Weimar setzt auf Partizipation – Jugendförderplan 2028–2032 im Fokus
Im Februar 2026 standen in Weimar entscheidende Diskussionen zur Zukunft der Jugendförderung im Mittelpunkt. Der Unterausschuss Jugendförderplanung arbeitete an der Ausgestaltung des Jugendförderplans 2028–2032 und entwickelte Kriterien für geförderte Projekte sowie Vorschläge für ein Beteiligungsverfahren.
Weimar setzt auf Partizipation – Jugendförderplan 2028–2032 im Fokus
In Zeiten, in denen die Zukunft der Städte immer stärker von der aktiven Einbindung der jungen Generation abhängt, ist Weimar dabei, neue Weichen für Jugendförderung zu stellen. Der Unterausschuss Jugendförderplanung hat sich im Februar 2026 intensiv mit der Ausgestaltung des Jugendförderplans 2028–2032 beschäftigt. Ziel ist es, eine langfristige Strategie zu entwickeln, die nicht nur finanzielle Förderung sichert, sondern auch die Partizipation junger Menschen stärkt.
Diskussion um Kriterien für geförderte Maßnahmen
Ein zentraler Punkt der Sitzung am 24. Februar 2026 war die Abstimmung der Kriterien für geförderte Maßnahmen im Rahmen des Jugendförderplans. Dabei standen Themen wie Inklusion, Nachhaltigkeit und der Bezug zu lokalen Bedarfen im Vordergrund. Die Diskussion zeigte, dass Weimar bewusst auf eine breite, partizipative Förderung setzt, die nicht nur große Projekte, sondern auch Initiativen mit besonderem gesellschaftlichem Wert berücksichtigt. Besonders hervorzuheben ist der Fokus auf die Beteiligung von Jugendlichen selbst – nicht nur als Nutzer, sondern als Mitgestalter der Projekte.
Vorstellung des Beteiligungsverfahrens
Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorstellung eines Vorschlags für ein Beteiligungsverfahren, das künftig sicherstellen soll, dass Kinder und Jugendliche aktiv in die Planung und Umsetzung von Jugendfördermaßnahmen einbezogen werden. Das Verfahren sieht unter anderem Workshops, Jugendparlamente und digitale Beteiligungsplattformen vor. Kritisch diskutiert wurde, wie man trotz personeller und finanzieller Ressourcenbeschränkungen eine nachhaltige Beteiligung gewährleisten kann. Dennoch zeigte sich der Ausschuss einig: Junge Menschen müssen stärker in Entscheidungsprozesse einbezogen werden.
Datenkonzept als Instrument für Transparenz und Qualitätssicherung
Ein weiterer innovativer Ansatz ist der Vorschlag eines Datenkonzepts, das die Auswertung von Projekten und deren Erfolge systematischer gestalten soll. Ziel ist es, eine transparente und evidenzbasierte Grundlage für die Ausrichtung künftiger Fördermaßnahmen zu schaffen. Das Konzept sieht unter anderem die Erfassung von Partizipationsraten, Projektumsetzungen und Jugendbeteiligungsgraden vor. Künftig sollen diese Daten auch in der öffentlichen Debatte und bei der Planung des Klausurtag am 28. März 2026 eine Rolle spielen.
Ausblick: Jugendförderung als Zukunftsaufgabe
Die Diskussionen in Weimar zeigen, dass die Stadt sich bewusst für eine Jugendförderung einsetzt, die nicht nur kurzfristige Maßnahmen, sondern langfristige Strukturen und Partizipationsmechanismen schafft. Der Jugendförderplan 2028–2032 wird ein zentraler Meilenstein für die Zukunftsfähigkeit Weimars sein. Mit einem klaren Fokus auf Inklusion, Nachhaltigkeit und Partizipation setzt die Stadt ein wichtiges Signal für andere Kommunen.
Quellen
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