Landshut April 2026: Stadtentwicklung, Finanzen und Weihnachtsplanung im Fokus
Im April 2026 standen in Landshut wichtige Entscheidungen zum Haushalt, zur Stadtentwicklung und zur Weihnachtsplanung im Mittelpunkt. Zudem wurden mehrere Bebauungspläne beschleunigt und die Finanzierung der Generalsanierung der Stiftung Hl. Geistspital thematisiert.
Stadtentwicklung und Haushalt: Entscheidungen für die Zukunft
Wichtige Entscheidungen in der Politik
In der 79. Sitzung des Plenums am 24. April wurden mehrere zentrale Themen entschieden. Der Finanzbericht für das erste Quartal 2026 wurde zur Kenntnis genommen, wobei die Haushaltswürdigung und Kreditaufnahmen für kommunale Stiftungen genehmigt wurden. Zudem wurde die Gebührensatzung für die Obdachlosenunterkunft Nikolausheim angepasst – die monatliche Gebühr pro Einweisungsplatz steigt von 278 € auf 450 €, wobei Kinder unter 14 Jahren weiterhin gebührenfrei bleiben.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Fortschreibung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans im Bereich „PV-Anlage und Lagerflächen alter Müllberg“ (Deckblatt 85), die beschlossen wurde. Der STEP 2040-Prozess erreichte zudem das Ende der Phase 2, und das Vorgehen für Phase 3 wurde genehmigt.
Verwaltungssenat: Wege und Veranstaltungen
Am 22. April tagte der Verwaltungssenat und beschloss mehrere Wegeumbenennungen und Widmungen. Ein Teilbereich der Ortsstraße 116 (Heiglgasse) wurde zu einem beschränkt-öffentlichen Weg, und die Fahrradstraße zwischen Roider-Jackl-Straße und Ochsenauweg erhielt eine neue Widmung. Zudem wurde die „Nacht der blauen Wunder 2026“ für die Nacht vom 7. auf 8. November genehmigt.
Bausenat: Bebauungspläne im beschleunigten Verfahren
Am 17. April beschloss der Bausenat mehrere Bebauungspläne im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB. Neue Pläne wurden für den Bereich Südlich Wagnergasse, Gutenbergweg und Gabelsbergerstraße sowie für die Mühleninsel aufgestellt. Änderungen wurden ebenfalls für mehrere bestehende Bebauungspläne genehmigt, darunter im Bereich Weilerstraße und Pflaumenweg.
Ein Bauvorbescheid für den Neubau einer Wohnanlage mit Tiefgarage an der Troppauer Straße 20–22 wurde unter § 246e BauGB (Bauturbo) beurteilt. Zudem wurde eine Bauvoranfrage an der Papiererstraße 34 genehmigt.
Finanz- und Wirtschaftsausschuss: Weihnachtsplanung und Finanzen
Am 14. April standen in der öffentlichen Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschusses die Planung der Adventsstadt 2026 im Mittelpunkt. Der Kunst- und Schauhandwerkermarkt in der Fußgängerzone wird vom 27. November bis 23. Dezember täglich geöffnet bleiben, mit einem Fokus auf lokale Künstler und Handwerker. Die Gesamtkosten der Adventsstadt 2026 belaufen sich auf rund 180.000 € netto.
Zudem wurde der On-Demand-Verkehr nicht eingeführt, da die Finanzierung ohne Förderung nicht tragfähig ist. Ein Defizit von 352.500 € wäre ohne externe Unterstützung entstanden.
Finanzierung der Generalsanierung
Die Stiftung Hl. Geistspital wurde angewiesen, die Finanzierung der Generalsanierung möglichst über Eigenmittel sicherzustellen. Dabei sind insbesondere Grundstücksverkäufe von Bedeutung, da Kreditaufnahmen nachrangig und mit der langfristigen Leistungsfähigkeit der Stiftung vereinbar sein müssen.
Wege, Flächen und Planung
Im April wurden mehrere Wege und Flächen neu gewidmet oder umgestuft. Die Heiglgasse wurde zu einem beschränkt-öffentlichen Weg, und die Fahrradstraße zwischen Roider-Jackl-Straße und Ochsenauweg erhielt eine neue Widmung. Zudem wurde die Jenaer Straße im Gewerbegebiet Münchnerau hinzugewidmet.
Diese Maßnahmen dienen der besseren Verkehrsplanung und der Förderung einer nachhaltigen Mobilität. Sie sind Teil der langfristigen Stadtentwicklungsstrategie und tragen zur Verbesserung der Lebensqualität bei.
Weihnachtsplanung: Tradition trifft Innovation
Die Weihnachtsplanung für 2026 ist in vollem Gange. Neben dem Christkindlmarkt auf der Ringelstecherwiese ist ein Kunst- und Schauhandwerkermarkt in der Fußgängerzone geplant. Die Weihnachtsbeleuchtung und das Leuchtende Weihnachtsrathaus sind ebenfalls fix in der Planung und werden mit rund 180.000 € netto finanziert. Ein Sternen-Bodenaufkleber-Weg wird eingerichtet, wobei lokale Unternehmen als Sponsoren in Betracht kommen.
Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur Feststimmung bei, sondern auch zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und der touristischen Attraktivität der Stadt.
Überblick: Was diesen Monat wichtig war
- Die Gebühren für die Obdachlosenunterkunft Nikolausheim wurden erhöht, Kinder bleiben gebührenfrei.
- Mehrere Bebauungspläne wurden im beschleunigten Verfahren genehmigt, darunter im Bereich Mühleninsel und Wagnergasse.
- Der STEP 2040-Prozess erreichte das Ende der Phase 2, und der weitere Prozess wurde genehmigt.
- Die Weihnachtsplanung 2026 ist weit fortgeschritten, mit einem Kunst- und Schauhandwerkermarkt und umfangreicher Weihnachtsbeleuchtung.
- Der On-Demand-Verkehr wird aufgrund fehlender Förderung nicht eingeführt.
Ausblick
Der Mai 2026 wird voraussichtlich von der Umsetzung der beschlossenen Bebauungspläne und der weiteren Weihnachtsplanung geprägt sein. Zudem werden die Auswirkungen der Haushaltsentscheidungen auf die kommunalen Investitionen und Projekte sichtbar. Die Stadt Landshut bleibt damit in Bewegung – für eine lebendige, leistbare und lebenswerte Zukunft.
Quellen
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