, mit Bauentscheidungen für neue Grundschulen in Ost und Nordwest sowie der Erweiterung der Grundschule Peter und Paul auf vier Züge. Ebenso wurde ein Konzept zur Mittags- und Hausaufgabenbetreuung verabschiedet, begleitet von einer neuen Benutzungs- und Gebührensatzung.

Die Städtische Musikschule wird ihre Gebühren um 5 % erhöhen, wobei die Gebühr für Einzelunterricht um 8 % auf 1.020 Euro jährlich steigt. Zudem empfahl der Senat dem Stadtratsplenum, die Neufassung der Musikschulsatzung und die Einführung von Gebühren für Ensemble- und Ergänzungsfächer zu genehmigen.

Im Kulturbereich wurden die Richtlinien für den Kulturpreis 2027 aktualisiert, und die Museen berichteten über eine Besucherzahl von 100.000 und Einnahmen von 600.000 Euro aus Eintrittsgeldern.

Haushalt und Finanzen: Sicherheit für die Stadt

Der Haushaltsausschuss stimmte dem Entwurf der Haushaltssatzung 2026 mit einem Gesamtvolumen von 176,5 Millionen Euro zu. Ebenso wurde der Kreditrahmen für die Stadt und die Stadtwerke genehmigt. Die Stadt kann Kredite in Höhe von 30,1 Millionen Euro aufnehmen, die Stadtwerke mit 29,2 Millionen Euro.

Der Finanzbericht für das 4. Quartal 2025 wurde zur Kenntnis genommen, und die Haushaltskonsolidierung ist in einem positiven Fortschritt. Für 2026 wird eine Entlastung von über 860.000 Euro erwartet.

Ausblick und Zusammenfassung

Der Februar 2026 war in Landshut geprägt von klaren Entscheidungen in der Stadtentwicklung, der Kulturförderung und der Finanzplanung. Durch die Neugestaltung öffentlicher Räume, den Ausbau der Schulen und die Förderung kultureller Projekte wird die Stadt in die Zukunft investiert.

Auch im Bereich Mobilität und Verkehr hat Landshut deutliche Schritte gemacht, um die Infrastruktur und Lebensqualität für Einwohner und Pendler zu verbessern.

Die Haushaltsplanung sichert die finanzielle Grundlage für diese Projekte und ermöglicht zukünftige Investitionen. In den nächsten Monaten werden die Beschlüsse aus dem Bausenat und Bildungs- und Kultursenat in die Umsetzung gehen, und die Ergebnisse der Befragungen zu Verkehrsmaßnahmen weitere Handlungsempfehlungen liefern.

Landshut bewegt sich in die richtige Richtung – mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Bildung und Kultur.

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