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Fürth April 2026: Klimaschutz, Kita-Neubau und mehr

Fürth April 2026: Klimaschutz, Kita-Neubau und mehr

Im April 2026 hat die Stadt Fürth wichtige Entscheidungen getroffen, die Bildung, Verkehr, Kultur und Umwelt betreffen. Der Kita-Neubau startet, Klimaschutzziele werden überwacht und der Innenstadt neu Leben eingehaucht.

Fürth April 2026: Klimaschutz, Kita-Neubau und mehr

Was diesen Monat wichtig war

  • Der Kita-Neubau an der Poppenreuther Str. 50 wurde genehmigt und wird 50 Kindergarten- und 50 Hortplätze schaffen.
  • Der Stadtrat hat eine Verordnung über verkaufsoffene Nächte an Werktagen beschlossen, um den Einzelhandel zu stärken.
  • Das Förderprogramm „Fürth blüht auf“ unterstützt 2025 über 30 Maßnahmen wie Dachbegrünungen und Baumpflanzungen.
  • Der Ganztagsausbau an Grundschulen wird weiter vorangetrieben mit staatlicher Unterstützung.
  • Der Jugendrat fordert Klarheit zum Integrierten Klimaschutzkonzept und eine städtische Feuerwerksalternative.

Bildung und Kita-Neubau: Fürth investiert in die Zukunft

Im April hat die Stadt Fürth erhebliche Maßnahmen im Bildungsbereich beschlossen. Ein zentrales Projekt ist der Kita-Neubau an der Poppenreuther Str. 50, der 50 Kindergarten- und 50 Hortplätze schaffen wird. Die Investitionskosten werden durch die Stadt gefördert, was den Ausbau der frühkindlichen Bildung stärkt.

Zudem wurde die Verlängerung des Projekts „Bildungskommune“ bis 2029 beschlossen, mit einer Gesamtfinanzierung von 950.052,00 €, wovon 570.031,00 € durch die Stadt Fürth beigesteuert werden. Darüber hinaus wird die Kooperation im gebundenen Ganztagszug an der Grundschule Seeackerstraße ab dem Schuljahr 2026/27 fortgeführt, wobei die Stadt bis zu 45.414,00 € pro Jahr einsetzen wird.

Die Kosten für Mittagsverpflegung an den Grundschulen wurden angepasst – der Essenspreis pro Portion beträgt künftig 7,22 €, wovon 4,79 € für Lebensmittel und Catering anfallen. Diese Anpassungen sichern die langfristige Finanzierbarkeit der Schulanbieter.

Klimaschutz und Umwelt: Fürth bleibt auf Kurs

Im Umweltausschuss wurden mehrere entscheidende Themen behandelt, insbesondere im Bereich Klimaschutz. Der Jugendrat forderte explizit Klarheit über die 70-%-Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2030 und die Klimaneutralität bis 2040. Die Stadt wurde aufgefordert, Fortschritte und Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts transparent darzustellen.

Zudem wurde ein Antrag auf ein städtisches Feuerwerk gestellt, um F2-Feuerwerke durch private Anbieter zu ersetzen. Dies könnte die Sicherheit und Lärmbelastung verringern. Der Naturschutzbeirat stimmte der Umgestaltung der Skateanlage in der Geißäckerstraße zu, unter der Bedingung, dass die Asphaltfläche entsiegelt und durch heimische Gehölze abgegrenzt wird.

Das Förderprogramm „Fürth blüht auf“ unterstützte 2025 insgesamt 37 Maßnahmen, darunter 16 Baumpflanzungen, 8 Dachbegrünungen und 9 Blühwiesen. Dies trägt direkt zur Biodiversitätsförderung und zur Klimaanpassung bei.

Innenstadt und Verkehr: Sicherer und lebendiger

Die Stadt Fürth hat im April mehrere Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und zum Einzelhandel beschlossen. Die Verordnung über verkaufsoffene Nächte an Werktagen wurde erlassen, die bis zu acht Werktage im Jahr bis 22 Uhr geöffnete Geschäfte erlaubt. Der Geltungsbereich ist auf den zentralen Innenstadtbereich begrenzt. Ziel ist es, den Einzelhandel zu stärken und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen.

Zur Verkehrssicherheit wurden Maßnahmen in der Sacker Hauptstraße und Blütenstraße beschlossen. Dazu gehören Geschwindigkeitsmessungen, bauliche Anpassungen wie vorgezogene Gehwegnasen und Mittelinseln. In beiden Straßen gilt Tempo 30, und ein LKW-Durchfahrtverbot wurde durch das Verkehrszeichen 253 gesichert.

Darüber hinaus wird ein Parkraumkonzept entwickelt, das ab Juni 2026 mit Workshops startet und bis Herbst 2026 abgeschlossen werden soll. Ziel ist die Mehrfachnutzung von Parkflächen in Kooperation mit Eigentümern und Shared-Parking-Dienstleistern.

Kultur und Bürgerbeteiligung: Fürth bleibt aktiv

Der Kulturausschuss beschäftigte sich im April mit mehreren kulturellen Projekten. Der Kulturverein Kofferfabrik e.V. erhielt eine Förderung von 5.000 € für die Anschaffung einer Endstufe und mobiler Lautsprecher. Zudem wurden Änderungen an der Geschäftsordnung des Kulturbeirats beschlossen, darunter die Beschränkung auf drei stimmberechtigte Stadtratsmitglieder und die Erhöhung des Sitzungsturnus auf 2–3 Mal pro Jahr.

Der Jugendrat blieb auch in kulturellen Themen aktiv und forderte Verbesserungen in der Straßenmusik-Verordnung, insbesondere bei der Einschränkung monotoner Darbietungen und der Besserung des Vollzugs.

Soziale Unterstützung: Fürth setzt auf Partnerschaften

Der Beirat für Sozialhilfe, Sozial- und Seniorenangelegenheiten beschäftigte sich mit der Förderung sozialer Vereine. So wurde ein Antrag von Bündnis 90/Die GRÜNEN gestellt, um 5.000 € in den Haushalt 2026 einzuplanen, um den Verein Parakaleo e.V. zu unterstützen. Zudem wurden statistische und rechtliche Fragestellungen zu Themen wie Abschiebungen, Wohngeld und Sanktionen aufgegriffen.

Die Stadt Fürth wird künftig zweimal jährlich Datenerhebungen durchführen, um den sozialen Zusammenhalt transparenter zu machen und Maßnahmen gezielt zu planen.

Überblick: Fürth setzt auf Nachhaltigkeit, Sicherheit und Bürgerbeteiligung

Der April 2026 hat gezeigt, dass Fürth sich aktiv um Klimaschutz, Bildung und Verkehrssicherheit kümmert. Gleichzeitig werden soziale und kulturelle Projekte gefördert, um die Lebensqualität für alle Bürger zu verbessern. Die Stärkung des Einzelhandels in der Innenstadt und die Einführung von verkaufsoffenen Nächten sind weitere Schritte, um die Stadt lebendig zu halten.

Die Bürgerbeteiligung bleibt ein zentraler Bestandteil, wobei der Jugendrat und Naturschutzbeirat wichtige Impulse setzen. Fürth beweist mit diesen Maßnahmen, dass sie auf dem Weg zur nachhaltigen und lebenswerten Stadt ist.

Fazit und Ausblick

Fürth hat sich im April 2026 als klimafreundliche und lebendige Stadt gezeigt. Mit Investitionen in Bildung, Klimaschutz und soziale Projekte wird die Zukunft aktiv gestaltet. In den kommenden Monaten stehen die Umsetzung der parkraumbezogenen Maßnahmen, die Weiterentwicklung des Klimaschutzkonzepts und die Prüfung der Sommerbad-Schließung im Fokus. Bürgerinnen und Bürger können sich auf eine aktiv gestaltete Zukunft freuen, in der sie mitwirken können.

Quellen

Sitzung

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