Schleswig im März 2026: Highlights aus Politik, Planung und Finanzen
Im März 2026 standen in Schleswig wichtige Entscheidungen im Finanzbereich, Planungsvorhaben für Infrastruktur und Kultur sowie strukturelle Anpassungen im Fokus. Hier sind die zentralen Entwicklungen des Monats.
Von Kassenabschlüssen bis Bauplätzen: Schleswig bewegt sich in vielen Bereichen
Was diesen Monat wichtig war
- Die Jahresabschlüsse der Stadtwerke und der Grundstücksentwicklungsgesellschaft wurden genehmigt – mit einem Bilanzgewinn von über 400.000 Euro.
- Der Bau eines provisorischen Parkplatzes in der Innenstadt wurde beschlossen, finanziert aus Minderausgaben.
- Die Planung für das Bürgerforum und das Parkhaus geht in die nächste Phase – vorbehaltlich der Haushaltsplanung.
- Die St.-Jürgen-Schule wird vorübergehend in andere Räume verlegt, während Sanierungsarbeiten laufen.
- Die Feuerwehrgebührensatzung wurde beschlossen, um mehr Transparenz und Kalkulationssicherheit zu schaffen.
- Ein neuer Jugendsprecher wurde gewählt, und die Jugendkonferenz bereitet sich auf Projekte wie Schulbegrünung vor.
Finanzen: Abschlüsse, Kredite und Haushaltsplanung
Im März wurde die finanzielle Grundlage für mehrere Projekte gesichert. Der Jahresabschluss der Schleswiger Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH für 2025 zeigte einen Bilanzgewinn von 415.106,68 Euro, der in voller Höhe an die Gesellschafter ausgeschüttet wird.
Im Finanzausschuss wurde zudem ein provisorischer Parkplatz im Rahmen der Innenstadtsanierung genehmigt. Die Baukosten belaufen sich auf 170.000 Euro, die aus Minderausgaben finanziert werden. Insgesamt wurde der Haushalt 2026 angepasst, wobei 22 Millionen Euro Kreditermächtigung und 14,5 Millionen Euro Verpflichtungsermächtigung für das Jahr vorgesehen sind.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Einführung der Feuerwehrgebührensatzung, die einstimmig verabschiedet wurde, um die Kosten der Brandschutzdienste transparenter zu gestalten.
Planung: Bürgerforum, Parkhaus und Schulbau
Die Planung für das Bürgerforum und das Parkhaus ist entscheidend vorangekommen. Der Beschluss zur Fortführung der Planung wurde einstimmig gefasst, wobei die Leistungsphasen 4 bis 6 im nächsten Schritt vorbereitet werden. Die Umsetzung hängt jedoch weiterhin von der Haushaltsplanung 2026 ab.
Auch in der Schulplanung gab es Fortschritte: Die St.-Jürgen-Schule wird vorübergehend in andere Räume verlegt, während Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Zudem wird die Bruno-Lorenzen-Schule zukünftig als Europaschule anerkannt – ein Meilenstein für das Bildungsangebot in Schleswig.
Im Bereich Gewerbeentwicklung wurde eine Kooperationsvereinbarung mit energieintensiven Betrieben beschlossen, um die Gewerbe- und Industrieflächen strategisch zu entwickeln.
Kultur, Jugend und Gesellschaft: Neue Impulse
In der Jugendkonferenz wurde eine neue Jugendsprecherin gewählt, und Projekte wie U18-Partys, Schulbegrünung und Jugendkonferenzen an Schulen wurden aufgegriffen. Zudem wird ein „Digitaler Begegnungsort“ als Pilotprojekt ins Leben gerufen, um digitale Angebote für Senioren und Jugendliche zu schaffen.
Im Sozial- und Kulturbereich wurden Themen wie die Integration, die Weiterentwicklung des Stadtmuseums und kulturelle Projekte wie das Demokratiefest im April diskutiert.
Übergreifende Entwicklungen: Haushaltsdruck und Planungssicherheit
Ein wiederkehrendes Thema war der Haushaltsdruck, insbesondere durch fehlende Mittel im Finanzplanungszeitraum bis 2028 (rund 267.000 Euro). In der Folge müssen Projekte wie das Bürgerforum und das Parkhaus engmaschig geplant und finanziell abgesichert werden.
Gleichzeitig wird die Transparenz in der Finanzplanung gestärkt, etwa durch die Einführung der Feuerwehrgebührensatzung oder die Anpassung der Gebührensatzung für Museumsbesichtigungen.
Schlussfazit mit Ausblick
Der März 2026 in Schleswig war geprägt von finanziellen Entscheidungen, Bauplanungen und sozialen Initiativen. Die Stadt arbeitet aktiv an der Infrastrukturentwicklung, der Bildung und der Kultur, wobei der Haushaltsrahmen eine entscheidende Rolle spielt.
Im April steht mit dem Demokratiefest und der Weiterentwicklung mehrerer Bauprojekte bereits viel an. Bürgerinnen und Bürger können sich auf mehr Transparenz in der Finanzplanung und konkrete Fortschritte in der Stadtentwicklung freuen.
Quellen
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