Kirchheim b. München – Monatsrückblick Februar 2026
Im Februar 2026 standen in Kirchheim b. München finanzielle Planungen, Bauvorhaben und Investitionsentscheidungen im Fokus. Hier der Überblick über die wichtigsten Entwicklungen.
Klarheit im Haushalt – Planung für die Zukunft
Was diesen Monat wichtig war
- Der Gesamthaushalt 2026 wurde mit 81,8 Millionen Euro verabschiedet – ein klarer Ausblick auf die finanzielle Planung der Gemeinde.
- 31,52 % des Haushalts werden in Investitionen fließen, was die Gemeindeentwicklung stärkt.
- Die Hebesätze für Grundsteuer A und B sowie für die Gewerbesteuer wurden fixiert – keine Erhöhungen im Vergleich zum Vorjahr.
- Der Bauausschuss entschied über wichtige Vorhaben im städtischen Raum, darunter ein Kinderspielplatz auf der ehemaligen Landesgartenschau und ein Aussiedlerhof in Heimstetten.
Haushalt 2026: Sicherheit und Investitionen
Im Februar 2026 wurde der Haushalt für Kirchheim b. München verabschiedet. Der Verwaltungshaushalt beträgt 53,5 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt 28,3 Millionen Euro. Insgesamt ergibt sich ein Gesamthaushalt von 81,8 Millionen Euro.
Die Investitionen sind ein zentraler Pfeiler: 31,52 % des Haushalts werden in den nächsten Jahren in Projekte wie Infrastruktur, Bildung und gemeindliche Einrichtungen fließen. Kreditaufnahmen in Höhe von 3,3 Millionen Euro sind für Investitionen vorgesehen, und Kassenkredite bis zu 12 Millionen Euro können bei Bedarf genutzt werden.
Die Hebesätze für die Gemeindesteuern blieben stabil: 385 % für Grundsteuer A und B, 360 % für die Gewerbesteuer. Diese Entscheidung unterstreicht die finanzielle Ausgewogenheit der Gemeinde und bietet Planungssicherheit für Bürger und Unternehmer.
Bauvorhaben: Spielplatz, Wohnbau und Verkehr
Im Bauausschuss wurden mehrere wichtige Projekte entschieden. Eines der zentralen Themen war der Neubau des „Langhauses“ im Rahmen des Kinderspielplatzes auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau 2024. Der Bauantrag wurde einstimmig genehmigt, und das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt. Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt, um den städtischen Raum nachhaltig zu gestalten und familienfreundliche Angebote zu schaffen.
Ein weiteres Thema war die Errichtung eines landwirtschaftlichen Aussiedlerhofes in Heimstetten. Der Beschluss wurde mit 9 Ja- und 2 Nein-Stimmen angenommen, wobei das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt wurde. Die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit wird durch das Landratsamt München in Zusammenarbeit mit den Fachstellen geprüft.
Außerdem wurde entschieden, dass die Zufahrt auf das Grundstück in Heimstetten widerrechtlich errichtet ist. Die Verlegung der Zufahrt auf die Ostseite ist Teil der laufenden Genehmigungsprüfung. Diese Entscheidung unterstreicht die Bedeutung von rechtsgültigen und planungskonformen Bauvorhaben.
Langfristige Finanzplanung: Sicherheit für vier Jahre
Neben der Haushaltssatzung für 2026 wurde auch der Finanzplan für die Jahre 2026 bis 2029 vorgestellt. Dieser Plan bietet eine langfristige Ausblick auf Einnahmen, Ausgaben und Investitionen und dient als Grundlage für die strategische Entwicklung der Gemeinde.
Ein Schwerpunkt der Planung ist die Investitionsquote, die sich für 2026 auf 31,52 % beläuft. Diese Quote ist ein Maß für die Investitionsbereitschaft der Gemeinde und zeigt, dass Kirchheim b. München in seine Zukunft investiert.
Fazit und Ausblick
Der Februar 2026 war geprägt von klaren finanziellen Entscheidungen und konkreten Bauvorhaben. Die Haushaltssatzung gibt Sicherheit für die nächsten Jahre, und die Investitionen zeigen, dass Kirchheim b. München in seine Infrastruktur und in die Zukunft der Bürger investiert.
Im März wird sich die Gemeinde mit weiteren Themen wie Verkehrsplanung, Umwelt und Bildung beschäftigen. Der Fokus bleibt auf nachhaltiger Entwicklung und Planungssicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger.
Quellen
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