Remscheid im Fokus: Was im Februar 2026 wichtig war
Im Februar 2026 hat Remscheid in mehreren Ausschüssen Entscheidungen getroffen, die für die Zukunft der Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung sind. Hier sind die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.
Bürgerorientiert getagt – Was im Februar 2026 wichtig war
Was diesen Monat wichtig war
- Neue Schriftführer in den Ausschüssen: In mehreren Gremien wurden neue Schriftführer und stellvertretende Schriftführer bestellt, darunter Tabitha Henn, Silke Eller und Ramona Hengst.
- Ausschuss für Sicherheit und Ordnung: Die Satzung zur Beschränkung des Fahrverkehrs auf dem Färberweg wurde aufgehoben.
- Schulentwicklung: Die Erweiterung von zwei Gemeinschaftsgrundschulen durch Modulbauten wurde unterstützt.
- Digitalisierung vorangetrieben: Der Ausschuss für Bürgerservice beschloss, eine Dienstvereinbarung zur KI-Nutzung bis April 2026 vorzubereiten.
- Kultur und Bildung: Die Gründung einer gemeinnützigen GmbH für Schloss Burg sowie eine Förderung für freie Kulturarbeit wurden beschlossen.
- Soziales Engagement: Der Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit beschloss die Ausweitung der Öffnungszeiten des Tagescafés an der Schüttendelle.
Schulentwicklung und Digitalisierung – Investitionen in die Zukunft
In diesem Monat standen Schulentwicklung und Digitalisierung im Fokus mehrerer Ausschüsse. Der Ausschuss für Schule beschloss die Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschulen Am Stadtpark und Reinshagen durch Modulbauten. Zudem wurde ein Antrag zur Digitalisierung der Klassenräume unterstützt, um moderne Lernbedingungen zu schaffen.
Der Ausschuss für Bürgerservice, Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung setzte auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung. Eine Dienstvereinbarung zur KI-Nutzung ist für 31.03.2026 geplant. Zudem wurde beschlossen, die Remscheid-App für alle Betriebssysteme verfügbar zu machen und eine visuelle Gestaltung des Digitalisierungsberichts vorzunehmen.
Kultur, Bildung und Soziales – Vielfältige Impulse
Der Ausschuss für Kultur und Weiterbildung beschloss die Gründung einer gemeinnützigen GmbH für den Betrieb von Schloss Burg. Zudem wurden Fördermittel für die Freie Kulturarbeit 2026 vergeben. Der Ausschuss unterstützte zudem die Beteiligung Remscheider Einrichtungen an regionalen Kulturkarten wie der Ruhr.Topcard.
Im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege wurde beschlossen, die Öffnungszeiten des Tagescafés an der Schüttendelle zu erweitern. Dies soll durch die Unterstützung von studentischen Hilfskräften ermöglicht werden. Zudem wurde ein Interimsgeschäftsführer für die Arbeit Remscheid gGmbH berufen, um die Organisationsstruktur neu zu prüfen.
Straßenbau und Finanzen – Die Stadt investiert für die Zukunft
Der Betriebsausschuss für die Technischen Betriebe Remscheid informierte über geplante Straßenbaumaßnahmen für 2026. Im Rahmen des Deckenerneuerungsprogramms sind 4,5 Millionen Euro eingeplant. Weitere Einzelmaßnahmen wie die Sanierung der Lenneper Straße oder der Stützwand an der Breslauer Straße wurden konkretisiert.
Im Haupt- und Finanzausschuss wurden überplanmäßige Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro für den Bereich Kinder- und Jugendhilfe beschlossen. Zudem wurde die Überführung des Bergischen Studieninstituts (BSI) in einen Zweckverband beschlossen, der zum 01.01.2027 seine Arbeit aufnehmen wird.
Überblick und Ausblick
Der Februar 2026 war geprägt von strukturellen Entscheidungen in den Bereichen Schule, Kultur, Digitalisierung und Finanzen. Die Stadt investiert in die Zukunft durch Modernisierung, Bildung und soziale Unterstützung. Zudem setzt Remscheid verstärkt auf regionale Kooperationen, wie die Beteiligung an regionalen Kulturkarten oder die Zusammenarbeit bei der Gewerbeflächenentwicklung.
Die nächsten Wochen werden zeigen, wie diese Entscheidungen in die Praxis umgesetzt werden. Bürgerinnen und Bürger können sich auf transparente Berichte, neue Projekte und eine stärkere Einbindung in die Stadtentwicklung freuen.
Quellen
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