Fürth im Fokus: Highlights und Entwicklungen im Februar 2026
Im Februar 2026 setzte die Stadt Fürth wichtige Impulse in den Bereichen Bildung, Kultur, Stadtentwicklung und Verwaltung. Hier ist der Monatsrückblick.
Fürth im Februar 2026: Impulse für Bildung, Kultur und Stadtentwicklung
Was diesen Monat wichtig war
- Bildung wird gestärkt: Der Ausschuss für Jugendhilfe beschloss die Fortführung des Qualifizierungsmodells für Kindertagesbetreuung mit 290.000 Euro für 2026 und 2027.
- Zentrum gegen häusliche Gewalt bleibt im Fokus: Der Gleichstellungsausschuss nahm Berichte und Planungen zur Unterstützung von Betroffenen auf.
- Neues Innenstadtmanagement: Die Stabsstelle für das Einzelhandel in der Innenstadt wurde in „Zentrales Innenstadtmanagement“ umbenannt.
- Kultur und Märkte weiterentwickelt: Der Ausschuss für Märkte genehmigte Verlängerungen für den Gartenmarkt und die Michaeliskirchweih.
- Infrastruktur investiert: Der Bau- und Werkausschuss genehmigte Sanierungen, neue Spielplätze und bessere Radwege.
- Finanzierung für Sicherheit und Sanierung: Der Stadtrat genehmigte über 3,7 Millionen Euro für Schuleinrichtungen und über 8 Millionen Euro für den Kompostplatz Burgfarrnbach.
Bildung und Jugend: Investition in die Zukunft
Der Ausschuss für Jugendhilfe und Jugendangelegenheiten setzte sich im Februar 2026 verstärkt für die Frühförderung ein. Rund 160 Kinder warten aktuell auf Förderplätze, weshalb der Ausschuss den bedarfsgerechten Ausbau beschloss. Zudem wurde ein Qualifizierungsmodell für Kindertagesbetreuung mit 290.000 Euro für die Jahre 2026 und 2027 genehmigt.
Auch die Schuleingangsuntersuchung blieb ein Schwerpunkt: Das Bildungsbüro wird die Berichte fortführen, um den frühkindlichen Bildungsstand zu analysieren. Zudem wird die Jugendsozialarbeit an Schulen durch Stellenaufstockung weiterentwickelt.
Kultur und Märkte: Fürth bleibt lebendig
Im Ausschuss für Kirchweihen und Märkte wurden mehrere Maßnahmen zur Erleichterung der Veranstaltungen beschlossen. Der Gartenmarkt darf künftig bis 20 Uhr geöffnet bleiben, und der Gastrobereich kann danach weiterhin Gäste bedienen. Auch für die Michaeliskirchweih 2026 wurden konkrete Maßnahmen ergriffen: mobile Fahrradständer am Karlsteg und eine Verlängerung des Wochenmarktes auf 18 Uhr.
Der Sommerfest Hardhöhe wird künftig um einen Tag verkürzt, was im Haushalt berücksichtigt wird. Zudem wurde die Planung der Kirchweih 2026 zur Kenntnis genommen, wobei keine finanziellen Auswirkungen bekannt wurden.
Stadtentwicklung und Infrastruktur: Fürth wird attraktiver
Der Bau- und Werkausschuss nahm im Februar 2026 wichtige Entscheidungen für die Stadtsanierung vor. So wurde die Generalsanierung des Spielplatzes Friedensanlage mit 210.000 Euro sowie ein Beachvolleyballfeld mit 40.000 Euro beschlossen. Ebenfalls genehmigt wurden Baumpflanzungen in der Holzstraße und die Erneuerung einer Lichtsignalanlage im Bereich Schwabacher Straße/Tucherstraße.
Der Bebauungsplan 117 „Hallenbad am Scherbsgraben“ wurde einstimmig beschlossen, und der Kanalbau im Hafengebiet mit einem Volumen von 17,5 Millionen Euro wurde als Grundlage für die Erschließung des Gewerbegebiets Rezatstraße genehmigt.
Finanz- und Verwaltungsausschuss: Fürth investiert in Sicherheit und Grünflächen
Im Finanz- und Verwaltungsausschuss wurden mehrere Mittelfreigaben beschlossen. So wurde 3,7 Millionen Euro für die Schuleinrichtung bereitgestellt, und 8,15 Millionen Euro für die Erweiterung des Kompostplatzes Burgfarrnbach. Zudem wurden 70.000 Euro für die Sanierung des Stadtparks Schillerallee und 250.000 Euro für die Rad- und Fußwegführung im Scherbsgraben freigegeben.
Außerdem wurde Alexander Niclas Bohn als Mitglied des Sicherheits- und Präventionsrates bestellt, und die Vergnügungsanzeigeausnahmeverordnung wurde angepasst.
Überblick über die wichtigsten Entwicklungen
Die Stadt Fürth hat sich im Februar 2026 als investive, lebendige und zukunftsorientierte Kommune gezeigt. Die Entscheidungen in den Ausschüssen und im Stadtrat spiegeln sowohl die Bedeutung der Bildung als auch die Wichtigkeit der kulturellen und sozialen Infrastruktur wider. Gleichzeitig wurden strukturelle Maßnahmen ergriffen, um die Stadt für die Zukunft fit zu machen – sei es durch Infrastruktur, Grünflächen oder Sicherheit.
Fazit und Ausblick
Der Februar 2026 war in Fürth geprägt von klaren Entscheidungen und konkreten Investitionen in die Zukunft der Stadt. Die Kommune setzt Impulse in Bildung, Kultur, Sicherheit und Infrastruktur – nicht zuletzt, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu steigern. Im März 2026 wird es spannend, wie sich diese Maßnahmen in der Praxis zeigen – und welche neuen Themen auf die Tagesordnung kommen.
Quellen
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