Inklusion und Seniorenpolitik in Velbert: Soziale Teilhabe im Fokus
Im März 2026 setzt Velbert verstärkt auf inklusive Spielplätze und neue Seniorenbegegnungsstätten. Der Ausschuss für Soziales, Familie und Senioren beschäftigte sich mit zentralen Themen der sozialen Infrastruktur.
Inklusive Spielplätze und Seniorenpolitik: Soziale Teilhabe in Velbert im März 2026
Die Stadt Velbert hat sich im März 2026 verstärkt mit Themen der sozialen Teilhabe auseinandergesetzt. Der Ausschuss für Soziales, Familie und Senioren stand dabei im Mittelpunkt, insbesondere bei der Diskussion über inklusive Spielplätze und die Ausweitung der Seniorenbetreuung. Diese Maßnahmen sind nicht nur ein Zeichen für soziale Verantwortung, sondern auch ein Schritt hin zu einer inklusiveren und altersgerechteren Stadtgestaltung.
Inklusive Spielplätze: Von der Idee zur Umsetzung
Ein zentrales Thema war der Antrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP – Velbert Gemeinsam zur Schaffung inklusiver Spielplätze. Ziel ist es, bestehende Spielplätze in Velbert so umzugestalten, dass sie für Kinder mit und ohne Behinderung gleichermaßen nutzbar sind.
Der Herminghauspark, der Bereich um Schloss Hardenberg und der alte Pferdemarkt in Langenberg stehen dabei im Fokus. Das Konzept soll nicht nur die räumliche Gestaltung berücksichtigen, sondern auch einen klaren Zeitplan und mögliche Finanzierungsquellen aufzeigen. Dabei ist der städtische Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Frau Lisa Weniger, direkt in die Planung eingebunden. Zudem wird ein Dialog mit möglichen Projektpartnern angestrebt, um finanzielle Unterstützung zu generieren.
Die Initiative wurde durch die Mary-Ward-Stiftung inspiriert, die mit dem Motto „Wir sind alle anders – und das ist normal“ für mehr Inklusion wirbt. Inklusive Spielplätze sind dabei nicht nur ein technisches Projekt, sondern ein gesellschaftlicher Prozess, der Begegnung und Respekt fördert.
Pflegeplanung und Seniorenpolitik: Ausblick und Handlungsempfehlungen
Neben der Kinder- und Jugendpolitik standen auch Themen der Seniorenpflege im Mittelpunkt. Die Seniorenbeauftragte stellte die Ergebnisse der örtlichen Pflegeplanung für Velbert im Berichtszeitraum 2023–2025 vor. Die Planung analysiert den aktuellen Pflegebedarf, vergleicht die bestehende Infrastruktur mit zukünftigen Prognosen und formuliert Handlungsempfehlungen.
Velbert hat dabei den klaren Auftrag, den demografischen Wandel aktiv zu begleiten. Die Stadt beabsichtigt, eine siebte Seniorenbegegnungsstätte in Birth zu errichten, um eine strukturelle Versorgungslücke zu schließen. Die Einrichtung ist für etwa 3.500 Einwohnerinnen und Einwohner ab 60 Jahren gedacht und soll bis Ende 2026 in Betrieb genommen werden. Der Träger SKFM – Velbert Dienstleistungs gGmbH hat sich erfolgreich beworben und wird nun die Förderzusage des Kreises Mettmann einholen.
Flüchtlingspolitik: Aktuelle Entwicklungen
Ein weiteres relevanter Punkt war der Bericht über aktuelle Entwicklungen im Bereich „Flucht“. Velbert setzt sich weiterhin für eine sozial verantwortliche Flüchtlingspolitik ein und koordiniert eng mit Landesbehörden und NGOs. Der Fokus liegt dabei auf der langfristigen Integration sowie auf der Sicherstellung von Wohnraum und sozialer Betreuung.
Fazit: Velbert als inklusive Stadt im Aufbruch
Velbert zeigt sich 2026 als Vorreiter im Bereich sozialer Teilhabe. Mit den Initiativen zur Schaffung inklusiver Spielplätze und der Ausweitung der Seniorenbetreuung wird die Stadt nicht nur den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht, sondern auch aktiv auf die Zukunft hinaus. Die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ist dabei entscheidend. Velbert beweist, dass Inklusion und soziale Sicherheit nicht nur Visionen sind, sondern konkret umsetzbare Projekte.
Quellen
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