Kronshagen im Februar 2026: Seniorinnen und Senioren, Schulbau und Klimaschutz im Fokus
Der Februar in Kronshagen war geprägt von wichtigen Entscheidungen für die Zukunft der Gemeinde: vom Ausbau der Seniorenarbeit über die Planung des Gymnasiums bis hin zu Klimaschutzmaßnahmen. Hier ist der monatliche Rückblick.
Seniorinnen und Senioren im Mittelpunkt
Der Februar in Kronshagen war geprägt von Entscheidungen, die direkt in die Lebenswelt der Seniorinnen und Senioren greifen. Der Seniorenbeirat tagte mit einem klaren Fokus auf zukünftige Strukturen und Aktivitäten. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Vorbereitung der Beiratswahl im Herbst 2026. Die konstituierende Sitzung ist für den 7. Oktober vorgesehen. Zudem wurde beschlossen, weihnachtliche Präsente für Seniorenheim-Bewohner wieder einzuführen.
Auch in der Politik kam die Seniorenarbeit nicht zu kurz: Der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport genehmigte Fördergelder für Filmcafé-Veranstaltungen des Seniorenbeirates. Diese finden im März, April, Oktober und November statt, jeweils im Bürgerhaus Kronshagen. Zudem wurde die Briefwahl für die Neuwahl des Seniorenbeirates beschlossen, mit Bewerbungsfrist bis zum 17. Juli.
Schulbau: Neubau des Gymnasiums beschlossen
Ein weiterer Meilenstein wurde im Februar im Bereich Bildung erreicht: Der Ausschuss für Schule, Kinder und Jugend sowie Bauwesen und Wirtschaft entschied sich einstimmig, den Neubau des Gymnasiums in der 4-zügigen Variante weiterzuverfolgen. Der Neubau wird im TU/TÜ-Modell realisiert, was Investitionskosten von insgesamt 41,75 Millionen Euro voraussetzt.
Die Finanzierung erfolgt über Kredite mit einer Laufzeit von 30 Jahren und einem Zinssatz von 3,5 %. Durch das TU/TÜ-Modell entstehen Einsparungen von rund 3 Millionen Euro, die zudem die Tilgungsbelastung reduzieren. Die Projektsteuerung wird über ein Konsortium erfolgen, und Drees & Sommer ist als Berater tätig. Im März 2026 wird im Ausschuss über das weitere Vorgehen entschieden, und Beteiligungsveranstaltungen sind geplant.
Klimaschutz und Umwelt: Maßnahmen im Domänental
Auch in der Umwelt- und Klimaschutzpolitik gab es konkrete Impulse. Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Verkehrswesen beschloss Maßnahmen zur Pflege des Gewässers im Domänental. Regelmäßige Wasserqualitätskontrollen, Uferpflege und Notbelüftungsmaßnahmen sind vorgesehen, um den Sauerstoffgehalt zu stabilisieren. Zudem wurde eine Neufassung der Sondernutzungs- und Sondernutzungsgebührensatzung beschlossen, die politisch begünstigte Nutzung (z. B. politische Veranstaltungen) bis zu vier Mal jährlich gebührenfrei gestattet.
Diese Entscheidungen spiegeln den Willen der Gemeinde wider, Umweltthemen aktiv anzugehen und gleichzeitig bürgernahe Regelungen zu schaffen, die Transparenz und Rechtsklarheit bieten.
Was diesen Monat wichtig war
- Der Seniorenbeirat plant die Neuwahl und beschloss weihnachtliche Präsente für Bewohner/-innen in Seniorenheimen.
- Der Neubau des Gymnasiums in Kronshagen wurde beschlossen – mit Einsparungen durch das TU/TÜ-Modell.
- Filmcafé-Veranstaltungen für Senior/-innen im Bürgerhaus erhalten Förderung.
- Maßnahmen zur Gewässerpflege im Domänental werden umgesetzt.
- Die Sondernutzungsgebührensatzung wird reformiert, um politische Veranstaltungen zu begünstigen.
- Die Pflasterarbeiten in der Straße Kathweg beginnen nach der Frostperiode.
Entwicklung und Finanzierung: Eine Balance zwischen Investition und Zukunftssicherheit
Ein zentraler Trend des Februars ist die Balance zwischen Investitionen in die Zukunft und der Sicherung der finanziellen Stabilität der Gemeinde. Der Neubau des Gymnasiums ist hier ein gutes Beispiel: Obwohl die Investitionssummen hoch sind, ermöglichen die gewählten Finanzierungsmodelle und Vergabeverfahren langfristige Kosteneinsparungen. Gleichzeitig werden bürgernahe Angebote wie Filmcafés und Seniorenarbeit gestärkt, was zeigt, dass auch bei knapper Kasse soziale und kulturelle Aspekte nicht vernachlässigt werden.
Schlussfazit mit Ausblick
Der Februar 2026 war in Kronshagen geprägt von klaren Entscheidungen für die Zukunft. Von der Seniorenarbeit über den Schulbau bis hin zu Klimaschutzmaßnahmen – die Gemeinde hat wichtige Weichen gestellt. Im März stehen die nächsten Schritte im Fokus, insbesondere bei der Projektplanung für das Gymnasium und der Vorbereitung der Seniorenbeiratswahl. Die Bürger/-innen können sich auf eine transparente und bürgernahe Politik verlassen – und auf eine Gemeinde, die sich für alle Generationen stark macht.
Quellen
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